Das Hopfenjahr mit zwei Gesichtern
Das Hopfenjahr 2026 war von Beginn an von schwierigen Witterungsbedingungen geprägt. Den Auftakt machte der trockenste Frühling seit Beginn der Aufzeichnungen. Mitte Mai bremsten zudem regionale Spätfröste die Entwicklung der Bestände. Diese Schäden konnten die Pflanzen im weiteren Frühjahr zwar weitgehend kompensieren, danach fehlte es jedoch zunehmend an Niederschlag. Vor allem die anhaltende Hitze setzte dem Hopfen zu: Im Hauptanbaugebiet wurden mehr als 25 Tage mit Temperaturen über 30 °C registriert. Die hohen Temperaturen hielten bis in den August an und beeinträchtigten insbesondere die Ausbildung der Dolden. Die Folgen zeigten sich schließlich deutlich beim Ertrag und beim Alpha-Säuregehalt, einem wichtigen Qualitätsmerkmal des Hopfens.
Unterm Strich wurden 2026 rund 194 t vermarktbarer Hopfen geerntet - etwa ein Drittel weniger als im Rekordjahr 2025. Auf 1,5 ha war eine Ernte aufgrund des geringen Ertragspotenzials wirtschaftlich nicht mehr vertretbar.
Die Hopfenbauern arbeiten bereits intensiv an Lösungen, um die Kultur besser an die zunehmenden Herausforderungen durch Hitze und Trockenheit anzupassen. Moderne Sorten zeigen sich unter diesen Bedingungen teilweise robuster. Auch die Standortwahl gewinnt an Bedeutung: Hopfengärten an Nordhängen können von den dort etwas günstigeren Bedingungen profitieren. Eine weitere Möglichkeit ist die gezielte Bewässerung der Hopfenbestände. Hier fehlen allerdings noch ausreichende Erfahrungen darüber, zu welchem Zeitpunkt und in welchem Entwicklungsstadium eine Bewässerung den größten Nutzen für den Bestand bringt.
Trotz der geringeren Erntemenge ist die Versorgung mit Mühlviertler Hopfen sichergestellt. Die Lagerbestände aus dem Vorjahr reichen aus, um die Abnehmer weiterhin zuverlässig mit heimischem Hopfen zu versorgen. Für die kommende Saison bleibt zu hoffen, dass 2026 eine Ausnahme bleibt und sich die Witterungsbedingungen wieder günstiger entwickeln.
Unterm Strich wurden 2026 rund 194 t vermarktbarer Hopfen geerntet - etwa ein Drittel weniger als im Rekordjahr 2025. Auf 1,5 ha war eine Ernte aufgrund des geringen Ertragspotenzials wirtschaftlich nicht mehr vertretbar.
Die Hopfenbauern arbeiten bereits intensiv an Lösungen, um die Kultur besser an die zunehmenden Herausforderungen durch Hitze und Trockenheit anzupassen. Moderne Sorten zeigen sich unter diesen Bedingungen teilweise robuster. Auch die Standortwahl gewinnt an Bedeutung: Hopfengärten an Nordhängen können von den dort etwas günstigeren Bedingungen profitieren. Eine weitere Möglichkeit ist die gezielte Bewässerung der Hopfenbestände. Hier fehlen allerdings noch ausreichende Erfahrungen darüber, zu welchem Zeitpunkt und in welchem Entwicklungsstadium eine Bewässerung den größten Nutzen für den Bestand bringt.
Trotz der geringeren Erntemenge ist die Versorgung mit Mühlviertler Hopfen sichergestellt. Die Lagerbestände aus dem Vorjahr reichen aus, um die Abnehmer weiterhin zuverlässig mit heimischem Hopfen zu versorgen. Für die kommende Saison bleibt zu hoffen, dass 2026 eine Ausnahme bleibt und sich die Witterungsbedingungen wieder günstiger entwickeln.