OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 20. bis 26. April 2026
Schlachtrinder:
In Deutschland hat der Druck im Bereich der männlichen Rinder weiter zugenommen, während weibliche Kategorien überwiegend zu stabilen Preisen gehandelt werden. Die Vermarktung von schlachtreifen Jungstieren ist in Deutschland in den vergangenen Wochen stetig schwieriger geworden. Insbesondere aufgrund des stockenden Fleischabsatzes und des steigenden Angebots mussten die Jungstierüreise noch einmal zurückgenommen werden. Der Schlachktuhmarkt stellt sich deutlich augegelichener dar, auch wenn es durchaus regionale Unterschiede gibt.
In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren weiterhin auf einem etwas höheren Niveau. Die Absatzlage im Inland schwächelt nach wie vor, sodass zusätzliche Mengen nur über den Export abgesetzt werden können. Wir hoffen, dass sich der Überhang in den nächsten beiden Wochen abgebaut hat. Die Erzeugergemeinschaften notieren mit gleichen Preisen in der aktuellen Woche.
Der Schlachtkuhmarkt präsentiert sich ähnlich wie in den letzten Wochen, bei einem leicht steigenden Angebot sowie bei einer guten Exportlage Richtung Schweiz. Etwas differenziert stellt sich der andere europäische Exportmarkt dar. Hier herrscht etwas Druck auf die Preise. Dennoch notierne die Schlachtkuh- und Schlachtkalbinnenpreise stabil.
Die Preise für Schlachtkälber sind nachfrage-bedingt im Vergleich zur Vorwoche etwas rückläufig.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren weiterhin auf einem etwas höheren Niveau. Die Absatzlage im Inland schwächelt nach wie vor, sodass zusätzliche Mengen nur über den Export abgesetzt werden können. Wir hoffen, dass sich der Überhang in den nächsten beiden Wochen abgebaut hat. Die Erzeugergemeinschaften notieren mit gleichen Preisen in der aktuellen Woche.
Der Schlachtkuhmarkt präsentiert sich ähnlich wie in den letzten Wochen, bei einem leicht steigenden Angebot sowie bei einer guten Exportlage Richtung Schweiz. Etwas differenziert stellt sich der andere europäische Exportmarkt dar. Hier herrscht etwas Druck auf die Preise. Dennoch notierne die Schlachtkuh- und Schlachtkalbinnenpreise stabil.
Die Preise für Schlachtkälber sind nachfrage-bedingt im Vergleich zur Vorwoche etwas rückläufig.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 17/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Kalbin HK R2/3 | 6,20 Euro |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 8,95 Euro |
Nutzkälber:
Die Preise bei den weiblcihen Nutzkälbern sind gleichgeblieben
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 7,50 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 7,50 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 7,50 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 7,50 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger