OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 12. bis 18. Jänner 2026
Schlachtrinder:
In Deutschland wird das Angebot an schlachtreifen Rindern weiterhin als knapp beschrieben. Im Beriech der Jungstiere wird von einer regen Nachfrage in vielen Regionen berichtet. Obwohl die Nachfrage um diese Jahreszeit normalerweise etwas verhaltener ist, ordern die Schlachthöfe gute Mengen. Entsprechend ziehen die Preise etwas an. Ähnlich ist die Situation auch bei Schlachtkühen.
Auch in Österreich ist das Angebot im Jungstierbereich eher knapp und seitens der Schlachthöfe herrscht eine gute Nachfrage, wobei sich die Vermarktung von Edelteilen etwas schwieriger gestaltet als bei den restlichen Teilstücken. Zusätzlich dürften die kalten Temperaturen dazu führen, dass die Abgabebereitschaft bei den Betrieben zürckgeht. Die Preise steigen dadurch leicht an. Schlachtreife Stiere sollten vermarktet werden, um nicht Ende Jänner ein Überangebot zu erzeugen.
Auch Schlachtkühe stehen aktuell nur in begrenzten Mengen zur Verfügung. Zudem ordern Verarbeitungsbetriebe und Schlachthöfe für den Export wieder wesentlich mehr Ware als zwischen den Feiertagen. Die Preise für Schlachtkühe ziehen an. Kalbinnen notieren gleich zur Vorwoche.
Der Schlachtkälbermarkt dreht sich etwas und die Notierungen gehen saisonal bedingt etwas zurück.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Auch in Österreich ist das Angebot im Jungstierbereich eher knapp und seitens der Schlachthöfe herrscht eine gute Nachfrage, wobei sich die Vermarktung von Edelteilen etwas schwieriger gestaltet als bei den restlichen Teilstücken. Zusätzlich dürften die kalten Temperaturen dazu führen, dass die Abgabebereitschaft bei den Betrieben zürckgeht. Die Preise steigen dadurch leicht an. Schlachtreife Stiere sollten vermarktet werden, um nicht Ende Jänner ein Überangebot zu erzeugen.
Auch Schlachtkühe stehen aktuell nur in begrenzten Mengen zur Verfügung. Zudem ordern Verarbeitungsbetriebe und Schlachthöfe für den Export wieder wesentlich mehr Ware als zwischen den Feiertagen. Die Preise für Schlachtkühe ziehen an. Kalbinnen notieren gleich zur Vorwoche.
Der Schlachtkälbermarkt dreht sich etwas und die Notierungen gehen saisonal bedingt etwas zurück.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 03/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Kalbin HK R2/3 | 6,65 Euro |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 9,75 Euro |
Nutzkälber:
Die Preise bei den Nutzkälbern sind gleichgeblieben.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 7,30 Euro/kg netto (8,25 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 7,60 Euro/kg netto (8,60 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80kg: ca. 5,10 Euro/kg netto (5,80 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 5,30 Euro/kg netto (6,00 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 7,30 Euro/kg netto (8,25 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 7,60 Euro/kg netto (8,60 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80kg: ca. 5,10 Euro/kg netto (5,80 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 5,30 Euro/kg netto (6,00 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger