Pferdezucht - Eine Alternative?
Das Rückgrat dieser Zucht stellen rund 1.600 Pferdezüchter dar, davon rund 80% auf landwirtschaftlichen Betrieben.
Pferdezcht ist flächengebunden, eine Weidehaltung im Sommer ist eine Voraussetzung. Grundsätzlich sollen die Futtermittel und dabei dominierend das Heu von bester hygienischer Qualität sein, mit einem mittleren Energie- und niedrigen Fruktangehalt. Alles Voraussetzungen für eine sehr naturnahe Landwirtschaft. Gesellschaftlich wird "das Pferd" und damit auch die Pferdewirtschaft sehr positiv gesehen.
Der Betriebszweig Pferdezucht ist anspruchsvoll, das Pferd stark individualisiert, bei verhältnismäßig geringen Stückzahlen auf den Betrieben. Pferdebetriebe weisen Größen von zwei Pferden bis zu über 100 Pferden auf, der durchschnittliche Betrieb hält sechs Pferde. Hauptsächlich marktfähig sind Fohlen ab 6 Monate und Pferde ab 3 Jahren. Es ist ein großer Vorteil, wenn das Know-How für die Grundausbildung von Pferden am Betrieb gegeben ist. Jungpferde können dadurch einfacher bei einer günstigeren Kostenstruktur marktfähig gemacht werden.
Der Zuchtverband Stadl-Paura deckt mit seinen Mitgliedern den größen Bereich der Pferdezucht in Oberösterreich ab. Mit 15 betreuten Pferderassen und einer Eselrasse ist der Verband nahezu "Vollanbieter". Von Ponyrassen, über Isländer und Huluzen, bis hin zu den Großpferden reicht das Angebot. Die klassischen Hauptrassen Haflinger, Noriker, Warmblut sind dabei am häufigsten vertreten.
Pferderassen sind in ihren Ansprüchen und Leistungen teilweise sehr unterschiedlich. Es ist besonders wichtig, dass man als Züchter oder Neueinsteiger jene Pferderasse züchtet, für die man eine Passion entwickelt, denn nur durch eine Identifikation mit "seiner Pferderasse" kann man am Markt erfolgreich sein.
Das Referat für Pferdezucht der Landwirtschaftskammer OÖ ist in Kombination mit dem Zuchtverband im Pferdezentrum Stadl-Paura eingerichtet. Beratung wird dabei groß geschrieben. Über das LFI (Ländliches Fortbildungsinsitut) gibt es ein sehr umfassendes Aus- und Weiterbildungsangebot für Züchter, Pferdehalter und Neueinsteiger: Daneben bietet das ABZ (Agrarbildungszentrum) Lambach die Fachrichtung Pferdewirtschaft an (auch mit Matura).
Pferdezcht ist flächengebunden, eine Weidehaltung im Sommer ist eine Voraussetzung. Grundsätzlich sollen die Futtermittel und dabei dominierend das Heu von bester hygienischer Qualität sein, mit einem mittleren Energie- und niedrigen Fruktangehalt. Alles Voraussetzungen für eine sehr naturnahe Landwirtschaft. Gesellschaftlich wird "das Pferd" und damit auch die Pferdewirtschaft sehr positiv gesehen.
Der Betriebszweig Pferdezucht ist anspruchsvoll, das Pferd stark individualisiert, bei verhältnismäßig geringen Stückzahlen auf den Betrieben. Pferdebetriebe weisen Größen von zwei Pferden bis zu über 100 Pferden auf, der durchschnittliche Betrieb hält sechs Pferde. Hauptsächlich marktfähig sind Fohlen ab 6 Monate und Pferde ab 3 Jahren. Es ist ein großer Vorteil, wenn das Know-How für die Grundausbildung von Pferden am Betrieb gegeben ist. Jungpferde können dadurch einfacher bei einer günstigeren Kostenstruktur marktfähig gemacht werden.
Der Zuchtverband Stadl-Paura deckt mit seinen Mitgliedern den größen Bereich der Pferdezucht in Oberösterreich ab. Mit 15 betreuten Pferderassen und einer Eselrasse ist der Verband nahezu "Vollanbieter". Von Ponyrassen, über Isländer und Huluzen, bis hin zu den Großpferden reicht das Angebot. Die klassischen Hauptrassen Haflinger, Noriker, Warmblut sind dabei am häufigsten vertreten.
Pferderassen sind in ihren Ansprüchen und Leistungen teilweise sehr unterschiedlich. Es ist besonders wichtig, dass man als Züchter oder Neueinsteiger jene Pferderasse züchtet, für die man eine Passion entwickelt, denn nur durch eine Identifikation mit "seiner Pferderasse" kann man am Markt erfolgreich sein.
Das Referat für Pferdezucht der Landwirtschaftskammer OÖ ist in Kombination mit dem Zuchtverband im Pferdezentrum Stadl-Paura eingerichtet. Beratung wird dabei groß geschrieben. Über das LFI (Ländliches Fortbildungsinsitut) gibt es ein sehr umfassendes Aus- und Weiterbildungsangebot für Züchter, Pferdehalter und Neueinsteiger: Daneben bietet das ABZ (Agrarbildungszentrum) Lambach die Fachrichtung Pferdewirtschaft an (auch mit Matura).
Pferdmarkt
Der Pferdemarkt ist internationalisiert, Abnahmegarantien gibt es nicht. Ein betriebseigenes Marketing, vor allem über die neuen Medien ist erfolgsversprechend. Dazu gehört auch die Kooperation mit dem Zuchtverband im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und Vermarktung. Dazu gibt es Internetplattformen, Championate, Verkaufsveranstaltungen und Messen. Der Markt hat sich seit 2020 sehr positiv entwickelt, aktuell ist ein Plafond erreicht.
Erwerbskombinationen
Von den 30.000 Pferden in Oberösterreich sind rund 3.000 eingetragene Zuchttiere. Landwirtschaftliche Betriebe eignen sich unter anderem durch ihre Flächenausstattung und die Kompetenz der Landwirte besonders für Zucht und argerechte Haltung.
Es bieten sich Erwerbskombinationen wie: Einstellen von Reittieren, Jungpferdeaufzucht, Urlaub am Bauernhof, Situierung von Reitvereinen, Reitpädagogische Betreuung, etc., nach eigenem Know How: Betriebsausstattung und Vorlieben an.
Es bieten sich Erwerbskombinationen wie: Einstellen von Reittieren, Jungpferdeaufzucht, Urlaub am Bauernhof, Situierung von Reitvereinen, Reitpädagogische Betreuung, etc., nach eigenem Know How: Betriebsausstattung und Vorlieben an.
Ausblick
Mit Wissen, Interesse am Pferd und einer Einstellung als "Dienstleister" besteht eine positive Perspektive für die Pferdezucht und Pferdehaltung.
Weiterführende Infos: www.zuchtverband-stadlpaura.at; Dr. Peter Zechner 050/6902-3153
Weiterführende Infos: www.zuchtverband-stadlpaura.at; Dr. Peter Zechner 050/6902-3153