OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 13. bis 19. Juli 2026
Schlachtrinder:
In Deutschland herrscht ein regionales Gefälle zwischen Norden und Süden. Dabei ist der Preisdruck beim Jungstier im Süden wesentlich stärker als im Norden. Die Jungstiernotierungen sind nach wie vor unter Druck. In der Schlachtvermarktung sind die Herausforderungen etwas größer. Hier prägen ein Überangebot und eine angespannte Exportsituation den Markt und die Notierungen sind unter Druck.
Auch in Österreich ist aufgrund der europäischen Entwicklungen Druck am Markt gegeben. Trotz des nicht überbordenden Angebots konnten die Mengen weder im Inland noch im Export im entsprechenden Ausmaß untergebracht werden. Aufgrund unserer Exportabhängigkeit in den Sommermonaten mussten die Preisnotierungen abermals zurückgenommen werden.
Auch bei den Schlachtkühen sind die Schlachtzahlen in der vergangenen Woche etwas nach oben gegangen. Hier dürfte ebenfalls die Trockenheit in einigen Regionen Österreichs dazu beitragen. Nachdem die Situation in vielen Ländern ähnlich ist, steigen die Lagerbestände derzeit an. Die Preise notieren nach unten.
Der Kalbfleischmarkt gestaltet sich relativ ausgeglichen und die Preise sind stabil.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Auch in Österreich ist aufgrund der europäischen Entwicklungen Druck am Markt gegeben. Trotz des nicht überbordenden Angebots konnten die Mengen weder im Inland noch im Export im entsprechenden Ausmaß untergebracht werden. Aufgrund unserer Exportabhängigkeit in den Sommermonaten mussten die Preisnotierungen abermals zurückgenommen werden.
Auch bei den Schlachtkühen sind die Schlachtzahlen in der vergangenen Woche etwas nach oben gegangen. Hier dürfte ebenfalls die Trockenheit in einigen Regionen Österreichs dazu beitragen. Nachdem die Situation in vielen Ländern ähnlich ist, steigen die Lagerbestände derzeit an. Die Preise notieren nach unten.
Der Kalbfleischmarkt gestaltet sich relativ ausgeglichen und die Preise sind stabil.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 29/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Kalbin HK R2/3 | 5,78 Euro |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 8,55 Euro |
Nutzkälber:
Die Preise bei den Nutzkälbern sind gleichgeblieben.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,90 Euro/kg netto (11,20 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 7,10 Euro/kg netto (8,05 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 7,10 Euro/kg netto (8,05 Euro/kg inkl. MwSt.)
Bei den Kälberpreisen ist eine deutliche Qualitätsdifferenzierung bei den Preisen festzustellen. Gut mastfähige Kälber oder Fleckvieh- und Fleischrassekreuzungen erzielen deutlich höhere Preise.
Detailinformation zu den Märkten und den Preisen finden sich unter: LK OÖ/Markt & Preise/Lebendrinder
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,90 Euro/kg netto (11,20 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 7,10 Euro/kg netto (8,05 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 7,10 Euro/kg netto (8,05 Euro/kg inkl. MwSt.)
Bei den Kälberpreisen ist eine deutliche Qualitätsdifferenzierung bei den Preisen festzustellen. Gut mastfähige Kälber oder Fleckvieh- und Fleischrassekreuzungen erzielen deutlich höhere Preise.
Detailinformation zu den Märkten und den Preisen finden sich unter: LK OÖ/Markt & Preise/Lebendrinder
DI Michael Wöckinger