OÖ: Ferkelmarkt von 13. bis 19. Juli 2026
Die desaströsen Entwicklungen auf den europäischen Schlachtschweinemärkten lassen nun auch die Ferkelpreise abstürzen. Enorme Schweinefleischmengen aus Spanien fluten nach wie vor die gesamte EU. Diese Fleischberge waren eigentlich für Drittlandexporte vorgesehen, die aber seuchenbedingt fast völlig zum Erliegen gekommen sind. Gleichzeitig fällt die Nachfrage nach Schweinefleisch in der EU weiterhin schwach aus.
Diese Gemengelage erzeugt eine verhaltene Ferkel-Einstallbereitschaft bei zahlreichen Mästern. Deswegen kommt es in der laufenden Vermarktungswoche zu ausgeprägten Preisreduktionen auf den europäischen Ferkelmärkten. Das dabei nun errreichte Preisniveau kam zuletzt 2020 vor. Eine kostendeckende Ferkelproduktion ist damit im Durchschnitt der Betriebe nicht mehr möglich.
Diese Gemengelage erzeugt eine verhaltene Ferkel-Einstallbereitschaft bei zahlreichen Mästern. Deswegen kommt es in der laufenden Vermarktungswoche zu ausgeprägten Preisreduktionen auf den europäischen Ferkelmärkten. Das dabei nun errreichte Preisniveau kam zuletzt 2020 vor. Eine kostendeckende Ferkelproduktion ist damit im Durchschnitt der Betriebe nicht mehr möglich.
Die Absatzsituation auf den heimischen Ferkelmärkten zeigt sich sehr unterschiedlich. In Summe ist sie aber auch bei uns angespannt. In Anbetracht stark fallender Ferkelpreise in der EU, müssen auch wir in Österreich zumindest einen Teil dieser Rücknahmen nachvollziehen.
Die um 20 Cent reduzierte Ferkelnotierung erreicht mit 2,45 Euro ein echt krisenhaftes Niveau mit nachhaltigen Auswirkungen auf Betriebsentwicklungen.
Die um 20 Cent reduzierte Ferkelnotierung erreicht mit 2,45 Euro ein echt krisenhaftes Niveau mit nachhaltigen Auswirkungen auf Betriebsentwicklungen.