Biomassefonds OÖ stärkt regionale Energieprojekte
Der Biomassefonds OÖ ist seit vielen Jahren ein wichtiges Finanzierungsinstrument für die bäuerliche Energiewende in Oberösterreich. Sein Zweck ist insbesondere die Förderung der energetischen Nutzung von Biomasse zur gemeinschaftlichen Energieerzeugung aus Biomasse durch Land- und Forstwirte. Ein zentrales Förderungsziel ist die Vergabe zinsengünstiger Darlehen, damit vorrangig Bioenergie-Erzeugergemeinschaften teure Finanzierungen vermeiden können.
Der Biomassefonds OÖ verfügt über finanzielle Mittel in Höhe von rund 3,4 Mio. Euro. Es sind aktuell 23 Darlehen an Bäuerliche Biomassenahwärmebetreiber aus Oberösterreich vergeben.
Der Fonds wird ehrenamtlich durch seine Organe getragen. Dem Vorstand gehören Rosemarie Ferstl als Vorsitzende, Dipl.-Ing. Michael Haselauer MBA als Stellvertreter, KommR Ing. Erich Lugbauer und Mag. Dr. Herbert Zeilinger MBA an. Die Geschäftsführung liegt bei Ing. Günter Danninger akad. BT.
Im Aufsichtsrat sind DI Josef Postl als Vorsitzender, DI Wolfgang Hofmair als Stellvertreter, DI Dr. Alexander Marchner, HR DI Hermann Reingruber, DI Dr. Johannes Voitleithner, Eva Maria Reischl, Mag. (FH) Gerhard Uttenthaller und ÖR Ludwig Mayrhofer vertreten.
Die Generalversammlung bilden Gas Connect Austria GmbH, Energie AG Oberösterreich, LAT Nitrogen Austria GmbH, RAG Austria AG, Energie Ried GmbH und der Biomasseverband OÖ. Die Mitglieder bringen Sitz und Stimme in die Generalversammlung ein und sichern damit die breite Trägerschaft des Fonds. Gerade angesichts volatiler Energiepreise und wachsender Anforderungen an die Versorgungssicherheit bleibt der Biomassefonds OÖ ein wichtiges Werkzeug, um bäuerliche Bioenergieprojekte langfristig abzusichern. Durch die Unterstützung regionaler Nahwärme- und Energieprojekte wird heimische Biomasse sinnvoll genutzt, fossile Energie ersetzt und Wertschöpfung in den Regionen gehalten.
Der Biomassefonds OÖ verfügt über finanzielle Mittel in Höhe von rund 3,4 Mio. Euro. Es sind aktuell 23 Darlehen an Bäuerliche Biomassenahwärmebetreiber aus Oberösterreich vergeben.
Der Fonds wird ehrenamtlich durch seine Organe getragen. Dem Vorstand gehören Rosemarie Ferstl als Vorsitzende, Dipl.-Ing. Michael Haselauer MBA als Stellvertreter, KommR Ing. Erich Lugbauer und Mag. Dr. Herbert Zeilinger MBA an. Die Geschäftsführung liegt bei Ing. Günter Danninger akad. BT.
Im Aufsichtsrat sind DI Josef Postl als Vorsitzender, DI Wolfgang Hofmair als Stellvertreter, DI Dr. Alexander Marchner, HR DI Hermann Reingruber, DI Dr. Johannes Voitleithner, Eva Maria Reischl, Mag. (FH) Gerhard Uttenthaller und ÖR Ludwig Mayrhofer vertreten.
Die Generalversammlung bilden Gas Connect Austria GmbH, Energie AG Oberösterreich, LAT Nitrogen Austria GmbH, RAG Austria AG, Energie Ried GmbH und der Biomasseverband OÖ. Die Mitglieder bringen Sitz und Stimme in die Generalversammlung ein und sichern damit die breite Trägerschaft des Fonds. Gerade angesichts volatiler Energiepreise und wachsender Anforderungen an die Versorgungssicherheit bleibt der Biomassefonds OÖ ein wichtiges Werkzeug, um bäuerliche Bioenergieprojekte langfristig abzusichern. Durch die Unterstützung regionaler Nahwärme- und Energieprojekte wird heimische Biomasse sinnvoll genutzt, fossile Energie ersetzt und Wertschöpfung in den Regionen gehalten.
