OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 24. bis 30. August 2026
Schlachtrinder:
In Deutschland gibt es nach wie vor regionale Unterschiede. So herrscht im Norden ein relativ stabiles Gefüge zwischen Schlachtkühen und Jungstieren. Im Süden ist das Angebot an Schlachtkühen noch etwas höher als üblich. Dennoch halten sich die Preisreduzierungen in Grenzen. Beim Jungstier dürften die Preise in Bayern leicht nach oben gehen.
In Österreich ist das Angebot im Jungstier auf ähnlichem Niveau wie in den letzten drei Wochen. Die Absatzlage im Inland ist durchwegs als positiv einzustufen. Der Export, vor allem Richtung Italien, aber auch nach Mazedonien, wird zusehends etwas schwieriger, da andere Länder zu billigeren Preisen anbieten. Dennoch gelang es, die Notierungen leicht nach oben zu heben.
Im Schlachtkuhbereich entspannt sich die Situation etwas. Nachdem in den ersten beiden Augustwochen Rekordmengen geschlachtet wurden, sind die Mengen letzte Woche um ca. 25 % zurückgegangen. Auch in der laufenden Woche ist der große Druck bei den Schlachtkühen vorerst weg. Die Preise notieren stabil. Damit scheint die Talsohle vorerst erreicht zu sein. Sollte das Angebot weiter rückläufig sein, kann man auch wieder von leicht steigenden Preisen ausgehen.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
In Österreich ist das Angebot im Jungstier auf ähnlichem Niveau wie in den letzten drei Wochen. Die Absatzlage im Inland ist durchwegs als positiv einzustufen. Der Export, vor allem Richtung Italien, aber auch nach Mazedonien, wird zusehends etwas schwieriger, da andere Länder zu billigeren Preisen anbieten. Dennoch gelang es, die Notierungen leicht nach oben zu heben.
Im Schlachtkuhbereich entspannt sich die Situation etwas. Nachdem in den ersten beiden Augustwochen Rekordmengen geschlachtet wurden, sind die Mengen letzte Woche um ca. 25 % zurückgegangen. Auch in der laufenden Woche ist der große Druck bei den Schlachtkühen vorerst weg. Die Preise notieren stabil. Damit scheint die Talsohle vorerst erreicht zu sein. Sollte das Angebot weiter rückläufig sein, kann man auch wieder von leicht steigenden Preisen ausgehen.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 35/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Kalbin HK R2/3 | 5,78 Euro |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 8,55 Euro |
Nutzkälber:
Die Preise bei den Nutzkälbern sind gleichgeblieben.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 6,50 Euro/kg netto (7,35 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 6,70 Euro/kg netto (7,60 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 4,50 Euro/kg netto (5,10 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 4,50 Euro/kg netto (5,10 Euro/kg inkl. MwSt.)
Bei den Kälberpreisen ist eine deutliche Qualitätsdifferenzierung bei den Preisen festzustellen. Gut mastfähige Kälber oder Fleckvieh- und Fleischrassekreuzungen erzielen deutlich höhere Preise.
Detailinformation zu den Märkten und den Preisen finden sich unter: LK OÖ/Markt & Preise/Lebendrinder
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 6,50 Euro/kg netto (7,35 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 6,70 Euro/kg netto (7,60 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 4,50 Euro/kg netto (5,10 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 4,50 Euro/kg netto (5,10 Euro/kg inkl. MwSt.)
Bei den Kälberpreisen ist eine deutliche Qualitätsdifferenzierung bei den Preisen festzustellen. Gut mastfähige Kälber oder Fleckvieh- und Fleischrassekreuzungen erzielen deutlich höhere Preise.
Detailinformation zu den Märkten und den Preisen finden sich unter: LK OÖ/Markt & Preise/Lebendrinder
DI Michael Wöckinger