OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 20. bis 26. Juli 2026
Schlachtrinder:
Während sich einerseits im Jungstierbereich die Märkte etwas stabilisieren, bleibt der Preisdruck bei den Schlachtkühen aufrecht.
In Deutschland ist der Jungstierbereich durch sehr überschaubare Angebotsmengen geprägt. Zugleich stellt sich aber auch die Nachfrage alles andere als rege dar. Dennoch lassen sich die vorhandenen Tiere verkaufen. Die Notierung bleibt damit unverändert. Im Bereich der Schlachtkühe wird weiterhin von einer schwierigen Absatzsituation berichtet, die sich trotz der deutlichen Preisnachlässe der vergangenen Wochen nicht wesentlich verändert hat.
In Österreich zeigt sich im Jungstierbereich eine ähnliche Situation wie in Deutschland. Das Angebot ist ähnlich wie in der Vorwoche nicht allzu groß. Die Nachfrage im Inland hat sich gegenüber den vergangenen Wochen leicht gebessert, die Exportsituation bleibt nach wie vor angespannt. Die Preis notieren stabil.
In der Schlachtkuhvermarktung ist das Angebot wie bereits in der Vorwoche angestiegen, bei einer sehr schwierigen Situation im Absatz. Derzeit tragen die Trockenheit und teilweise Bestandsreduktionen aufgrund von Futtermangel in Österrecih wie auch in weiteren Teilen Europas dazu bei, dass die geschlachteten Kühe nicht alle am Markt untergebracht werden können bzw. nur mit Preisnachlässen. Auch die Schweiz-Exportkontingente dürften im August reduziert werden. Damit notieren die Schlachtkälber nach unten.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
In Deutschland ist der Jungstierbereich durch sehr überschaubare Angebotsmengen geprägt. Zugleich stellt sich aber auch die Nachfrage alles andere als rege dar. Dennoch lassen sich die vorhandenen Tiere verkaufen. Die Notierung bleibt damit unverändert. Im Bereich der Schlachtkühe wird weiterhin von einer schwierigen Absatzsituation berichtet, die sich trotz der deutlichen Preisnachlässe der vergangenen Wochen nicht wesentlich verändert hat.
In Österreich zeigt sich im Jungstierbereich eine ähnliche Situation wie in Deutschland. Das Angebot ist ähnlich wie in der Vorwoche nicht allzu groß. Die Nachfrage im Inland hat sich gegenüber den vergangenen Wochen leicht gebessert, die Exportsituation bleibt nach wie vor angespannt. Die Preis notieren stabil.
In der Schlachtkuhvermarktung ist das Angebot wie bereits in der Vorwoche angestiegen, bei einer sehr schwierigen Situation im Absatz. Derzeit tragen die Trockenheit und teilweise Bestandsreduktionen aufgrund von Futtermangel in Österrecih wie auch in weiteren Teilen Europas dazu bei, dass die geschlachteten Kühe nicht alle am Markt untergebracht werden können bzw. nur mit Preisnachlässen. Auch die Schweiz-Exportkontingente dürften im August reduziert werden. Damit notieren die Schlachtkälber nach unten.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 30/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Kalbin HK R2/3 | 5,78 Euro |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 8,55 Euro |
Nutzkälber:
Die Preise bei den weiblichen Nutzkälbern sind leicht gesunken.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 6,90 Euro/kg netto (7,85 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 6,90 Euro/kg netto (7,85 Euro/kg inkl. MwSt.)
Bei den Kälberpreisen ist eine deutliche Qualitätsdifferenzierung bei den Preisen festzustellen. Gut mastfähige Kälber oder Fleckvieh- und Fleischrassekreuzungen erzielen deutlich höhere Preise.
Die Preisspannen können dabei fast 100% betragen.
Detailinformation zu den Märkten und den Preisen finden sich unter: LK OÖ/Markt & Preise/Lebendrinder
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 6,90 Euro/kg netto (7,85 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 6,90 Euro/kg netto (7,85 Euro/kg inkl. MwSt.)
Bei den Kälberpreisen ist eine deutliche Qualitätsdifferenzierung bei den Preisen festzustellen. Gut mastfähige Kälber oder Fleckvieh- und Fleischrassekreuzungen erzielen deutlich höhere Preise.
Die Preisspannen können dabei fast 100% betragen.
Detailinformation zu den Märkten und den Preisen finden sich unter: LK OÖ/Markt & Preise/Lebendrinder
DI Michael Wöckinger