Unsere Bezirksbauernkammer in Rohrbach
Starke Höfe, starke Region oder nah an den Betrieben
Wertschöpfung sichern, Innovation fördern und die
Anliegen der bäuerlichen Familienbetriebe konsequent
vertreten: Das sind zentrale Ziele des Bezirksbauernkammer-
Obmanns Martin Mairhofer.
Was sind Ihre wichtigsten
Schwerpunkte als
Obmann im Bezirk Rohrbach?
Der Bezirk Rohrbach ist ein starker Agrarbezirk, der vor allem durch seine vielen leistungsfähigen Milchviehbetriebe geprägt wird. Die Milchwirtschaft ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor und bildet die Grundlage für zahlreiche Familienbetriebe. Mein Ziel ist es, die Bäuerinnen und Bauern bestmöglich dabei zu unterstützen, ihre Betriebe erfolgreich und zukunftsfit weiterzuentwickeln. Dabei geht es nicht nur um die Produktion, sondern vor allem um die Schaffung und Sicherung von Wertschöpfung in der Region. Unsere Betriebe müssen von ihrer Arbeit leben können und faire Rahmenbedingungen vorfinden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt deshalb in der Weiterentwicklung der Betriebe durch Innovation und Technisierung. Moderne Stalltechnik, Digitalisierung, Automatisierung und intelligente Arbeitsabläufe helfen dabei, Arbeitsbelastungen zu reduzieren, die Tiergesundheit zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Gleichzeitig müssen Investitionen auch wirtschaftlich tragbar bleiben. Deshalb braucht es eine starke Interessensvertretung, die sich für praktikable Lösungen und zukunftsorientierte Förderungen einsetzt. Darüber hinaus ist es mir wichtig, die landwirtschaftlichen Betriebe in allen Belangen zu begleiten – sei es bei fachlichen Fragen, rechtlichen Herausforderungen, Investitionen, Betriebsübergaben oder politischen Rahmenbedingungen.
Welche Rolle spielen Lebensqualität und Forstwirtschaft im Bezirk Rohrbach?
Die Landwirtschaft prägt unseren Bezirk weit über die Lebensmittelproduktion hinaus. Sie sorgt für gepflegte Kulturlandschaften, sichert Arbeitsplätze, stärkt das gesellschaftliche Leben in den Gemeinden und trägt wesentlich zur hohen Lebensqualität im ländlichen Raum bei. Deshalb sehe ich die Sicherung und Weiterentwicklung dieser Lebensqualität als einen wesentlichen Auftrag. Ein ganz zentraler Bereich ist dabei auch die Forstwirtschaft. Rohrbach ist ein waldreicher Bezirk und der Wald erfüllt viele Funktionen gleichzeitig. Er ist Arbeitsplatz, Rohstofflieferant, Erholungsraum und wichtiger Partner beim Klima- und Umweltschutz. Die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder gewinnt durch Klimawandel, Extremwetterereignisse und Schädlingsdruck zunehmend an Bedeutung. Wir müssen die Waldbesitzer dabei unterstützen, ihre Bestände klimafit zu entwickeln und die Wertschöpfung aus dem heimischen Rohstoff Holz weiter auszubauen. Gerade die Forstwirtschaft bietet großes Potential für regionale Wirtschaftskreisläufe und nachhaltige Entwicklung.
Worauf legen Sie in der Interessensvertretung besonderen Wert?
Für mich steht der Dialog im Mittelpunkt. Erfolgreiche Interessensvertretung funktioniert nur dann, wenn die Anliegen der bäuerlichen Familienbetriebe klar und sachlich an die zuständigen Stellen herangetragen werden. Deshalb ist der regelmäßige Austausch mit Behörden, politischen Entscheidungsträgern und Institutionen ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit. Viele Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam lösen, wenn die Bevölkerung entsprechend eingebunden wird. Genauso wichtig ist die Kommunikation mit den Konsumentinnen und Konsumenten. Die Menschen wollen heute wissen, wie ihre Lebensmittel produziert werden und welche Leistungen die Landwirtschaft für Gesellschaft und Umwelt erbringt. Hier brauchen wir Begegnungen und Gespräche auf Augenhöhe. Transparenz, Offenheit und gegenseitiges Verständnis schaffen Vertrauen und stärken die Wertschätzung für die Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern. Die Landwirtschaft im Bezirk Rohrbach hat enormes Potential. Mit engagierten Familienbetrieben, einer starken Milchviehwirtschaft, einer bedeutenden Forstwirtschaft sowie einem klaren Fokus auf Wertschöpfung, Innovation und Technisierung können wir die Zukunft erfolgreich gestalten.
Der Bezirk Rohrbach ist ein starker Agrarbezirk, der vor allem durch seine vielen leistungsfähigen Milchviehbetriebe geprägt wird. Die Milchwirtschaft ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor und bildet die Grundlage für zahlreiche Familienbetriebe. Mein Ziel ist es, die Bäuerinnen und Bauern bestmöglich dabei zu unterstützen, ihre Betriebe erfolgreich und zukunftsfit weiterzuentwickeln. Dabei geht es nicht nur um die Produktion, sondern vor allem um die Schaffung und Sicherung von Wertschöpfung in der Region. Unsere Betriebe müssen von ihrer Arbeit leben können und faire Rahmenbedingungen vorfinden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt deshalb in der Weiterentwicklung der Betriebe durch Innovation und Technisierung. Moderne Stalltechnik, Digitalisierung, Automatisierung und intelligente Arbeitsabläufe helfen dabei, Arbeitsbelastungen zu reduzieren, die Tiergesundheit zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Gleichzeitig müssen Investitionen auch wirtschaftlich tragbar bleiben. Deshalb braucht es eine starke Interessensvertretung, die sich für praktikable Lösungen und zukunftsorientierte Förderungen einsetzt. Darüber hinaus ist es mir wichtig, die landwirtschaftlichen Betriebe in allen Belangen zu begleiten – sei es bei fachlichen Fragen, rechtlichen Herausforderungen, Investitionen, Betriebsübergaben oder politischen Rahmenbedingungen.
Welche Rolle spielen Lebensqualität und Forstwirtschaft im Bezirk Rohrbach?
Die Landwirtschaft prägt unseren Bezirk weit über die Lebensmittelproduktion hinaus. Sie sorgt für gepflegte Kulturlandschaften, sichert Arbeitsplätze, stärkt das gesellschaftliche Leben in den Gemeinden und trägt wesentlich zur hohen Lebensqualität im ländlichen Raum bei. Deshalb sehe ich die Sicherung und Weiterentwicklung dieser Lebensqualität als einen wesentlichen Auftrag. Ein ganz zentraler Bereich ist dabei auch die Forstwirtschaft. Rohrbach ist ein waldreicher Bezirk und der Wald erfüllt viele Funktionen gleichzeitig. Er ist Arbeitsplatz, Rohstofflieferant, Erholungsraum und wichtiger Partner beim Klima- und Umweltschutz. Die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder gewinnt durch Klimawandel, Extremwetterereignisse und Schädlingsdruck zunehmend an Bedeutung. Wir müssen die Waldbesitzer dabei unterstützen, ihre Bestände klimafit zu entwickeln und die Wertschöpfung aus dem heimischen Rohstoff Holz weiter auszubauen. Gerade die Forstwirtschaft bietet großes Potential für regionale Wirtschaftskreisläufe und nachhaltige Entwicklung.
Worauf legen Sie in der Interessensvertretung besonderen Wert?
Für mich steht der Dialog im Mittelpunkt. Erfolgreiche Interessensvertretung funktioniert nur dann, wenn die Anliegen der bäuerlichen Familienbetriebe klar und sachlich an die zuständigen Stellen herangetragen werden. Deshalb ist der regelmäßige Austausch mit Behörden, politischen Entscheidungsträgern und Institutionen ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit. Viele Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam lösen, wenn die Bevölkerung entsprechend eingebunden wird. Genauso wichtig ist die Kommunikation mit den Konsumentinnen und Konsumenten. Die Menschen wollen heute wissen, wie ihre Lebensmittel produziert werden und welche Leistungen die Landwirtschaft für Gesellschaft und Umwelt erbringt. Hier brauchen wir Begegnungen und Gespräche auf Augenhöhe. Transparenz, Offenheit und gegenseitiges Verständnis schaffen Vertrauen und stärken die Wertschätzung für die Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern. Die Landwirtschaft im Bezirk Rohrbach hat enormes Potential. Mit engagierten Familienbetrieben, einer starken Milchviehwirtschaft, einer bedeutenden Forstwirtschaft sowie einem klaren Fokus auf Wertschöpfung, Innovation und Technisierung können wir die Zukunft erfolgreich gestalten.
