Aktuelle Pflanzenschutzinformationen Nr. 12/2026
Mais
Im Mais laufen trotz der Trockenheit bereits Unkräuter inkl. Hirsen und Wurzelunkräuter auf, v.a. bei sehr früh gesäten Beständen und Standorten mit guter Bodenstruktur.
Wo Adengo geplant ist, sind Gänsefußgewächse und Hirse neben der Trockenheit die begrenzenden Faktoren. Hat Weißer Gänsefuß bereits vier echte Laubblätter entwickelt, dann muss zu einer ausreichenden Bekämpfung 0,3 l/ha Dicamba-Produkt beigemengt werden. In den nächsten Tagen wäre dann ein Niederschlag nötig, optimal wären 10 mm. Haben Unkrauthirsen mehr als 2 Blätter ausgebildet, dann muss auf ein anderes Produkt gewechselt werden, da aus Verträglichkeitsgründen keine Beimengung eines gräseraktiven Sulfonylharnstoffes empfohlen werden kann.
Tritt Erdmandelgras auf, so hat sich in steirischen Versuchen eine Kombination mit 1,4 l/ha Spectrum bewährt.
Für die Unkrautbekämpfung im Nachauflauf steht eine breite Palette an Produkten zur Verfügung (siehe Download). Detaillierte Informationen gibt es auch hier. Bei starker Restverunkrautung oder bereits stark aufgelaufenem Unkraut sollte mit einer Behandlung nicht allzu lange zugewartet und für später auflaufende Unkräuter ein bodenaktives Herbizid zugesetzt werden – sofern es nicht schon im Pack enthalten ist. Die momentanen Nachttemperaturen sind großteils auch über 8°C und der Mais hat eine gute Wachsschicht.
In der Regel sind hauptsächlich bodenaktive Herbizide sehr verträglich wie z.B. Spectrum,
Spectrum Plus, Successor 600, Stomp Aqua und auch die terbuthylazinhältigen Produkte Aspect Pro (heuer letztmalig einsetzbar), Spectrum Gold und Successor Tx. In Fruchtfolgen, wo viel Spectrum (Wirkstoff Dimethenamid-p) einsetzbar ist (Mais, Soja, Zuckerrübe, Ölkürbis, Ackerbohne, etc.) wird empfohlen im Mais als Mischpartner auch Successor 600/Quantum (Wirkstoff Pethoxamid) in Erwägung zu ziehen. Von den im Nachauflauf anwendbaren triketonhältigen Herbiziden hat Laudis die beste Verträglichkeit, Callisto und die verwandten Produkte Barracuda, Bozon, Osorna benötigen eine etwas bessere Wachsschicht. Vor dem Einsatz von gräseraktiven Sulfonylharnstoffen muss – wenn Niederschläge kommen oder lokal Gewitter aufgetreten sind - wieder eine gute Wachsschicht aufgebaut worden sein. Dies erfolgt in der Regel nach ein bis zwei Sonnentagen.
Betroffen davon sind Produkte mit dem Wirkstoff Nicosulfuron (SL 950, Talisman, Elumis, Arigo, Kaltor, MaisTer Power, Dragster Mais Pack, etc.).
Beim Einsatz von dicambahältigen Produkten (z.B. Dicamba flüssig, Oceal, Mural, Delion, etc.) sollen die Nachttemperaturen nicht unter 8 °C sinken. Nach starken Niederschlägen können vor allem auf leichteren Böden zwiebelartig verdrehte Blätter auftreten.
Die Unkrautbekämpfung im Mais sollte bis zum 4-Blattstadium des Mais abgeschlossen werden (das unterste Blatt mit der runden Spitze ist das Keimblatt und wird nicht mitgezählt).
Wo Adengo geplant ist, sind Gänsefußgewächse und Hirse neben der Trockenheit die begrenzenden Faktoren. Hat Weißer Gänsefuß bereits vier echte Laubblätter entwickelt, dann muss zu einer ausreichenden Bekämpfung 0,3 l/ha Dicamba-Produkt beigemengt werden. In den nächsten Tagen wäre dann ein Niederschlag nötig, optimal wären 10 mm. Haben Unkrauthirsen mehr als 2 Blätter ausgebildet, dann muss auf ein anderes Produkt gewechselt werden, da aus Verträglichkeitsgründen keine Beimengung eines gräseraktiven Sulfonylharnstoffes empfohlen werden kann.
Tritt Erdmandelgras auf, so hat sich in steirischen Versuchen eine Kombination mit 1,4 l/ha Spectrum bewährt.
Für die Unkrautbekämpfung im Nachauflauf steht eine breite Palette an Produkten zur Verfügung (siehe Download). Detaillierte Informationen gibt es auch hier. Bei starker Restverunkrautung oder bereits stark aufgelaufenem Unkraut sollte mit einer Behandlung nicht allzu lange zugewartet und für später auflaufende Unkräuter ein bodenaktives Herbizid zugesetzt werden – sofern es nicht schon im Pack enthalten ist. Die momentanen Nachttemperaturen sind großteils auch über 8°C und der Mais hat eine gute Wachsschicht.
