OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 27. Juli bis 2. August 2026
Schlachtrinder:
In Deutschland ist der Jungstierbereich durch überschaubare Angebotsmengen gekennzeichnet. Diese stehen einer ausgeglichenen Nachfrage gegenüber. Die Jungstierpreise sind dahingehend unverändert. Der Schlachtkuhmarkt ist aufgrund der stockenden Absatzsituation hingegen weiterhin unter Druck, die Kuhpreise geben wiederholt nach.
In Österreich hat sich der Markt im Jungstiersegment stabilisiert. Ein knapp durchschnittliches Angebot steht einer für die Jahreszeit üblichen Nachfrage gegenüber. Die Preisnotierung bei Jungstieren ist unverändert.
In der Schlachtkuhvermarktung gestaltet sich die Marktlage weiterhin sehr schwierig. Trockenheits- bzw. Futtermangel-bedingt kommen seit Mitte Juli erhöhte Mengen zur Schlachtung. Gleichzeitig ist die Nachfrage deutlich ruhiger, vor allem im Export. Hier erschweren saisonal- und Urlaubsbedingt reduzierte Zerlegeaktivitäten, das generell EU-weit höhere Schlachtkuh-Angebot, sowie die in den nächsten Wochen verringerten Exportkontingente in die Schweiz den Schlachtkuhabsatz. Die Kuhpreise sind rückläufig, vor allem schwächere, magere Qualitäten sind verstärkt unter Druck.
Schlachtkalbinnen und Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
In Österreich hat sich der Markt im Jungstiersegment stabilisiert. Ein knapp durchschnittliches Angebot steht einer für die Jahreszeit üblichen Nachfrage gegenüber. Die Preisnotierung bei Jungstieren ist unverändert.
In der Schlachtkuhvermarktung gestaltet sich die Marktlage weiterhin sehr schwierig. Trockenheits- bzw. Futtermangel-bedingt kommen seit Mitte Juli erhöhte Mengen zur Schlachtung. Gleichzeitig ist die Nachfrage deutlich ruhiger, vor allem im Export. Hier erschweren saisonal- und Urlaubsbedingt reduzierte Zerlegeaktivitäten, das generell EU-weit höhere Schlachtkuh-Angebot, sowie die in den nächsten Wochen verringerten Exportkontingente in die Schweiz den Schlachtkuhabsatz. Die Kuhpreise sind rückläufig, vor allem schwächere, magere Qualitäten sind verstärkt unter Druck.
Schlachtkalbinnen und Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 31/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Kalbin HK R2/3 | 5,78 Euro |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 8,55 Euro |
Nutzkälber:
Die Preise bei den Nutzkälbern sind stark gefallen.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 8,80 Euro/kg netto (9,95 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,00 Euro/kg netto (10,20 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 6,40 Euro/kg netto (7,25 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 6,40 Euro/kg netto (7,25 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 8,80 Euro/kg netto (9,95 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,00 Euro/kg netto (10,20 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 6,40 Euro/kg netto (7,25 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 6,40 Euro/kg netto (7,25 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger