„Hilfe, mein Sohn trinkt!“
Ich weiß einfach nicht mehr, was ich tun soll. Mein Sohn trinkt immer öfter.“ Hinter diesen Worten stehen Sorge, Hilflosigkeit und die Angst, einen geliebten Menschen zu verlieren. Gleichzeitig stellt sich die Frage: Wie kann ich für ihn da sein, ohne selbst daran zu zerbrechen?
Aus Sorge versuchen Eltern häufig, ihren Sohn zu schützen. Sie übernehmen Aufgaben, entschuldigen sein Verhalten oder fangen die Folgen seines Alkoholkonsums auf. Wenn Angehörige ihr eigenes Leben zunehmend danach ausrichten und versuchen, seine Schwierigkeiten für ihn zu lösen, kann sich eine sogenannte Co-Abhängigkeit entwickeln. Deshalb ist es wichtig, neben der Unterstützung auch die eigenen Grenzen im Blick zu behalten. Alkoholabhängigkeit entsteht meist durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Belastungen, Gewohnheiten, das soziale Umfeld und genetische Einflüsse können eine Rolle spielen. Eine Abhängigkeit ist jedoch kein unabänderliches Schicksal. Sie kann behandelt werden, und Veränderung ist möglich.
Manchmal wird die Verantwortung für den eigenen Alkoholkonsum auf andere übertragen: „Ich trinke nur wegen meiner Frau“ oder „Wenn es zu Hause besser laufen würde, müsste ich nicht trinken“. Auch wenn Konflikte oder schwierige Lebenssituationen belastend sein können, sind Angehörige nicht dafür verantwortlich, dass ein Mensch trinkt. Die Entscheidung zu trinken und der Umgang damit bleiben in seiner eigenen Verantwortung. Eltern dürfen ansprechen, was sie beobachten und was ihnen Sorgen macht. Ein ruhiger Moment, in dem der Sohn nüchtern ist, eignet sich dafür besser als ein Gespräch mitten im Streit. Statt Vorwürfen können sogenannte Ich-Botschaften helfen: „Ich mache mir Sorgen um dich. Ich merke, dass dein Trinken dir und auch uns Probleme bereitet.“
Aus Sorge versuchen Eltern häufig, ihren Sohn zu schützen. Sie übernehmen Aufgaben, entschuldigen sein Verhalten oder fangen die Folgen seines Alkoholkonsums auf. Wenn Angehörige ihr eigenes Leben zunehmend danach ausrichten und versuchen, seine Schwierigkeiten für ihn zu lösen, kann sich eine sogenannte Co-Abhängigkeit entwickeln. Deshalb ist es wichtig, neben der Unterstützung auch die eigenen Grenzen im Blick zu behalten. Alkoholabhängigkeit entsteht meist durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Belastungen, Gewohnheiten, das soziale Umfeld und genetische Einflüsse können eine Rolle spielen. Eine Abhängigkeit ist jedoch kein unabänderliches Schicksal. Sie kann behandelt werden, und Veränderung ist möglich.
Manchmal wird die Verantwortung für den eigenen Alkoholkonsum auf andere übertragen: „Ich trinke nur wegen meiner Frau“ oder „Wenn es zu Hause besser laufen würde, müsste ich nicht trinken“. Auch wenn Konflikte oder schwierige Lebenssituationen belastend sein können, sind Angehörige nicht dafür verantwortlich, dass ein Mensch trinkt. Die Entscheidung zu trinken und der Umgang damit bleiben in seiner eigenen Verantwortung. Eltern dürfen ansprechen, was sie beobachten und was ihnen Sorgen macht. Ein ruhiger Moment, in dem der Sohn nüchtern ist, eignet sich dafür besser als ein Gespräch mitten im Streit. Statt Vorwürfen können sogenannte Ich-Botschaften helfen: „Ich mache mir Sorgen um dich. Ich merke, dass dein Trinken dir und auch uns Probleme bereitet.“
Klare Grenzen
Gleichzeitig braucht es klare Grenzen. Gerade am Hof steht die Sicherheit an erster Stelle. Wer alkoholisiert mit Maschinen oder Fahrzeugen arbeitet oder mit Tieren umgeht, gefährdet sich und andere. Angehörige können ihren Sohn ermutigen, sich Hilfe zu holen und ihn auf diesem Weg begleiten. Den ersten Schritt muss er jedoch selbst gehen. Eine hilfreiche Haltung kann sein: „Ich helfe dir, Hilfe zu finden, aber ich kann dein Problem nicht für dich lösen.“ Angehörige dürfen sich dabei immer wieder bewusst machen: „Ich bin nicht schuld daran, dass mein Sohn trinkt. Ich kann für ihn da sein, aber ich kann seine Entscheidungen nicht kontrollieren.“ Sie müssen mit solchen belastenden Situationen nicht allein bleiben. In Kärnten gibt es verschiedene Beratungs- und Unterstützungsangebote für Menschen mit Alkoholproblemen und ihre Familien. Einen guten Überblick bietet der Suchthilfekompass der Gesundheit Österreich GmbH. Dort können Beratungs- und Behandlungseinrichtungen gezielt nach dem Thema Alkoholabhängigkeit und dem jeweiligen Bundesland gesucht werden: suchthilfekompass.goeg.at.
Auch die Initiative Lebensqualität Bauernhof bietet Bäuerinnen und Bauern sowie ihren Familien vertrauliche Beratung und Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen. Gerade wenn Familie und Betrieb eng miteinander verbunden sind, kann ein geschützter Raum helfen, Belastungen zu sortieren und neue Handlungsmöglichkeiten zu finden.
Auch die Initiative Lebensqualität Bauernhof bietet Bäuerinnen und Bauern sowie ihren Familien vertrauliche Beratung und Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen. Gerade wenn Familie und Betrieb eng miteinander verbunden sind, kann ein geschützter Raum helfen, Belastungen zu sortieren und neue Handlungsmöglichkeiten zu finden.