OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 11. bis 17. Mai 2026
Schlachtrinder:
In Deutschland übersteigt im Bereich der Jungstiere das Angebot die Nachfrage deutlich und der Preisverfall geht weiter voran. Auf allen nachgelagerten Stufen wird von anhaltend schwierigen Fleischgeschäften berichtet. Gleichzeitig geben viele Betriebe in Deutschland zügig ab und ziehen teilweise Lieferungen vor, somit entstehen deutliche Überhänge am Markt. Dementsprechend gestaltet sich auch die stärkere Preisrücknahme.
Auch in Österreich ist das Angebot nach wie vor auf einem hohen Niveau. Der Inlandsabsatz im Lebensmitteleinzelhandel schwächelt entsprechend den jahreszeitlichen Gegebenheiten. Seitens des Großhandels kommen derzeit noch wenig Impulse und somit müssen die Mengen auf Exportmärkten platziert werden. Aufgrund des hohen Preisniveaus zu Jahresbeginn bedienen sich aktuell einige wesentliche Exportdestinationen (sowohl in Nordafrika als auch in der Türkei) an brasilianischer Ware. Die preisliche Wettbewerbssituation im Export sorgt derzeit für keine Entlastung am Markt. Die Notierungspreise sind daher abermals deutlich rückläufig.
Im Sog der sinkenden Jungstierpreise mussten auch die Kuhpreise nach unten korrigiert werden. Die anhaltende Trockenheit in einigen Gebieten Europas sorgt hier zusätzlich für etwas steigende Angebotsmengen. Auch auf den Bio-Märkten ist aufgrund der fehlenden Niederschläge aktuell ein höheres Angebot gegeben. Dieses trifft auf eine begrenzte Nachfrage und somit sind auch die Bio-Zuschläge derzeit etwas reduziert. Generell geben die Notierungen bei Kühen und Kalbinnen nach.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Auch in Österreich ist das Angebot nach wie vor auf einem hohen Niveau. Der Inlandsabsatz im Lebensmitteleinzelhandel schwächelt entsprechend den jahreszeitlichen Gegebenheiten. Seitens des Großhandels kommen derzeit noch wenig Impulse und somit müssen die Mengen auf Exportmärkten platziert werden. Aufgrund des hohen Preisniveaus zu Jahresbeginn bedienen sich aktuell einige wesentliche Exportdestinationen (sowohl in Nordafrika als auch in der Türkei) an brasilianischer Ware. Die preisliche Wettbewerbssituation im Export sorgt derzeit für keine Entlastung am Markt. Die Notierungspreise sind daher abermals deutlich rückläufig.
Im Sog der sinkenden Jungstierpreise mussten auch die Kuhpreise nach unten korrigiert werden. Die anhaltende Trockenheit in einigen Gebieten Europas sorgt hier zusätzlich für etwas steigende Angebotsmengen. Auch auf den Bio-Märkten ist aufgrund der fehlenden Niederschläge aktuell ein höheres Angebot gegeben. Dieses trifft auf eine begrenzte Nachfrage und somit sind auch die Bio-Zuschläge derzeit etwas reduziert. Generell geben die Notierungen bei Kühen und Kalbinnen nach.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 20/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Kalbin HK R2/3 | 5,85 Euro |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 8,75 Euro |
Nutzkälber:
Die Preise bei den Nutzkälbern sind gefallen.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,50 Euro/kg netto (10,75 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,50 Euro/kg netto (10,75 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80kg: ca. 7,30 Euro/kg netto (8,25 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 7,30 Euro/kg netto (8,20 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,50 Euro/kg netto (10,75 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,50 Euro/kg netto (10,75 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80kg: ca. 7,30 Euro/kg netto (8,25 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 7,30 Euro/kg netto (8,20 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger