OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 12. bis 18. Oktober 2026
Schlachtrinder:
Während in Norddeutschland von steigenden Preisen bei Jungstieren berichtet wird, notieren in Bayern die Preise stabil. Große Exportländer wie beispielsweise Polen haben ihre Notierungen hingegen etwas nach unten korrigiert. Generell gehen die Markteinschätzungen im Bereich Jungstiere in Deutschland regional auseinander. Die Einschätzungen reichen von einem ausgeglichenen bis hin zu einem knappen Angebot.
In Österreich zeigt sich die Marktsituation ähnlich wie in den vergangenen beiden Wochen. Das Angebot entspricht im Großen und Ganzen der Nachfrage, sodass die bestellten Mengen erfüllt werden können. Die derzeitigen Schlachtungen sind für das kommende Weihnachtsgeschäft noch verfrüht. Diese Impulse werden erst in den kommenden Wochen schlagend. Die Preise notieren in Österreich weiterhin stabil.
Eine ähnliche Situation zeigt sich im Schlachtkuhbereich. Hier sind die Mengen, vor allem saisonal bedingt im Westen, etwas angestiegen. Dennoch konnten diese Mengen am Markt platziert werden. Die Branche übt zwar leichten Druck aus, gleichzeitig laufen insbesondere die Schweiz-Exporte gut. Etwas anders gestaltet sich die Vermarktung auf dem europäischen Markt, von dem ein leichter Preisdruck ausgeht. Bei Redaktionsschluss konnte somit noch nicht mit allen Marktpartnern eine Einigung erzielt werden.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
In Österreich zeigt sich die Marktsituation ähnlich wie in den vergangenen beiden Wochen. Das Angebot entspricht im Großen und Ganzen der Nachfrage, sodass die bestellten Mengen erfüllt werden können. Die derzeitigen Schlachtungen sind für das kommende Weihnachtsgeschäft noch verfrüht. Diese Impulse werden erst in den kommenden Wochen schlagend. Die Preise notieren in Österreich weiterhin stabil.
Eine ähnliche Situation zeigt sich im Schlachtkuhbereich. Hier sind die Mengen, vor allem saisonal bedingt im Westen, etwas angestiegen. Dennoch konnten diese Mengen am Markt platziert werden. Die Branche übt zwar leichten Druck aus, gleichzeitig laufen insbesondere die Schweiz-Exporte gut. Etwas anders gestaltet sich die Vermarktung auf dem europäischen Markt, von dem ein leichter Preisdruck ausgeht. Bei Redaktionsschluss konnte somit noch nicht mit allen Marktpartnern eine Einigung erzielt werden.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 42/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | 6,09 Euro |
|   |   |
| Kalbin HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 9,05 Euro |
Nutzkälber:
Die Preise bei den männlichen Nutzkälbern sind gefallen.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 7,10 Euro/kg netto (8,05 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 7,50 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 4,40 Euro/kg netto (5,00 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 4,40 Euro/kg netto (5,00 Euro/kg inkl. MwSt.)
Bei den Kälberpreisen ist eine deutliche Qualitätsdifferenzierung bei den Preisen festzustellen. Gut mastfähige Kälber oder Fleckvieh- und Fleischrassekreuzungen erzielen deutlich höhere Preise. Die Preisspannen können dabei fast 100% betragen. Detailinformation zu den Märkten und den Preisen finden sich unter: LK OÖ/Markt & Preise/Lebenrinder.
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 7,10 Euro/kg netto (8,05 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 7,50 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 4,40 Euro/kg netto (5,00 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 4,40 Euro/kg netto (5,00 Euro/kg inkl. MwSt.)
Bei den Kälberpreisen ist eine deutliche Qualitätsdifferenzierung bei den Preisen festzustellen. Gut mastfähige Kälber oder Fleckvieh- und Fleischrassekreuzungen erzielen deutlich höhere Preise. Die Preisspannen können dabei fast 100% betragen. Detailinformation zu den Märkten und den Preisen finden sich unter: LK OÖ/Markt & Preise/Lebenrinder.
DI Michael Wöckinger