OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 27. April bis 3. Mai 2026
Schlachtrinder:
In Deutschland ist der Handel im Jungstierbereich in der laufenden Woche nach wie vor preislich unter Druck. Die Schlachtunternehmen berichten von sehr schwierigen Fleischgeschäften. Dazu kommt ein umfangreiches Angebot, da die Mäster vermehrt abliefern wollen, in Kombination mit kurzen Schlachtwochen. Die Preisempfehlung geht daher deutlich nach unten. Etwas anders sieht es im weiblichen Bereich aus. Hier wird durchwegs von ausgeglichenen Märkten berichtet.
In Österreich zeigt sich eine ähnliche Situation. Das Angebot im Jungstiersegment befindet sich seit Wochen auf einem höheren Niveau. Die Problematik kommt aber aufgrund der aktuell sehr schwachen Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandels und des Großhandels. D.h., wir sind in den vergangenen Wochen und auch aktuell noch, sehr stark von Exportgeschäften abhängig. Diese gestalten sich aufgrund der europäischen Marktlage als schwierig. Die Notierungen mussten nochmals gesenkt werden, wobei der Jungstierpreis für zwei Wochen fixiert wurde.
Bei Schlachtkühen ist das Angebot gleichbleibend. Neben den funktionierenden Schweizexporten wird aber auch am Schlachtkuhmarkt von schwierigen Exportgeschäften in Richtung Holland und Frankreich berichtet. Im Sog der sinkenden Jungstierpreise wurden auch die Notierungen für Schlachtkühe und -kalbinnen etwas nach unten korrigiert.
Auch Schlachtkälber notieren in der laufenden Woche aufgrund fehlender Absatzmärkte nach unten.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
In Österreich zeigt sich eine ähnliche Situation. Das Angebot im Jungstiersegment befindet sich seit Wochen auf einem höheren Niveau. Die Problematik kommt aber aufgrund der aktuell sehr schwachen Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandels und des Großhandels. D.h., wir sind in den vergangenen Wochen und auch aktuell noch, sehr stark von Exportgeschäften abhängig. Diese gestalten sich aufgrund der europäischen Marktlage als schwierig. Die Notierungen mussten nochmals gesenkt werden, wobei der Jungstierpreis für zwei Wochen fixiert wurde.
Bei Schlachtkühen ist das Angebot gleichbleibend. Neben den funktionierenden Schweizexporten wird aber auch am Schlachtkuhmarkt von schwierigen Exportgeschäften in Richtung Holland und Frankreich berichtet. Im Sog der sinkenden Jungstierpreise wurden auch die Notierungen für Schlachtkühe und -kalbinnen etwas nach unten korrigiert.
Auch Schlachtkälber notieren in der laufenden Woche aufgrund fehlender Absatzmärkte nach unten.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 18/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Kalbin HK R2/3 | 6,10 Euro |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 8,75 Euro |
Nutzkälber:
Die Preise bei den Nutzkälbern sind gleichgeblieben.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 7,50 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 7,50 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 7,50 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 7,50 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger