OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 23. bis 29. März 2026
Schlachtrinder:
Vor allem Polen als großes Exportland in Europa hat in den letzten Wochen die Preise absenken müssen. Dies könnte auch eine Folge des Iran-Krieges sein, der sich hier nachhaltig auf die Märkte auswirken kann. In Deutschland herrscht eine unterschiedliche Entwicklung zwischen Norden und Süden. Während beim Jungstier die Notierungen im Norden von Deutschland noch stabil sind, herrscht im Süden ein Marktdruck. Die Preise haben die zweite Woche hindurch nachgegeben. Schlachtkühe notieren in Deutschland wie in den letzten Wochen relativ stabil.
Auch in Österreich herrscht am Jungstiermarkt ein Marktdruck. So nahm das Angebot in der letzten Woche zu, während gerade im Lebensmitteleinzelhandel und im Großhandel der Absatz etwas rückläufig ist. Die Notierungspreise geben nach. Über die Höhe der Reduktion konnte nicht mit allen Marktpartner zu Redaktionsschluss eine Preiseinigung erzielt werden. Entscheidend ist, dass die Jungstiere kontinuierlich angemeldet werden und keine vorgezogenen Verkäufe passieren, die den Markt akutell zusätzlich belasten würden.
Bei Schlachtkühen herrscht eine ähnliche Situation wie in der letzten Woche. Ein leicht steigendes Angebot steht einer stabilen Nachfrage gegenüber und die Preise notieren stabil.
Schlachtkälber notieren ebenfalls gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Auch in Österreich herrscht am Jungstiermarkt ein Marktdruck. So nahm das Angebot in der letzten Woche zu, während gerade im Lebensmitteleinzelhandel und im Großhandel der Absatz etwas rückläufig ist. Die Notierungspreise geben nach. Über die Höhe der Reduktion konnte nicht mit allen Marktpartner zu Redaktionsschluss eine Preiseinigung erzielt werden. Entscheidend ist, dass die Jungstiere kontinuierlich angemeldet werden und keine vorgezogenen Verkäufe passieren, die den Markt akutell zusätzlich belasten würden.
Bei Schlachtkühen herrscht eine ähnliche Situation wie in der letzten Woche. Ein leicht steigendes Angebot steht einer stabilen Nachfrage gegenüber und die Preise notieren stabil.
Schlachtkälber notieren ebenfalls gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 13/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Kalbin HK R2/3 | 6,55 Euro |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 9,65 Euro |
Nutzkälber:
Die Preise bei den weiblichen Nutzkälbern sind gestiegen.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 7,50 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 7,50 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 7,50 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 7,50 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger