Sommerinfoabend der Boden.Wasser.Schutz.Beratung am 9. Juni 2026
Vielseitiger Familienbetrieb in Kremsmünster
Konrad Bischof, Wasserbauer und Arbeitskreisleiter in Kremsmünster, stellte den Betrieb der Familie Bischof vor. Bewirtschaftet werden rund 12 ha Eigengrund und weitere 12 ha Pachtflächen, ergänzt durch etwas Wald.
Ein wichtiger Betriebszweig ist die Entenmast für "Die Eiermacher". Rund 3.000 Enten werden je Durchgang gehalten. Die Mastdauer beträgt sieben Wochen, bei vier Umtrieben pro Jahr erreichen die Tiere ein Endgewicht von 3,5 - 4 kg. Zusätzlich wird - sofern es die betrieblichen Möglichkeiten zulassen - Hendlproduktion für "Hubers Landhendl" betrieben.
Für den eigenen Mostheurigen werden außerdem Schweine sowie Angusrinder gehalten. Im Ackerbau setzt die Familie Bischof auf eine abwechslungsreiche Fruchtfolge mit Ackerbohne, Sojabohne, Wintergerste, Triticale und Mais.
Am Betrieb der Familie Bischof wurde ein begrünter Abflussweg angelegt. Dieser dauerhaft bewachsene Streifen trägt dazu bei, den Oberflächenabfluss gezielt zu leiten und Bodenabtrag sowie Nährstoffeinträge in Gewässer zu reduzieren. Durch die dauerhafte Begrünung wird die Fließgeschwindigkeit des Wassers gebremst und die Versickerung gefördert. Damit leistet Familie Bischof einen wichtigen Beitrag zum Boden- und Gewässerschutz.
Ein wichtiger Betriebszweig ist die Entenmast für "Die Eiermacher". Rund 3.000 Enten werden je Durchgang gehalten. Die Mastdauer beträgt sieben Wochen, bei vier Umtrieben pro Jahr erreichen die Tiere ein Endgewicht von 3,5 - 4 kg. Zusätzlich wird - sofern es die betrieblichen Möglichkeiten zulassen - Hendlproduktion für "Hubers Landhendl" betrieben.
Für den eigenen Mostheurigen werden außerdem Schweine sowie Angusrinder gehalten. Im Ackerbau setzt die Familie Bischof auf eine abwechslungsreiche Fruchtfolge mit Ackerbohne, Sojabohne, Wintergerste, Triticale und Mais.
Am Betrieb der Familie Bischof wurde ein begrünter Abflussweg angelegt. Dieser dauerhaft bewachsene Streifen trägt dazu bei, den Oberflächenabfluss gezielt zu leiten und Bodenabtrag sowie Nährstoffeinträge in Gewässer zu reduzieren. Durch die dauerhafte Begrünung wird die Fließgeschwindigkeit des Wassers gebremst und die Versickerung gefördert. Damit leistet Familie Bischof einen wichtigen Beitrag zum Boden- und Gewässerschutz.
Rückblick auf ein erfolgreiches Arbeitskreisjahr
Thomas Wallner, Referatsleiter der Boden.Wasser.Schutz.Beratung der Landwirtschaftskammer Oberösterreich, zog eine positive Bilanz des Arbeitskreisjahres 2025. Im Zeitraum von 1. Jänner bis 31. Dezember 2025 wurden 388 Arbeitskreistreffen einschließlich Feldbegehungen mit insgesamt 5.016 Teilnehmerinnen und Teilnehmern abgehalten. Darüber hinaus fanden 153 Vorträge mit 8.763 Besuchern statt.
Es wurden mehr als 2.700 Beratungen durchgeführt. Auch die digitalen Angebote der BWSB sowie die Social-Media-Kanäle wurden intensiv genutzt.
Evaluierung der Grundwasserschutzmaßnahme
Christine Weinberger, wpa Beratende Ingenieure, Wien, präsentierte Ergebnisse der Evaluierung der ÖPUL-Maßnahme "Vorbeugender Grundwasserschutz - Acker". Besonders hervorgehoben wurde die hohe Beteiligung in Oberösterreich, wo mehr als 60% der Betriebe an dieser Maßnahme teilnehmen. Damit liegt Oberösterreich deutlich über dem Niveau der übrigen Bundesländer.
Im Mittelpunkt der Auswertung standen die Grundwasserschutzmaßnahmen und insbesondere die Bewirtschaftung auswaschungsgefährdeter Ackerflächen. Gleichzeitig wurde ein Ausblick auf zukünftige Maßnahmen im Boden- und Gewässerschutz gegeben.
Im Mittelpunkt der Auswertung standen die Grundwasserschutzmaßnahmen und insbesondere die Bewirtschaftung auswaschungsgefährdeter Ackerflächen. Gleichzeitig wurde ein Ausblick auf zukünftige Maßnahmen im Boden- und Gewässerschutz gegeben.
Wertschätzung für die Arbeit der BWSB
LK-Präsident Franz Waldenberger sprach die derzeit herausfordernde wirtschaftliche Situation in der Landwirtschaft an. Krisen und Kriege würden die Kosten für Betriebsmittel erhöhen. Da die Märkte geöffnet seien, brauche es gleiche Produktionsstandards für alle Marktteilnehmer. Dies gelte sowohl für Umweltauflagen als auch für die Produktionsbedingungen. Gleichzeitig lobte er die Arbeit der Boden.Wasser.Schutz.Beratung und sicherte die weitere Unterstützung durch die Landwirtschaftskammer Oberösterreich zu.
LK-Kammerdirektor Karl Dietachmair dankte der BWSB für ihre umfangreichen Beratungsleistungen und ihre Vorbildwirkung weit über die Landesgrenzen hinaus. Sein Dank galt auch dem Land Oberösterreich für die finanzielle Unterstützung. Die Bildungs- und Beratungsarbeit in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer sei ein wichtiger Baustein bei der Umsetzung von Maßnahmen beispielsweise im Bereich der NEC-Richtlinie und des Grundwasserschutzes.
Elisabeth Hartinger vom Land Oberösterreich betonte, dass nur gelebter Wasserschutz guter Wasserschutz sei. Die Zusammenarbeit im Rahmen des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplanes (NGP) funktioniere sehr gut, wobei ein gemeinsames Auftreten von großer Bedeutung sei. Wasserschutz und Bodenschutz seien untrennbar miteinander verbunden. Da einige Gewässer in Oberösterreich Belastungen aufweisen, leisteten die Wasserbauern einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Situation.
Beim anschließenden gemütlichen Ausklang im Mostheurigen Kuglbauer bot sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zu geselligen Gesprächen.
LK-Kammerdirektor Karl Dietachmair dankte der BWSB für ihre umfangreichen Beratungsleistungen und ihre Vorbildwirkung weit über die Landesgrenzen hinaus. Sein Dank galt auch dem Land Oberösterreich für die finanzielle Unterstützung. Die Bildungs- und Beratungsarbeit in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer sei ein wichtiger Baustein bei der Umsetzung von Maßnahmen beispielsweise im Bereich der NEC-Richtlinie und des Grundwasserschutzes.
Elisabeth Hartinger vom Land Oberösterreich betonte, dass nur gelebter Wasserschutz guter Wasserschutz sei. Die Zusammenarbeit im Rahmen des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplanes (NGP) funktioniere sehr gut, wobei ein gemeinsames Auftreten von großer Bedeutung sei. Wasserschutz und Bodenschutz seien untrennbar miteinander verbunden. Da einige Gewässer in Oberösterreich Belastungen aufweisen, leisteten die Wasserbauern einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Situation.
Beim anschließenden gemütlichen Ausklang im Mostheurigen Kuglbauer bot sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zu geselligen Gesprächen.