OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 06. bis 12. April 2026
Schlachtrinder:
In Deutschland entwickeln sich die Märkte zwischen dem Norden und dem Süden sehr uneinheitlich. So dürfte sich im Norden die Marktlage beim Jungstier weitgehend beruhigen, während im Süden nach wie vor ein Preisdruck herrscht. Eine ähnliche Entwicklung ist auch bei den weiblichen Schlachtrinder gegeben.
In Österreich befinden wir uns in einer Feiertagsbedingt kurzen Schlachtwoche. Das Angebot an Jungstieren ist nach wie vor höher als die Nachfrage. Dennoch sollten diese Woche die Überhänge der letzten beiden Wochen abgebaut werden. Die preisliche Situation ist getrieben von wettbewerbsfähigen Exportpreisen in andere EU-Destinationen, da das Inlandsgeschäft im Lebensmitteleinzelhandel und im Großhandel bescheiden ist. Die Preise tendieren noch einmal nach unten. Die Preisrückgänge sollten aber unserer Einschätzung nach in der nächsten Woche abflachen.
Bei Schlachtkühen herrscht aufgrund der Preisrücknahme in wichtigen Exportländern auch ein leichter Preisdruck. Nach wie vor positiv gestalten sich die Exportmärkte in die Schweiz, bei den anderen Exportländern zeigt die Tendenz leicht nach unten. Für die laufende Woche mussten die Auszahlungspreise für Kalbinnen und Schlachtkühe zurückgenommen werden.
Auch bei Schlachtkälbern ist die Nachfrage nach Ostern verhalten und somit sind die Preise rückläufig.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
In Österreich befinden wir uns in einer Feiertagsbedingt kurzen Schlachtwoche. Das Angebot an Jungstieren ist nach wie vor höher als die Nachfrage. Dennoch sollten diese Woche die Überhänge der letzten beiden Wochen abgebaut werden. Die preisliche Situation ist getrieben von wettbewerbsfähigen Exportpreisen in andere EU-Destinationen, da das Inlandsgeschäft im Lebensmitteleinzelhandel und im Großhandel bescheiden ist. Die Preise tendieren noch einmal nach unten. Die Preisrückgänge sollten aber unserer Einschätzung nach in der nächsten Woche abflachen.
Bei Schlachtkühen herrscht aufgrund der Preisrücknahme in wichtigen Exportländern auch ein leichter Preisdruck. Nach wie vor positiv gestalten sich die Exportmärkte in die Schweiz, bei den anderen Exportländern zeigt die Tendenz leicht nach unten. Für die laufende Woche mussten die Auszahlungspreise für Kalbinnen und Schlachtkühe zurückgenommen werden.
Auch bei Schlachtkälbern ist die Nachfrage nach Ostern verhalten und somit sind die Preise rückläufig.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 15/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Kalbin HK R2/3 | 6,430 Euro |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 9,35 Euro |
Nutzkälber:
Die Preise bei den Nutzkälber sind gleichgeblieben
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 7,50 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 7,50 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 7,50 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 7,50 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger