Mögliche Ursachen für deformierte Birnen
Frost
Auch Frostereignisse während oder kurz nach der Blüte können zu deformierten Früchten führen. Werden einzelne Blütenorgane oder junge Früchte durch tiefe Temperaturen geschädigt, entwickelt sich das Fruchtgewebe später nicht mehr gleichmäßig. Die Folge sind schiefe, einseitig ausgeprägte oder unregelmäßig geformte Birnen.
Je nach Zeitpunkt und Stärke des Frosts können die Schäden unterschiedlich stark ausfallen. Während leichte Frostschäden oft nur zu kleineren Verformungen führen, können stärkere Ereignisse auch ausgeprägte Deformationen, Berostungen oder den vorzeitigen Fruchtfall verursachen.
Da sich die gesunden Fruchtbereiche weiterentwickeln, die geschädigten Bereiche jedoch im Wachstum zurückbleiben, entstehen die typischen asymmetrischen Früchte. Solche Deformationen sind eine Folge von Witterungseinflüssen und dürfen nicht mit Krankheiten verwechselt werden.
Je nach Zeitpunkt und Stärke des Frosts können die Schäden unterschiedlich stark ausfallen. Während leichte Frostschäden oft nur zu kleineren Verformungen führen, können stärkere Ereignisse auch ausgeprägte Deformationen, Berostungen oder den vorzeitigen Fruchtfall verursachen.
Da sich die gesunden Fruchtbereiche weiterentwickeln, die geschädigten Bereiche jedoch im Wachstum zurückbleiben, entstehen die typischen asymmetrischen Früchte. Solche Deformationen sind eine Folge von Witterungseinflüssen und dürfen nicht mit Krankheiten verwechselt werden.
Bormangel
Bormangel kann sogenannte Korkgewebe verursachen. Dabei entstehen innere oder äußere Verbräunungen sowie korkartige Gewebeveränderungen. Diese Schäden sind eine physiologische Störung und nicht mit den natürlichen Steinzellen einer gesunden Birne gleichzusetzen.
Steinzellen gehören zum normalen Fruchtaufbau. Bormangelsymptome dagegen sind unerwünschte Qualitätsmängel, denen mit einer bedarfsgerechten Nährstoffversorgung und einer ausreichenden Wasserversorgung entgegengewirkt werden kann
Steinzellen gehören zum normalen Fruchtaufbau. Bormangelsymptome dagegen sind unerwünschte Qualitätsmängel, denen mit einer bedarfsgerechten Nährstoffversorgung und einer ausreichenden Wasserversorgung entgegengewirkt werden kann
Stippe
Wie beim Apfel kann auch bei Birnen die sogenannte Stippigkeit auftreten. Dabei entstehen Verhärtungen im Fruchtfleisch, die deutlich größer sind als die natürlich vorkommenden Steinzellen.
Als wichtigste Ursache gilt eine gestörte Calciumversorgung der Früchte. Zur Vorbeugung ist jedoch nicht nur die Calciumversorgung entscheidend. Auch das Verhältnis der übrigen Nährstoffe zueinander, die Wuchsstärke des Baumes sowie die Höhe des Fruchtbehangs beeinflussen das Auftreten dieser physiologischen Störung.
Als wichtigste Ursache gilt eine gestörte Calciumversorgung der Früchte. Zur Vorbeugung ist jedoch nicht nur die Calciumversorgung entscheidend. Auch das Verhältnis der übrigen Nährstoffe zueinander, die Wuchsstärke des Baumes sowie die Höhe des Fruchtbehangs beeinflussen das Auftreten dieser physiologischen Störung.
Wanzen
Auch durch das Saugen von Wanzen können Verhärtungen im Fruchtfleisch und Deformationen der Früchte entstehen. Mit ihrem Stechrüssel verletzen die Insekten das junge Fruchtgewebe. Als Reaktion darauf bilden sich verhärtete Bereiche im Fruchtfleisch.
Je nachdem, zu welchem Zeitpunkt der Fruchtentwicklung die Schäden entstehen, können die Einstichstellen an der Schale deutlich sichtbar sein oder später kaum mehr erkannt werden. Manchmal fallen lediglich die Verhärtungen im Fruchtfleisch auf, in anderen Fällen kommt es zu deutlichen Verformungen der gesamten Frucht.
Besonders in heißen und trockenen Sommern können Wanzenschäden regional verstärkt auftreten und größere Teile der Ernte betreffen.
Je nachdem, zu welchem Zeitpunkt der Fruchtentwicklung die Schäden entstehen, können die Einstichstellen an der Schale deutlich sichtbar sein oder später kaum mehr erkannt werden. Manchmal fallen lediglich die Verhärtungen im Fruchtfleisch auf, in anderen Fällen kommt es zu deutlichen Verformungen der gesamten Frucht.
Besonders in heißen und trockenen Sommern können Wanzenschäden regional verstärkt auftreten und größere Teile der Ernte betreffen.
Viröse Steinfrüchtigkeit
Neben den natürlichen Steinzellen gibt es auch die sogenannte viröse Steinfrüchtigkeit. Dabei handelt es sich um eine Viruserkrankung der Birne, die verhärtete Gewebebereiche und Fruchtdeformationen verursachen kann.
Im Gegensatz zu den natürlichen Steinzellen ist dies kein sortentypisches Merkmal, sondern eine krankhafte Veränderung der Frucht. Die Anzahl befallener Früchte kann von Jahr zu Jahr schwanken. Auffällig ist, dass an den Blättern häufig keine Symptome erkennbar sind.
Beschädigte Früchte sind meist von minderer Qualität und oft nicht marktfähig. Mit der natürlichen Körnigkeit gesunder Birnen hat diese Erkrankung nichts zu tun.
Im Gegensatz zu den natürlichen Steinzellen ist dies kein sortentypisches Merkmal, sondern eine krankhafte Veränderung der Frucht. Die Anzahl befallener Früchte kann von Jahr zu Jahr schwanken. Auffällig ist, dass an den Blättern häufig keine Symptome erkennbar sind.
Beschädigte Früchte sind meist von minderer Qualität und oft nicht marktfähig. Mit der natürlichen Körnigkeit gesunder Birnen hat diese Erkrankung nichts zu tun.
Fazit
Deformierte Birnen können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Neben Frostschäden kommen auch Nährstoffmängel wie Bormangel, physiologische Störungen wie Stippe, Schäden durch Wanzen oder Erkrankungen wie die viröse Steinfrüchtigkeit infrage. Oft lassen sich die Auslöser anhand der Art der Verformung oder durch Veränderungen im Fruchtfleisch eingrenzen.
Für eine sichere Beurteilung lohnt sich jedoch immer ein genauer Blick auf die Symptome sowie auf die Witterungs- und Wachstumsbedingungen des jeweiligen Jahres. Nur so können geeignete Maßnahmen zur Vorbeugung und Qualitätsverbesserung abgeleitet werden.
Für eine sichere Beurteilung lohnt sich jedoch immer ein genauer Blick auf die Symptome sowie auf die Witterungs- und Wachstumsbedingungen des jeweiligen Jahres. Nur so können geeignete Maßnahmen zur Vorbeugung und Qualitätsverbesserung abgeleitet werden.