OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 25. bis 31. Mai 2026
Schlachtrinder:
In Deutschland wird Seiten der Schlachtunternehmen teilweise zwar Druck ausgeübt, die Preisempfehlungen bleiben aber großteils unverändert. Im Bereich der Jungstiere wird regional von etwas rückläufigen Schlachtzahlen berichtet. Die Mengen sind jedoch aufgrund der fehlenden Schlachttage ausreichend. Im Handel mit Schlachtkühen wird im Süden etwas Druck aufgebaut, da sich die aktuellen Preise am Markt kaum umsetzen lassen.
Der österreichische Markt ist im Jungstierbereich etwas differenzierter. Nach wie vor noch ist ein höheres Angebot als jahreszeitlich üblich gegeben. Dazu kommen zwei Wochen mit fehlenden Schlachttagen. Auch im Export hat sich die Lage international etwas entspannt, dennoch herrscht nach wie vor ein Preisdruck, wenn Zusatzmengen am Markt platziert werden. Die Preise sind nochmal leicht rückläufig. Es sollte aber vorläufig die Talsohle erreicht sein. Darum die Empfehlung, aktuell nur schlachtreife Stiere zu vermarkten und keine vorgezogenen Verkäufe durchzuführen, damit sich der Markt stabilisieren kann.
Auch im Schlachtkuhbereich ist das Angebot regionsweise etwas erhöht. Hinzu kommt der Faktor Futtersituation im Trockengebieten. Es wird sich in den nächsten Wochen entscheiden, wie sich das Angebot in diesen Regionen entwickelt. Aktuell notieren Schlachtkühe und -kalbinnen gleich zur Vorwoche. Dabei konnte nicht mit allen Marktpartnern eine Einigung erzielt werden.
Schlachtkälber notieren aufgrund der saisonal rückläufigen Nachfrage nach unten.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Der österreichische Markt ist im Jungstierbereich etwas differenzierter. Nach wie vor noch ist ein höheres Angebot als jahreszeitlich üblich gegeben. Dazu kommen zwei Wochen mit fehlenden Schlachttagen. Auch im Export hat sich die Lage international etwas entspannt, dennoch herrscht nach wie vor ein Preisdruck, wenn Zusatzmengen am Markt platziert werden. Die Preise sind nochmal leicht rückläufig. Es sollte aber vorläufig die Talsohle erreicht sein. Darum die Empfehlung, aktuell nur schlachtreife Stiere zu vermarkten und keine vorgezogenen Verkäufe durchzuführen, damit sich der Markt stabilisieren kann.
Auch im Schlachtkuhbereich ist das Angebot regionsweise etwas erhöht. Hinzu kommt der Faktor Futtersituation im Trockengebieten. Es wird sich in den nächsten Wochen entscheiden, wie sich das Angebot in diesen Regionen entwickelt. Aktuell notieren Schlachtkühe und -kalbinnen gleich zur Vorwoche. Dabei konnte nicht mit allen Marktpartnern eine Einigung erzielt werden.
Schlachtkälber notieren aufgrund der saisonal rückläufigen Nachfrage nach unten.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 22/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Kalbin HK R2/3 | 5,73 Euro |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 8,55 Euro |
Nutzkälber:
Der Preis bei den weiblichen Nutzkälber ist gefallen. Männliche Nutzkälber sind im Preis gleichgeblieben.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,20 Euro/kg netto (10,40 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,20 Euro/kg netto (10,40 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 6,90 Euro/kg netto (7,80 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 6,90 Euro/kg netto (7,80 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,20 Euro/kg netto (10,40 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,20 Euro/kg netto (10,40 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 6,90 Euro/kg netto (7,80 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 6,90 Euro/kg netto (7,80 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger