OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 02. bis 08. März 2026
Schlachtrinder:
In Deutschland wird der Handel mit Jungstieren überwiegend als ausgeglichen beschrieben. Die angebotenen Mengen sind nach wie vor begrenzt, gleichzeitig zeigen sich die Schlachtunternehmen im Bedarf etwas zurückhaltend. Regional werden im Süden Deutschlands leichte Preisaufschläge gemeldet, insgesamt bleiben die Notierungen im Wesentlichen unverändert.
In Österreich gestaltet sich das Angebot bei Jungstieren ähnlich wie in der Vorwoche. Der Bedarf der Schlachtunternehmen kann zum Teil nicht flächendeckend erfüllt werden. Andererseits berichtet die Branche von schlechten Margen. Vor allem im Großhandel gerät der Markt durch Billigangebote (z.B. aus Brasilien) etwas unter Druck. Trotzdem gelang es den Erzeugergemeinschaften die Notierungen leicht anzuheben, wenn auch mit einzelnen Schlachtunternehmen keine Einigung erzielt werden konnte.
Das Angebot an Schlachtkühen ist für die Jahreszeit überschaubar. Die Nachfrage, insbesondere im Export, hat sich etwas verbessert. Entsprechend entwickeln sich die Preise nach oben. Auch der Zuschlag für Biokühe konnte leicht angehoben werden.
Schlachtkälber notieren auf dem Niveau der Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
In Österreich gestaltet sich das Angebot bei Jungstieren ähnlich wie in der Vorwoche. Der Bedarf der Schlachtunternehmen kann zum Teil nicht flächendeckend erfüllt werden. Andererseits berichtet die Branche von schlechten Margen. Vor allem im Großhandel gerät der Markt durch Billigangebote (z.B. aus Brasilien) etwas unter Druck. Trotzdem gelang es den Erzeugergemeinschaften die Notierungen leicht anzuheben, wenn auch mit einzelnen Schlachtunternehmen keine Einigung erzielt werden konnte.
Das Angebot an Schlachtkühen ist für die Jahreszeit überschaubar. Die Nachfrage, insbesondere im Export, hat sich etwas verbessert. Entsprechend entwickeln sich die Preise nach oben. Auch der Zuschlag für Biokühe konnte leicht angehoben werden.
Schlachtkälber notieren auf dem Niveau der Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 10/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Kalbin HK R2/3 | 6,63 Euro |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 9,55 Euro |
Nutzkälber:
Die Preise bei den Nutzkälber sind stark gestiegen.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,50 Euro/kg netto (10,75 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,50 Euro/kg netto (10,75 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 6,50 Euro/kg netto (7,35 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 6,50 Euro/kg netto (7,35 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,50 Euro/kg netto (10,75 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,50 Euro/kg netto (10,75 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 6,50 Euro/kg netto (7,35 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 6,50 Euro/kg netto (7,35 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger