Borkenkäferschwärmflug erfordert forstliches Handeln
Trockenheit erhöht Borkenkäfergefahr
Der trockene Winter wirkt sich ungünstig auf die Baumkondition aus und begünstigt einen etwaigen Borkenkäferbefall. Dass das Jahr 2026 ein "Borkenkäferjahr" wird, muss nicht sein, da der Witterungsverlauf nicht vorhersehbar ist. Klar ist aber, dass man als Waldbesitzer jetzt auf der Hut sein muss, um eine Befallsausbreitung zu verhindern.
Haben sich Buchdrucker im Zuge des Schwärmfluges in gesunde Fichten eingebohrt, gilt es schnell zu reagieren. Befallene Bäume müssen rasch aufgearbeitet und aus dem Wald entfernt werden. Bäume am Rand von Käfernestern des Vorjahres dienen häufig als Überwinterungsquartier für Borkenkäfer. Unmittelbar angrenzende Bäume sind meist die ersten Opfer. Bei regelmäßigen Kontrollgängen in Fichtenbeständen kann ein Großteil des ersten Befalls aus dem Wald aufgearbeitet werden, bevor die Käfer ausfliegen, um danach eine weitere Brut anzulegen.
Haben sich Buchdrucker im Zuge des Schwärmfluges in gesunde Fichten eingebohrt, gilt es schnell zu reagieren. Befallene Bäume müssen rasch aufgearbeitet und aus dem Wald entfernt werden. Bäume am Rand von Käfernestern des Vorjahres dienen häufig als Überwinterungsquartier für Borkenkäfer. Unmittelbar angrenzende Bäume sind meist die ersten Opfer. Bei regelmäßigen Kontrollgängen in Fichtenbeständen kann ein Großteil des ersten Befalls aus dem Wald aufgearbeitet werden, bevor die Käfer ausfliegen, um danach eine weitere Brut anzulegen.
Bohrmehlsuche als Früherkennung
Um Borkenkäferbefall möglichst früh erkennen zu können, sind stehende Bäume auf frischen Bohrmehlauswurf zu untersuchen. Dazu sind Fichtenwälder zumindest wöchentlich zu begehen. Dabei ist darauf zu achten, ob frische Einbohrlöcher und damit verbunden Bohrmehlauswurf vorhanden sind. Das Bohrmehl sammelt sich dabei in Rindenschuppen, in Spinnweben oder am Stammfuß bzw. am Waldboden. Regen und Wind waschen allerdings das Bohrmehl ab, was die Bohrmehlsuche deutlich erschweren kann. Den gesamten Wald abzusuchen ist schwer möglich. Deshalb sind bei Waldbegehungen aufgerissene Bestandesränder ebenso genauer ins Auge zu fassen wie Bestände auf trockenen Böden (Süd- und Südost-Ausrichtung) oder Standorte im Nahbereich eines vorangegangenen Befalls.
Käferholz raus aus dem Wald
Die effektivste Borkenkäferbekämpfung ist es, befallenes Holz rasch aus dem Wald zu bringen und am Holzmarkt zu verkaufen. Auch "Energieholzhaufen" im Wald oder unmittelbarer Nähe zu Fichtenbeständen stellen eine große Gefahr dar. In diesen Wiedhaufen befindet sich mit dem Restholz aus Schlägerungen und Pflegemaßnahmen bruttaugliches Material mit entsprechender Borkenkäferlockwirkung. Daher sollte dieses Material entweder verhackt oder in entsprechend weitem Abstand zu befallsfähigen Wäldern gelagert werden.