Biomassefonds OÖ – einzigartige Entstehungsgeschichte:
Der Biomassefonds OÖ ist aus einer besonderen energiepolitischen Situation Anfang der 1990er-Jahre entstanden. Ausgangspunkt war die geplante Errichtung eines Biomasse-Nahwärmenetzes für die Stadt Ried, an dem regionale Landwirte, die damalige OÖ Ferngas sowie die Energie Ried beteiligt gewesen wären. Dieses Projekt scheiterte jedoch, weil stattdessen eine Erdgasversorgung für die Stadt umgesetzt wurde – gegen erheblichen Widerstand der betroffenen Landwirtschaft.
Als „Kompensation“ für dieses verhinderte Biomasseprojekt einigten sich die damaligen Partner darauf, die vorgesehenen Mittel nicht verfallen zu lassen, sondern in einen gemeinsamen Fonds einzubringen. Ziel war es, andere Biomasseprojekte in Oberösterreich durch zinsgünstige Darlehen zu unterstützen und so die Entwicklung der Bioenergie weiter voranzutreiben. Damit wurde Anfang der 1990er-Jahre – österreichweit einzigartig – der Biomassefonds OÖ gegründet.
Gerade aus dieser Entstehungsgeschichte ergibt sich bis heute eine besondere Rolle des Fonds im Zusammenspiel mit den Energieversorgungsunternehmen. Von Beginn an waren Energieunternehmen wie die damalige OÖ Ferngas und Energie Ried zentrale Partner und Kapitalgeber. Der Fonds ist somit nicht nur ein reines Förderinstrument, sondern auch eine Plattform der Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Energiewirtschaft.
Als „Kompensation“ für dieses verhinderte Biomasseprojekt einigten sich die damaligen Partner darauf, die vorgesehenen Mittel nicht verfallen zu lassen, sondern in einen gemeinsamen Fonds einzubringen. Ziel war es, andere Biomasseprojekte in Oberösterreich durch zinsgünstige Darlehen zu unterstützen und so die Entwicklung der Bioenergie weiter voranzutreiben. Damit wurde Anfang der 1990er-Jahre – österreichweit einzigartig – der Biomassefonds OÖ gegründet.
Gerade aus dieser Entstehungsgeschichte ergibt sich bis heute eine besondere Rolle des Fonds im Zusammenspiel mit den Energieversorgungsunternehmen. Von Beginn an waren Energieunternehmen wie die damalige OÖ Ferngas und Energie Ried zentrale Partner und Kapitalgeber. Der Fonds ist somit nicht nur ein reines Förderinstrument, sondern auch eine Plattform der Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Energiewirtschaft.
Diese enge Verbindung ist heute von großer Bedeutung:
Sie ermöglicht eine laufende Abstimmung zwischen Biomasseprojekten und Energieinfrastruktur (z. B. Gas- oder Stromnetze).
Sie fördert den gegenseitigen Informationsaustausch, etwa über Ausbaupläne, Marktbedingungen oder energiepolitische Rahmenbedingungen.
Sie trägt dazu bei, Konflikte frühzeitig zu erkennen und besser zu steuern, wie sie in der Entstehungsphase noch deutlich sichtbar waren.
Der Biomassefonds OÖ verbindet somit zwei Welten: die land- und forstwirtschaftliche Bioenergie und die klassischen Energieversorger. Gerade in Zeiten der Energiewende ist diese Schnittstelle besonders wertvoll, weil sie Kooperation statt Konkurrenz ermöglicht und so eine koordinierte Weiterentwicklung der regionalen Energieversorgung unterstützt.
Sie fördert den gegenseitigen Informationsaustausch, etwa über Ausbaupläne, Marktbedingungen oder energiepolitische Rahmenbedingungen.
Sie trägt dazu bei, Konflikte frühzeitig zu erkennen und besser zu steuern, wie sie in der Entstehungsphase noch deutlich sichtbar waren.
Der Biomassefonds OÖ verbindet somit zwei Welten: die land- und forstwirtschaftliche Bioenergie und die klassischen Energieversorger. Gerade in Zeiten der Energiewende ist diese Schnittstelle besonders wertvoll, weil sie Kooperation statt Konkurrenz ermöglicht und so eine koordinierte Weiterentwicklung der regionalen Energieversorgung unterstützt.