Vogelgrippe: Jetzt ist besondere Vorsicht geboten
H5N1 stellt große Gefahr für Geflügel dar
Das Virus H5N1 gilt als hoch ansteckend und kann bei Hühnern, Puten, Enten und anderem Geflügel schwere Krankheitsverläufe verursachen. Typische Anzeichen sind ein plötzlicher Rückgang der Legeleistung, verringerte Futter- und Wasseraufnahme, Atemwegsprobleme, Durchfall, neurologische Symptome sowie erhöhte Sterblichkeit.
Die Ansteckung erfolgt häufig durch direkten Kontakt mit infizierten Wildvögeln oder deren Ausscheidungen. Möglich ist aber auch eine indirekte Übertragung über Schuhe, Kleidung, Geräte oder Fahrzeuge.
Die Ansteckung erfolgt häufig durch direkten Kontakt mit infizierten Wildvögeln oder deren Ausscheidungen. Möglich ist aber auch eine indirekte Übertragung über Schuhe, Kleidung, Geräte oder Fahrzeuge.
Biosicherheit ist der beste Schutz
Um den Eintrag des Virus möglichst zu verhindern, sollten Geflügelhalter verstärkt auf Hygienemaßnahmen achten. Besonders wichtig ist es, den Kontakt zwischen Hausgeflügel und Wildvögeln zu vermeiden. Futter- und Tränkeeinrichtungen sollten nicht frei zugänglich im Außenbereich aufgestellt werden. Ebenso wird empfohlen, beim Betreten der Stallungen die Schuhe zu wechseln und auf eine gründliche Händehygiene zu achten.
Verendete Wildvögel, insbesondere Wasser- und Greifvögel, sollten keinesfalls berührt werden. Entsprechende Funde sind umgehend an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde zu melden. Auch bei Verdacht auf eine Erkrankung im Geflügelbestand besteht Meldepflicht.
Verendete Wildvögel, insbesondere Wasser- und Greifvögel, sollten keinesfalls berührt werden. Entsprechende Funde sind umgehend an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde zu melden. Auch bei Verdacht auf eine Erkrankung im Geflügelbestand besteht Meldepflicht.
Wirtschaftliche Folgen können gravierend sein
Neben den tiergesundheitlichen Auswirkungen können Ausbrüche der Vogelgrippe erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen. Werden Infektionen in einem Betrieb festgestellt, sind umfangreiche Bekämpfungsmaßnahmen erforderlich. Umso wichtiger ist eine vorausschauende Biosicherheitsstrategie als wirksamste Präventionsmaßnahme.