Abschussplanung und Wildschadensentwicklung im Frühjahr 2026
Erhebungsumfang und Bewertungsmethodik
Im Rahmen der diesjährigen Erhebungen wurden insgesamt 394 Jagdgebiete begangen und bewertet. Die Bewertung erfolgt in drei Stufen:
• Stufe I: keine wesentliche Beeinträchtigung der Verjüngung durch Wildeinfluss
• Stufe II: wesentliche Verzögerung der Verjüngung durch Wildeinfluss
• Stufe III: Verhinderung der Verjüngung durch Wildeinfluss
• Stufe I: keine wesentliche Beeinträchtigung der Verjüngung durch Wildeinfluss
• Stufe II: wesentliche Verzögerung der Verjüngung durch Wildeinfluss
• Stufe III: Verhinderung der Verjüngung durch Wildeinfluss
Ergebnisse der Beurteilung
Die Beurteilung der bewerteten Jagdgebiete zeigt folgendes Bild:
• 304 Jagdgebiete (76%) in Stufe I
• 92 Jagdgebiete (23%) in Stufe II
• 4 Jagdgebiete (1%) in Stufe III
Bei weiteren 510 Jagden wurde keine Jagdbegehung durchgeführt, da es sich um nachhaltige Jagden der Stufe I handelt. Im Vergleich zum Jahr 2025 wurde laut Landesforstdienst eine deutliche Verschlechterung festgestellt. Besonders markant ist der Rückgang der Flächen mit günstiger Bewertung (Stufe I), die um rund 20% abgenommen haben. Gleichzeitig stieg der Anteil der Jagdgebiete mit mittlerer Belastung (Stufe II) ebenfalls um etwa 20% an. Bedenklich ist zudem das Wiederauftreten der Gesamtbewertung III in vier Jagdgebieten (im Vorjahr keine).
• 304 Jagdgebiete (76%) in Stufe I
• 92 Jagdgebiete (23%) in Stufe II
• 4 Jagdgebiete (1%) in Stufe III
Bei weiteren 510 Jagden wurde keine Jagdbegehung durchgeführt, da es sich um nachhaltige Jagden der Stufe I handelt. Im Vergleich zum Jahr 2025 wurde laut Landesforstdienst eine deutliche Verschlechterung festgestellt. Besonders markant ist der Rückgang der Flächen mit günstiger Bewertung (Stufe I), die um rund 20% abgenommen haben. Gleichzeitig stieg der Anteil der Jagdgebiete mit mittlerer Belastung (Stufe II) ebenfalls um etwa 20% an. Bedenklich ist zudem das Wiederauftreten der Gesamtbewertung III in vier Jagdgebieten (im Vorjahr keine).
Entwicklung in der Wildschadensberatung
Der Rückgang der Bewertungsergebnisse spiegelt sich auch in der Wildschadensberatung der LK Oberösterreich wider. Bereits bis Anfang Juni 2026 wurden mehr Beratungen durchgeführt als im gesamten Jahr 2024 bzw. 2025. Parallel dazu zeigte sich eine deutliche Zunahme sowohl der geschädigten land- und forstwirtschaftlichen Flächen als auch der erhobenen Schadenssummen.
Ein Teil der Verschlechterung der Situation ist sicher auf die Witterungsverhältnisse im vergangenen Winter zurückzuführen. Die Ergebnisse der Abschussplanung des Frühjahrs 2026 zeigen klar, dass der Wildeinfluss auf die Waldverjüngung zugenommen hat. Die steigenden Wildschäden und der erhöhte Beratungsbedarf bestätigen diese Entwicklung.
Laut Landesforstdienst sollten die in den vergangenen Jahren erreichten Verbesserungen im Hinblick auf die Abschussplanverordnung eines der gemeinsamen Ziele von Forst und Jagd sein. Dieses Ziel auf Dauer zu erhalten, erfordert ein hohes Maß an Eigenverantwortung von allen Beteiligten.
Ein Teil der Verschlechterung der Situation ist sicher auf die Witterungsverhältnisse im vergangenen Winter zurückzuführen. Die Ergebnisse der Abschussplanung des Frühjahrs 2026 zeigen klar, dass der Wildeinfluss auf die Waldverjüngung zugenommen hat. Die steigenden Wildschäden und der erhöhte Beratungsbedarf bestätigen diese Entwicklung.
Laut Landesforstdienst sollten die in den vergangenen Jahren erreichten Verbesserungen im Hinblick auf die Abschussplanverordnung eines der gemeinsamen Ziele von Forst und Jagd sein. Dieses Ziel auf Dauer zu erhalten, erfordert ein hohes Maß an Eigenverantwortung von allen Beteiligten.