In der Regel sind hauptsächlich bodenaktive Herbizide sehr verträglich wie z.B. Spectrum,
Spectrum Plus, Successor 600, Stomp Aqua und auch die terbuthylazinhältigen Produkte Aspect Pro (heuer letztmalig einsetzbar), Spectrum Gold und Successor Tx. In Fruchtfolgen, wo viel Spectrum (Wirkstoff Dimethenamid-p) einsetzbar ist (Mais, Soja, Zuckerrübe, Ölkürbis, Ackerbohne, etc.) wird empfohlen im Mais als Mischpartner auch Successor 600/Quantum (Wirkstoff Pethoxamid) in Erwägung zu ziehen. Von den im Nachauflauf anwendbaren triketonhältigen Herbiziden hat Laudis die beste Verträglichkeit, Callisto und die verwandten Produkte Barracuda, Bozon, Osorna benötigen eine etwas bessere Wachsschicht. Vor dem Einsatz von gräseraktiven Sulfonylharnstoffen muss – wenn Niederschläge kommen oder lokal Gewitter aufgetreten sind - wieder eine gute Wachsschicht aufgebaut worden sein. Dies erfolgt in der Regel nach ein bis zwei Sonnentagen.
Betroffen davon sind Produkte mit dem Wirkstoff Nicosulfuron (SL 950, Talisman, Elumis, Arigo, Kaltor, MaisTer Power, Dragster Mais Pack, etc.).
Beim Einsatz von dicambahältigen Produkten (z.B. Dicamba flüssig, Oceal, Mural, Delion, etc.) sollen die Nachttemperaturen nicht unter 8 °C sinken. Nach starken Niederschlägen können vor allem auf leichteren Böden zwiebelartig verdrehte Blätter auftreten.
Die Unkrautbekämpfung im Mais sollte bis zum 4-Blattstadium des Mais abgeschlossen werden (das unterste Blatt mit der runden Spitze ist das Keimblatt und wird nicht mitgezählt).
Bitte beachten Sie, dass terbuthylazinhältige Produkte (Aspect Pro -heuer letztmalig einsetzbar, Spectrum Gold/Aspect Neo, Successor Tx, etc.) nur mehr einmal in drei Jahren auf derselben Fläche eingesetzt werden dürfen. Wer heuer ein solches Produkt einsetzen will, darf auf dieser Fläche zuletzt 2023 den Wirkstoff verwendet haben. In Wasserschutz- und Schongebieten und bei der Teilnahme am ÖPUL-Programm Vorbeugender Grundwasserschutz-Acker dürfen terbuthylazinhältige Produkte überhaupt nicht eingesetzt werden.
Soja
Aufgrund der plötzlichen Wärme laufen Sojabohne jetzt sehr rasch auf. Vorauflaufprodukte dürfen je nach Zulassung 3 bis 5 Tage nach der Saat eingesetzt werden, es darf absolut kein Spritznebel zum Keimling gelangen. Auf Federn, wo bereits eine Vorauflaufbehandlung durchgeführt wurde, sind diese Flächen zu kontrollieren. Es laufen leider trotz Behandlung schon Unkräuter auf – weitere können trotz Niederschläge noch auflaufen, wenn die Unkräuter echte Laubblätter schieben, dann ist keine Wirkung des Bodenherbizides mehr zu erwarten. Ist nur weißer Gänsefuß vorhanden, kann mit 7,5 g/ha Harmony SX und 0,1 %ig Netzmittel (mind. 0,25 l/ha) unabhängig vom Sojastadium eine Behandlung erfolgen. Ist die Verunkrautung breiter oder haben die Unkrautpflanzen schon mehrere Laubblätter (Wärmekeimer wachsen bei den aktuellen Temperaturen sehr rasch!) soll 0,8 l/ha Pulsar Plus beigemengt werden.
Achtung: Nur Pulsar plus hat die Zulassung für eine Splitting-Applikation! Pulsar 40 darf nur einmal in Soja angewendet werden, wenn es einmal angewendet wurde, darf bei einer allfällig notwendig werdenden zweiten Behandlung auch Pulsar Plus nicht mehr eingesetzt werden – also einmal Pulsar 40 oder zweimal Pulsar Plus.
Wurde kein Vorauflaufherbizid eingesetzt, soll die Unkrautbekämpfung bei der ersten vollständig aufgelaufenen Unkrautwelle durchgeführt werden.
Wurde kein Vorauflaufherbizid eingesetzt, soll die Unkrautbekämpfung bei der ersten vollständig aufgelaufenen Unkrautwelle durchgeführt werden.
Winterweizen-Krankheitssituation
Der Krankheitsdruck ist weiterhin gering, die Laboruntersuchungen der 2. Bonitur werden wahrscheinlich am Freitagnachmittag auf www.warndienst.at abrufbar sein.
Wintergerste
Auch hier ist der Krankheitsdruck auf Grund der Trockenheit sehr gering. Im unteren Blattbereich findet man aber Symptome von Ramularia-Blattflecken, erkennbar an den kleinen, länglichen, braunen von den Blattadern begrenzten Flecken mit deutlich gelbem Rand. Bei Niederschlägen oder Tau in der Nacht werden von dort Sporen ausgeschleudert. In Oberösterreich wird nicht empfohlen, auf einen Fungizideinsatz in Gerste zu verzichten. Details zur Bekämpfung sind der letzten Aussendung zu entnehmen.