OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 7. bis 13. September 2026
Schlachtrinder:
In Deutschland setzt sich die stabile Preissituation auch in der laufenden Woche fort. Regional gibt es zwar Preisdiskussionen, die Märkte werden jedoch überwiegend als ausgeglichen beschrieben. Im Bereich der Jungstiere lassen sich die vorhandenen Mengen zügig absetzen und die Nachfrage wird teilweise etwas lebhafter. So dürfte im Norden Deutschlands eine unveränderte Preisempfehlung voherrschen, während im Süden die Preise nochmals leicht nach oben gehen. In der Vermarktung von Schlachkühen zeigt sich deutschlandweit ein sehr einheitliches Bild. Die vorhandenen Mengen sind am Markt zu platzieren und aktuell sind keine Preisanpassungen in Sicht.
Der österreichische Markt stellt sich etwas differenzierter dar: Im Jungstierbereich reicht das vorhandene Angebot teilweise nur bedingt aus, um alle Bestellungen zu erfüllen. Speziell bei AMA-Gütesiegel Jungstieren ist der Bedarf etwas höher geworden als in den letzten Monaten. Das Angebot, welches in den letzten Wochen aufgrund der angespannten Futtersituation etwas höher war, ist auch zurückgegangen. Somit notieren die Jungstierpreise und die AMA-Gütesiegel-Zuschläge nach oben.
Bei Schlachtkühen ist das Angebote in den letzten beiden Wochen kontinuierlich zurückgegangen. Es wirken die Trockenheits-bedingt erhöhten Schlachtmengen im August noch nach, sodass die aktuell vorhandenen Mengen nicht ausreichen, um alle Bestellungen zu erfüllen. D.h. die Schlachtkühe notieren nochmals nach oben, Schlachtkalbinnen notieren ebenfalls nochmals leicht nach oben, während Schlachtkälber gleich zur Vorwoche notieren.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Der österreichische Markt stellt sich etwas differenzierter dar: Im Jungstierbereich reicht das vorhandene Angebot teilweise nur bedingt aus, um alle Bestellungen zu erfüllen. Speziell bei AMA-Gütesiegel Jungstieren ist der Bedarf etwas höher geworden als in den letzten Monaten. Das Angebot, welches in den letzten Wochen aufgrund der angespannten Futtersituation etwas höher war, ist auch zurückgegangen. Somit notieren die Jungstierpreise und die AMA-Gütesiegel-Zuschläge nach oben.
Bei Schlachtkühen ist das Angebote in den letzten beiden Wochen kontinuierlich zurückgegangen. Es wirken die Trockenheits-bedingt erhöhten Schlachtmengen im August noch nach, sodass die aktuell vorhandenen Mengen nicht ausreichen, um alle Bestellungen zu erfüllen. D.h. die Schlachtkühe notieren nochmals nach oben, Schlachtkalbinnen notieren ebenfalls nochmals leicht nach oben, während Schlachtkälber gleich zur Vorwoche notieren.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 37/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | 5,97 Euro |
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| Kalbin HK R2/3 | 5,88 Euro |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | 4,03 Euro |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 8,55 Euro |
Nutzkälber:
Die Preise bei den männlichen Nutzkälbern sind angestiegen.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 7,60 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 7,80 Euro/kg netto (8,70 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 4,50 Euro/kg netto (5,10 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 4,50 Euro/kg netto (5,10 Euro/kg inkl. MwSt.)
Bei den Kälberpreisen ist eine deutliche Qualitätsdifferenzierung bei den Preisen festzustellen. Gut mastfähige Kälber oder Fleckvieh- und Fleischrassekreuzungen erzielen deutlich höhere Preise.
Detailinformation zu den Märkten und den Preisen finden sich unter: LK OÖ/Markt & Preise/Lebendrinder
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 7,60 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 7,80 Euro/kg netto (8,70 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 4,50 Euro/kg netto (5,10 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 4,50 Euro/kg netto (5,10 Euro/kg inkl. MwSt.)
Bei den Kälberpreisen ist eine deutliche Qualitätsdifferenzierung bei den Preisen festzustellen. Gut mastfähige Kälber oder Fleckvieh- und Fleischrassekreuzungen erzielen deutlich höhere Preise.
Detailinformation zu den Märkten und den Preisen finden sich unter: LK OÖ/Markt & Preise/Lebendrinder
DI Michael Wöckinger