Saisonstart für Erdbeeren aus regionaler Produktion
Mit dem Start der Erdbeersaison beginnt in OÖ der bunte Reigen an Saisonobst im Jahreslauf. Heimische Erdbeeren stehen für vollen Geschmack, kurze Wege und höchste Frische und sie sind ein klares Bekenntnis zu regionaler Landwirtschaft. Anlässlich des Saisonauftakts im Erdbeerland Hoffelner in Kremsmünster unterstreicht die Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer Oberösterreich, Rosemarie Ferstl, die große Bedeutung des regionalen Erdbeeranbaus.
Erdbeeren zählen zu den beliebtesten Frischfrüchten der Österreicherinnen und Österreicher. Auch in Oberösterreich haben sie während der Erntezeit einen fixen Platz im Einkaufskorb. Rund 280 Hektar Erdbeerflächen werden im Bundesland von 110 bäuerlichen Familien bewirtschaftet, etwa acht Prozent davon biologisch. Ein wesentlicher Teil der Ernte wird direkt ab Hof, über Selbstpflückfelder und regionale Verkaufsstände vermarktet.
Der Qualitätsvorteil oberösterreichischer Erdbeeren liegt vor allem im perfekten Erntezeitpunkt. Dank kurzer Transportwege können die Früchte vollreif geerntet werden, genau dann, wenn Aroma und Süße am höchsten sind. Importware hingegen muss oft unreifer gepflückt werden, um lange Transport- und Lagerzeiten zu überstehen“, betont Rosemarie Ferstl, Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer OÖ.
Mit dem Saisonstart 2026 läutet die Familie Hoffelner aus Kremsmünster wieder die Zeit der heimischen Erdbeere ein. Im oberösterreichischen Kremstal werden seit Ende April die ersten süßen, vollreifen Früchte geerntet. Das milde Klima der Kremsmünsterer Au verleiht den Hoffelner Früchten ihren unverwechselbaren Geschmack. Im Mittelpunkt stehen Erdbeeren – ergänzt um Himbeeren und weitere Kulturen.