OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 15. bis 21. Juni 2026
Schlachtrinder:
Nachdem die Preise für Schlachtrinder in Deutschland zuletzt deutlich gestiegen sind, wird aktuell vn einem ausgeglichenen Markt berichtet. Jungstiere werden in der laufenden Woche in begrenzten Mengen angeboten, da gegen Ende des Wirtschaftsjahres einige Mäster in Deutschland ihre Tiere zurückhalten dürften. Regional entwickeln sich die Preise etwas unterschiedlich: Während im Norden von Deutschland die Preise stabil sind, steigen sie im Südenm nochmals leicht an. Der Schlachtkuhmarkt wird als ausgeglichen gesehen, die Preise halten sich weitgehend auf stabilem Niveau.
In Österreich ist in der aktuellen Woche das Angebot im Jungstierbereich begrenzt und kann die belebte Nachfrage nicht durchgängig bedienen. Auf der einen Seite hat sich die Exportsituation positiv entwickelt, vor allem auch durch Preissteigerungen in den wichtigsten Exportdestinationen. So stiegen zum Beispiel die Preise in Polen, Deutschland und Tschechien an. Gleichzeitig hat sich der Inlandsbedarf positiv entwickelt. Dadurch gelang es, die Preise deutlich nach oben zu bringen. Dies ist eine jahreszeitlich eher untypische Marktentwicklung. Daher auch die dringende Bitte, nicht spekulativ zu verkaufen.
Auch im weiblichen Bereich ist das Angebot etwas rückläufig bei gleichzeitig gutem Bedarf bei den wichtigsten Exportdestinationen, vor allem in Richtung Schweiz. Dadurch notieren Schlachtkühe nach oben und auch Kalbinnen verzeichnen steigende Preise.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
In Österreich ist in der aktuellen Woche das Angebot im Jungstierbereich begrenzt und kann die belebte Nachfrage nicht durchgängig bedienen. Auf der einen Seite hat sich die Exportsituation positiv entwickelt, vor allem auch durch Preissteigerungen in den wichtigsten Exportdestinationen. So stiegen zum Beispiel die Preise in Polen, Deutschland und Tschechien an. Gleichzeitig hat sich der Inlandsbedarf positiv entwickelt. Dadurch gelang es, die Preise deutlich nach oben zu bringen. Dies ist eine jahreszeitlich eher untypische Marktentwicklung. Daher auch die dringende Bitte, nicht spekulativ zu verkaufen.
Auch im weiblichen Bereich ist das Angebot etwas rückläufig bei gleichzeitig gutem Bedarf bei den wichtigsten Exportdestinationen, vor allem in Richtung Schweiz. Dadurch notieren Schlachtkühe nach oben und auch Kalbinnen verzeichnen steigende Preise.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 25/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Kalbin HK R2/3 | 5,93 Euro |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 8,55 Euro |
Nutzkälber:
Die Preise bei den Nutzkälbern sind gestiegen.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,40 Euro/kg netto (10,60 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,40 Euro/kg netto (10,60 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 7,00 Euro/kg netto (7,90 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 7,00 Euro/kg netto (7,90 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,40 Euro/kg netto (10,60 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,40 Euro/kg netto (10,60 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 7,00 Euro/kg netto (7,90 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 7,00 Euro/kg netto (7,90 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger