OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 10. bis 16. August 2026
Schlachtrinder:
Auch in Deutschland herrscht ein Nord-Süd-Gefälle. Während im Norden von steigenden Preisen berichtet wird, zeigt sich im Süden im Jungstierbereich ein stabiler bis leicht steigender Markt. Bei den Schlachtkühen werden regional im Süden vermehrt Tiere angeboten, wodurch die Preise etwas unter Druck geraten.
In Österreich ist der Jungstiermarkt derzeit relativ ausgeglichen. Es ist ein etwas höheres Angebot als in der Vorwoche bei einer stabilen Nachfrage Richtung Lebensmitteleinzel- und Großhandel gegeben. Die aktuell geshlachtete und produzierte Ware wird teilweise erst im September vermarktet, wo eine verbesserte Nachfrage erwartet wird. Die Notierungspreise sind nochmals leicht nach oben gegangen.
Anders stellt sich der Markt für Schlachtkühe dar. Hier herrscht ein Unterschied zwischen Westösterreich sowie dem Norden und dem Westen und dem Osten von Österreich. Besonders betroffen sind die Bundesländer Niederösterreich und Oberösterreich, wo die Anmeldungen bis zu dreimal so hoch sind, wie normal um diese Jahreszeit. Aufgrund der Futterknappheit werden Tiere vorzeitig abgegeben. Nachdem sich die Situation in den kommenden Wochen in diesen Bundesländern aus jetziger Sicht nicht entspannen wird, stehen auch die Schlachthöfe vor der Herausforderung, die Kühe zu schlachten. Aufgrund dieser Situation gab die Notierung noch einmal nach unten nach. Dieser Preis wurde jetzt bis Ende August fixiert, um die Märkte zu stabilisieren und unseren Betrieben die Sicherheit zu geben, dass kein witerer Preisverfall stattfindet, auch wenn die Kühe erst nächste Woche oder übernächste Woche abgeholt werden.
Kalbinnen notieren stabil zur Vorwoche, wobei O-Kalbinnen und magere Tiere auch in der Notierung nach unten gegangen sind.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
In Österreich ist der Jungstiermarkt derzeit relativ ausgeglichen. Es ist ein etwas höheres Angebot als in der Vorwoche bei einer stabilen Nachfrage Richtung Lebensmitteleinzel- und Großhandel gegeben. Die aktuell geshlachtete und produzierte Ware wird teilweise erst im September vermarktet, wo eine verbesserte Nachfrage erwartet wird. Die Notierungspreise sind nochmals leicht nach oben gegangen.
Anders stellt sich der Markt für Schlachtkühe dar. Hier herrscht ein Unterschied zwischen Westösterreich sowie dem Norden und dem Westen und dem Osten von Österreich. Besonders betroffen sind die Bundesländer Niederösterreich und Oberösterreich, wo die Anmeldungen bis zu dreimal so hoch sind, wie normal um diese Jahreszeit. Aufgrund der Futterknappheit werden Tiere vorzeitig abgegeben. Nachdem sich die Situation in den kommenden Wochen in diesen Bundesländern aus jetziger Sicht nicht entspannen wird, stehen auch die Schlachthöfe vor der Herausforderung, die Kühe zu schlachten. Aufgrund dieser Situation gab die Notierung noch einmal nach unten nach. Dieser Preis wurde jetzt bis Ende August fixiert, um die Märkte zu stabilisieren und unseren Betrieben die Sicherheit zu geben, dass kein witerer Preisverfall stattfindet, auch wenn die Kühe erst nächste Woche oder übernächste Woche abgeholt werden.
Kalbinnen notieren stabil zur Vorwoche, wobei O-Kalbinnen und magere Tiere auch in der Notierung nach unten gegangen sind.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 33/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Kalbin HK R2/3 | 5,78 Euro |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 8,55 Euro |
Nutzkälber:
Die Nutzkälber sind weiter im Preis stark gefallen.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 6,50 Euro/kg netto (7,45 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 6,70 Euro/kg netto (7,70 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 5,00 Euro/kg netto (5,75 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 5,00 Euro/kg netto (5,75 Euro/kg inkl. MwSt.)
Bei den Kälberpreisen ist eine deutliche Qualitätsdifferenzierung bei den Preisen festzustellen. Gut mastfähige Kälber oder Fleckvieh- und Fleischrassekreuzungen erzielen deutlich höhere Preise. Die Preisspannen können dabei fast 100% betragen. Detailinformation zu den Märkten und den Preisen finden sich unter: LK OÖ/Markt & Preise/Lebenrinder.
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 6,50 Euro/kg netto (7,45 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 6,70 Euro/kg netto (7,70 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 5,00 Euro/kg netto (5,75 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 5,00 Euro/kg netto (5,75 Euro/kg inkl. MwSt.)
Bei den Kälberpreisen ist eine deutliche Qualitätsdifferenzierung bei den Preisen festzustellen. Gut mastfähige Kälber oder Fleckvieh- und Fleischrassekreuzungen erzielen deutlich höhere Preise. Die Preisspannen können dabei fast 100% betragen. Detailinformation zu den Märkten und den Preisen finden sich unter: LK OÖ/Markt & Preise/Lebenrinder.
DI Michael Wöckinger