Holzeinschlag 2025 stabil mit weniger Schadholz
Mengenverteilung nach Besitzkategorien
Der Gesamteinschlag in Oberösterreich lag damit um 0,7% höher als im Jahr 2024 bzw. um 2% über dem Zehnjahresmittel von 3,14 Mio. Erntefestmeter (Efm). 80% der Einschlagsmenge entfielen auf Nadelholz und 20% auf Laubholz.
2,1 Mio. Efm Holz (+2,1%) stammte aus dem Kleinwald unter 200 ha. Der Anteil der Holzmenge aus dem Kleinwald lag im Vorjahr somit bei rund 66%. Forstbetriebe mit Flächen über 200 ha schlugen 687.000 Efm (-5,8%) und die Österreichischen Bundesforste 405.000 Efm (+5,7%) ein.
2,1 Mio. Efm Holz (+2,1%) stammte aus dem Kleinwald unter 200 ha. Der Anteil der Holzmenge aus dem Kleinwald lag im Vorjahr somit bei rund 66%. Forstbetriebe mit Flächen über 200 ha schlugen 687.000 Efm (-5,8%) und die Österreichischen Bundesforste 405.000 Efm (+5,7%) ein.
Schadholzmenge deutlich gesunken
Mit 690.000 Efm oder 22% liegt der Anteil von Schadholz am Einschlag deutlich unter dem langjährigen Mittel. Gegenüber dem Jahr 2024 hat sich die Schadholzmenge halbiert. Am Höhepunkt der Borkenkäferkalamität im Jahr 2019 war die Schadholzmenge mit 2,64 Mio. Efm viermal so hoch. Geringeres Kalamitätsaufkommen führte dazu, dass der Sägerundholzanteil mit 52% des Holzaufkommens (2024: 48,5%) entsprechend gestiegen ist. 13,6% wurden als Industrieholz (2023: 14,67%) und 34,3% als Energieholz (2023: 36,8%) ausgeformt. Aus waldbaulicher Sicht erfreulich ist, dass der Vornutzungsanteil mit 26,8% des Einschlages weiter gestiegen ist. Im Kalamitätsjahr 2019 lag dieser bei nur 19%.
Forst- und Holzwirtschaft als starker Wirtschaftsfaktor
Die heimische Forst- und Holzwirtschaft sichert rund 444.000 Arbeitsplätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette und erwirtschaftet direkt und indirekt mehr als 10% der österreichischen Wirtschaftsleistung. Jeder zusätzlich genutzte Erntefestmeter Holz stärkt Wertschöpfung und Beschäftigung im Inland. Gleichzeitig trägt Holz als nachwachsender Rohstoff wesentlich zum Klimaschutz bei, indem CO₂ gespeichert und emissionsintensive Materialien ersetzt werden. Ein nachhaltiger Holzeinschlag bleibt damit Voraussetzung für stabile Einkommen der Waldbesitzer und die Zukunft der gesamten Wertschöpfungskette. Ein Erntefestmeter Holz generiert bis zu 1.667 Euro Bruttowertschöpfung für die heimische Wirtschaft.