Zur Person
Bgm. Martin Mairhofer , BBK-Obmann, Bezirk Rohrbach
- verheiratet, Vater von einer Tochter und vier Söhnen
- bewirtschaftet mit seiner Frau Karina einen Milchviehbetrieb mit Christbaumkulturen
- Bezirksbauernkammerobmann seit 2021
- Mitglied der Grundverkehrskommission
- Bürgermeister in Hofkirchen im Mühlkreis
Sichtbare Bäuerinnen als starke Stimmen der Landwirtschaft
Die Vorsitzene des Bäuerinnebeirates im Bezirk Rohrbach Michaela Märzinger
setzt auf Transparenz, Regionalität und gelebte Gemeinschaft.
Für Michaela Märzinger, Vorsitzende
des Bäuerinnenbeirates
Rohrbach, steht eines besonders
im Mittelpunkt: ein realistisches
Bild der Landwirtschaft
im Bezirk zu vermitteln und die
Bäuerinnen als sichtbare Botschafterinnen
der vielfältigen
heimischen Agrarproduktion
zu stärken. Im Bezirk Rohrbach
ist die Landwirtschaft fest in der
Region verwurzelt. Viele Menschen
begegnen ihr im Alltag,
sei es durch die zahlreichen
Familienbetriebe,
die Kulturlandschaft
oder die
hochwertigen Produkte
aus der Region.
Dennoch sieht Märzinger
großes Potential,
das Wissen über
die moderne Landwirtschaft
weiter zu vertiefen.
Die Aufgabe sei es, aktiv auf
die Bevölkerung zuzugehen
und Verständnis für die Arbeit
auf den Höfen zu schaffen.
„Viele Menschen haben heute
nur noch wenig direkten Bezug
zur Landwirtschaft. Umso
wichtiger ist es, dass wir Bäuerinnen
aufzeigen, woher unsere
Lebensmittel kommen und
welche Leistungen bäuerliche
Familienbetriebe dafür erbringen“,
sagt Märzinger. Sichtbar
werden die Bäuerinnen
durch vielfältige Aktivitäten:
von Schulbesuchen und Unterrichtseinheiten
der Seminarbäuerinnen
über Aktionstage
auf landwirtschaftlichen
Betrieben bis hin zu
Märkten und Gemeindeveranstaltungen.
Dort vermitteln
sie Wissen über die
Erzeugung heimischer Produkte
und fördern das Bewusstsein
für die Leistungen der Landwirtschaft
sowie die Herausforderungen,
denen bäuerliche
Familienbetriebe täglich
begegnen. Gerade die aktuelle
Dürresituation zeigt, wie herausfordernd
die Produktion
hochwertiger Lebensmittel geworden
ist. Ertragseinbußen bei
Ackerkulturen und die schwierige
Futterversorgung in der Tierhaltung
machen die Auswirkungen
auf vielen Betrieben spürbar.
„Viele sehen das fertige Produkt
im Regal, nicht aber die Arbeit,
das Wetterrisiko und die Verantwortung
dahinter. Deshalb ist
Bewusstseinsbildung so wichtig“,
betont Märzinger. Besonders
am Herzen liegen Märzinger
der regionale und saisonale
Einkauf sowie das AMA-Gütesiegel.
Für sie sind bewusste Kaufentscheidungen
ein klares Bekenntnis
zur heimischen Landwirtschaft.
„Wer österreichische
Produkte kauft, stärkt jene Betriebe,
die täglich für eine sichere
Versorgung und die Pflege unserer
Kulturlandschaft sorgen“,
so die Vorsitzende des Bäuerinnenbeirates
Rohrbach.
Neben Landwirtschaft und
Bewusstseinsbildung spielen
auch Brauchtum, Geselligkeit
und Gemeinschaft eine wichtige
Rolle. Gemeinsame Aktivitäten
wie das Generationenfrühstück,
Nachmittage im Advent oder
das Palmbuschenbinden fördern
den Austausch zwischen den Generationen,
stärken den Zusammenhalt
unter den Bäuerinnen
und prägen das gesellschaftliche
Leben im Bezirk. So setzt sich
Michaela Märzinger gemeinsam
mit den Bäuerinnen im Bezirk
Rohrbach dafür ein, Landwirtschaft
verständlich zu machen,
die Wertschätzung für regionale
Produkte zu stärken und die Anliegen
der bäuerlichen Familienbetriebe
sichtbar zu halten.
Zur Person
Michaela Märzinger, Vorsitzende des Bäuerinnenbeirates, Bezirk Rohrbach
- verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern
- führt einen Milchviehbetrieb mit Waldwirtschaft
- seit 2016 Bäuerinnenbeirätin in Nebelberg
- seit 2021 Vorsitzende des Bäuerinnenbeirates