OÖ: Der Mastschweinemarkt von 6. - 12. September 2026
Zwar kommt es in den südlichen Mitgliedsstaaten durch die auslaufende Urlaubssaison vereinzelt noch zu leichten Aufschlägen, in Resteuropa halten sich jedoch Angebot und Nachfrage großteils die Waage und somit blieben Notierungsanhebungen indiskutabel. Die Schlachtgewichte liegen im Süden noch immer deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. In Summe kann aufgrund der kühleren Temperaturen ein leichter Anstieg der Anmeldungen verzeichnet werden. Gleichzeitig wird von Seiten der Verarbeitungsindustrie mehr Ware geordert, wobei sich Unterschiede im Bedarf einzelner Teilstücke zeigen. Im Vergleich zur vergangenen Woche bleibt die Marktlage unverändert.
In Österreich finden auch jene Schweine, welche durch die Hitze Wachstumseinbußen aufwiesen, sukzessive den Weg an den Schlachthaken. Das Angebot an Schlachtschweinen nimmt kontinuierlich zu, was sich in den Wochenschlachtmengen lt. ÖFK in KW 35 von 84.801 Stück auf rund + 2.000 Stück im Vergleich zu KW 34 ablesen lässt. Das durchschnittliche Schlachtgewicht hat in den vergangenen zwei Wochen um 0,95 kg zugenommen und liegt momentan bei 98,44 kg. Die Schlachtseite ist bemüht, die Schlachtbänder auszulasten. Aus diesem Grund lässt sich das steigende Angebot auch zügig vermarkten, wenngleich das Geschäft mit Schweinefleisch im Moment als schleppend bezeichnet werden kann. In der Verarbeitung befindet man sich im Wandel - Karree und Schopf lassen in der Nachfrage nach. Schultern beispielsweise sind besonders in der Wurstproduktion wieder stärker gefragt. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
Notierungspreis: 1,74 Euro
Basispreis: 1,64 Euro
Notierungspreis: 1,74 Euro
Basispreis: 1,64 Euro