Letztmaliger Einsatz von Produkten mit dem Wirkstoff Flufenacet
Eine Ausnahme bildet das Produkt Cadou SC (Ende der Abverkaufsfrist 05.12.2025, Ende der Aufbrauchsfrist bereits am 05.12.2026).
Es wird daher empfohlen, noch lagernde Restbestände der flufenacethaltigen Herbizide bei der Ungras- und Unkrautbekämpfung zu verbrauchen. Auch die Lagerung ist nach Ende der Aufbrauchsfrist nicht mehr erlaubt.
Der Wirkstoff Flufenacet war im Getreidebau bei Winterweizen, Wintergerste, Triticale und Roggen vor allem für den Vorauflauf ein wichtiges Bodenherbizid. Weiters konnten im frühen Entwicklungsstadium der Ungräser, wie z.B. Ackerfuchsschwanz, Weidelgras und Widhalm, und von zweikeimblättrigen Unkräutern (erstes Laubblattpaar), flufenacethaltige Mittel eingesetzt werden.
Bei einer Verwendung von Flufenacet gegen Problemungräser wird die obere Aufwandmenge empfohlen (z.B. auf schweren Böden 0,6 l/ha Battle Delta/Carpatus/Nucleus - 0,5 l/ha auf leichten Böden; bei schweren Böden 0,5 l/ha Cadou SC - 0,3 l/ha auf leichten Böden, 0,4 l/ha Glosset SC). Die Auswirkungen durch den Wegfall des Mittels können z.B. mehr Ackerfuchsschwanz in Getreidebaugebieten, zunehmende Probleme mit Weidelgras und höhere Herausforderung bei der pfluglosen Bodenbearbeitung sein.
Flufenacetfreie Strategien stützen sich in Zukunft v.a. auf Prosulfocarb (Produkte: Boxer, Cofeno, Fantasia, Jura, usw.) und unterstützend Pendimethalin (Produkt: Activus SC) und Diflufenican (Produkte: Carmina 640, Diflanil 500 SC, Flash 500 SC, Mateno Duo, Trinity, etc.). Bei diesen Produkten muss auf einige Punkte geachtet werden, wie z.B. eine geringere Wirkung gegen Ackerfuchsschwanz, höhere Aufwandmengen und höhere Anforderungen an die Bodenfeuchte. Im Falle, dass keine flufenacethaltigen Mittel mehr zur Verfügung stehen, sollte man auf eine Saattiefe des Getreides von 3-4 cm achten da die Verträglichkeit anderer Produkte geringer ist.
Weitere ackerbauliche Maßnahmen zur Unterstützung der Ungras- und Unkrautregulierung sind eine spätere Aussaat, eine konsequente Stoppelbearbeitung sowie gegebenenfalls eine Erweiterung der Fruchtfolge.
Es wird daher empfohlen, noch lagernde Restbestände der flufenacethaltigen Herbizide bei der Ungras- und Unkrautbekämpfung zu verbrauchen. Auch die Lagerung ist nach Ende der Aufbrauchsfrist nicht mehr erlaubt.
Der Wirkstoff Flufenacet war im Getreidebau bei Winterweizen, Wintergerste, Triticale und Roggen vor allem für den Vorauflauf ein wichtiges Bodenherbizid. Weiters konnten im frühen Entwicklungsstadium der Ungräser, wie z.B. Ackerfuchsschwanz, Weidelgras und Widhalm, und von zweikeimblättrigen Unkräutern (erstes Laubblattpaar), flufenacethaltige Mittel eingesetzt werden.
Bei einer Verwendung von Flufenacet gegen Problemungräser wird die obere Aufwandmenge empfohlen (z.B. auf schweren Böden 0,6 l/ha Battle Delta/Carpatus/Nucleus - 0,5 l/ha auf leichten Böden; bei schweren Böden 0,5 l/ha Cadou SC - 0,3 l/ha auf leichten Böden, 0,4 l/ha Glosset SC). Die Auswirkungen durch den Wegfall des Mittels können z.B. mehr Ackerfuchsschwanz in Getreidebaugebieten, zunehmende Probleme mit Weidelgras und höhere Herausforderung bei der pfluglosen Bodenbearbeitung sein.
Flufenacetfreie Strategien stützen sich in Zukunft v.a. auf Prosulfocarb (Produkte: Boxer, Cofeno, Fantasia, Jura, usw.) und unterstützend Pendimethalin (Produkt: Activus SC) und Diflufenican (Produkte: Carmina 640, Diflanil 500 SC, Flash 500 SC, Mateno Duo, Trinity, etc.). Bei diesen Produkten muss auf einige Punkte geachtet werden, wie z.B. eine geringere Wirkung gegen Ackerfuchsschwanz, höhere Aufwandmengen und höhere Anforderungen an die Bodenfeuchte. Im Falle, dass keine flufenacethaltigen Mittel mehr zur Verfügung stehen, sollte man auf eine Saattiefe des Getreides von 3-4 cm achten da die Verträglichkeit anderer Produkte geringer ist.
Weitere ackerbauliche Maßnahmen zur Unterstützung der Ungras- und Unkrautregulierung sind eine spätere Aussaat, eine konsequente Stoppelbearbeitung sowie gegebenenfalls eine Erweiterung der Fruchtfolge.