In´s Gart’l gschaut! - Aussaat oder Jungpflanzen?
Bohnen und Paradeiser - gut vorbereitet in die Saison
Busch- und Stangenbohnen lassen sich ab Mitte April im Warmen vorkultivieren. Das bringt frühere Erträge und schützt junge Pflanzen vor Schnecken, die im Mai meist besonders motiviert unterwegs sind.
Paradeiser profitieren ebenso von einer sorgfältigen Vorkultur. Nach dem Auflaufen werden sie pikiert und hell weitergezogen. Bis Anfang Mai sollten kompakte Jungpflanzen bereitstehen, die robust genug sind, um ins Freie umzuziehen.
Gurken - lieber sanft behandeln
Gurken reagieren empfindlich auf Wurzelstörung und sollten daher in Einzeltöpfen gesät werden. Die Vorkultur gelingt leicht - solange es warm genug ist. Ausgepflanzt wird aber erst, wenn die Nächte wirklich keinen Frost mehr erahnen lassen.
Salate und Kohl - die zuverlässigen Frühstarter
Rettiche, Karotten, Erbsen und ähnliche Kulturen dürfen direkt ins Beet. Voraussetzung ist ein feinkrümeliger Boden und gleichmäßige Feuchtigkeit während der Keimphase. Dann zeigen sie sich meist rasch und zuverlässig.
Rhabarber bleichen - ein Genussgeheimnis
Wer besonders zarte, milde Rhabarberstangen ernten möchte, kann einzelne Pflanzen durch Abdecken mit einem lichtundurchlässigen Gefäß "bleichen". Die Stangen bleiben heller, wachsen schneller und überzeugen mit feinem Aroma.
Mit der richtigen Mischung aus Aussaat, Vorkultur und Pflanzung wird der April zu einem der wichtigsten Monate im Gartenjahr - und legt den Grundstein für eine reiche Ernte.
Mit der richtigen Mischung aus Aussaat, Vorkultur und Pflanzung wird der April zu einem der wichtigsten Monate im Gartenjahr - und legt den Grundstein für eine reiche Ernte.