OÖ: Der Mastschweinemarkt von 19. bis 25. Juli 2026
Die Überhänge durch fehlenden Zug am Fleischmarkt bauen sich regional unterschiedlich ab. Aus Süddeutschland wird stellenweise von knappen Angebot berichtet. Frische Ware wird zeitnah vermarktet um nicht eingefroeren werden zu müssen, wobei generell europaweit von übervollen Lagerbeständen zu hören ist. Lediglich Italien sticht im EU-Vergleich heraus. Dies ist logischerweise der Urlaubszeit zuzuschreiben. Das Angebot ist durch geringe Anmeldungen und zurückgehende Schlachtgewichte ebenfalls mager. Zeitgleich steigt jedoch der Absatz im Handel. Touristen verzehren nun alles was auf Lager liegt oder frisch angeboten wird.
In Österreich ist die Preisrücknahme aus KW 27 alles andere als verdaut. Die Unterdeckung des Produktionszweiges Schweinemast schnüren ernsthafte existentielle Ängste. Das Angebot bleibt aktuell zwar überschaubar, kann jedoch trotz schleppendem Absatz im Handel mit Schweinefleisch abgesetzt werden. Aktuell besteht die Schwierigkeit der Schlachtbetriebe aber darin bei ungünstigen Marktverhältnissen ihre Betriebe dennoch auszulasten. Die Urlaubszeit führt im Süden Europas zum Ankurbeln des Marktes. Nördlich der Alpen fehlt Jeder, der seinen Hunger durch Schweinefleisch stillen will. Die Lage ist nicht ausgeglichen aber fester als zuletzt. Vor diesem Hintergrund wurde ander Ö-Börse seitwärts notiert.
Notierungspreis: 1,54 Euro
Basispreis: 1,44 Euro
Basispreis: 1,44 Euro