OÖ: Ferkelmarkt von 21. bis 27. September 2026
Der europäische Schweinemarkt entwickelt sich entlang der gesamten Produktionskette katastrophal. Der Preissturz bei Schlachtschweinen, löst riesige Reaktionen auf den europäischen Ferkelmärkten aus. Die exportorientierten Ferkelerzeugerländer geraten wegen der Kaufzurückhaltung ihrer angespannten Abnehmer arg ins Trudeln. Ferkel aus den Niederlanden und aus Dänemark, aber auch aus Deutschland werden inzwischen zu irrwitzig niedrigen Preisen angeboten.
Durch diese Entwicklung gerät auch der heimische Ferkelmarkt mehr und mehr unter Druck. Eine einmalige Ferkelrückstellung reicht vielerorts nicht mehr aus. Zweiwöchige Rückstellungen nehmen zu. Die Rückstellmengen haben damit bereits einen kritischen Umfang erreicht.
Die heimische Ferkelnotierung wird in Anlehnung an den Preisrutsch in Deutschland um 40 Cent auf 2,25 reduziert.
Diese ungewöhnliche und für die Ferkelerzeuger extrem schmerzliche Preisreduktion dient dazu, die aktuellen Absatzmengen zumindest halten zu können und mittelfristig wieder eine höhere Einstellbereitschaft bei Mästern zu bewirken.
Die heimische Ferkelnotierung wird in Anlehnung an den Preisrutsch in Deutschland um 40 Cent auf 2,25 reduziert.
Diese ungewöhnliche und für die Ferkelerzeuger extrem schmerzliche Preisreduktion dient dazu, die aktuellen Absatzmengen zumindest halten zu können und mittelfristig wieder eine höhere Einstellbereitschaft bei Mästern zu bewirken.