Durchforstung: So entstehen stabile und wertvolle Wälder
Vier Tipps für eine erfolgreiche Durchforstung
- Richtiger Eingriffszeitpunkt: Bestandshöhe und nicht das Bestandsalter sind entscheidend.
- Zukunftsbäume auswählen: Nach dem Festlegen der Rücke- oder Seilgassen sollten Z-Bäume markiert werden. Auswahlkriterien dabei sind Vitalität, Stabilität, Qualität und räumliche Verteilung.
- Bedrängerentnahme: Je Z-Baum werden bei der Durchforstung die stärksten Bedränger entnommen. Sämtliche Bedränger sind stets in der Oberschicht des Kronendaches zu finden. Sie bedrängen und behindern den Z-Baum in der Kronenentwicklung.
- Verabsäumtes kann nicht nachgeholt werden: Wurde eine Durchforstung verabsäumt, so finden sich kaum noch Z-Bäume, die die notwendige Stabilität (H/D-Verhältnis von 80 und darunter) und die Vitalität (50 Prozent grüne Krone) aufweisen. Hier empfiehlt es sich, eher schwächere Eingriffe in kürzeren Zeitabständen durchzuführen, um den Bestand nicht zu destabilisieren.