Vorfrucht war Triticale. Aufgrund der Trockenheit wurden die sechs Varianten mit Direktsaat und Mulchsaat angelegt. Um mögliche Niederschläge zu nutzen, erfolgte die Aussaat zu zwei Terminen: am 25. Juli und am 22. August 2026.
Bis zur ersten Beurteilung am 16. September 2026 fielen laut Aufzeichnungen am Betrieb seit Jahresbeginn 355 mm Niederschlag. Die Wärmesumme lag zu diesem Zeitpunkt um 166 °C über dem zehnjährigen Durchschnitt.
Erste Beobachtungen
In der Direktsaat ist der Unkrautdruck am stärksten. Besonders der Weiße Gänsefuß tritt häufig auf. Auch das Ausfallgetreide hat sich neben den Zwischenfrüchten gut entwickelt.
Bei den Ende Juli gesäten Varianten stehen bereits alle Kreuzblütler und der Buchweizen in Blüte. Die übrigen Kulturen sind gut aufgelaufen; Ausnahmen bilden Spitzwegerich, Roter Lein und Borretsch. Einige der aufgelaufenen Kulturen dürften noch zur Blüte kommen. Eine zufriedenstellende Bodendeckung zeigt bisher nur die winterharte Variante.
Bei den am 22. August gesäten Varianten sind die meisten Kulturen aufgelaufen. Leguminosen, Spitzwegerich, Öllein, Sudangras und Sandhafer sind bislang nicht aufgegangen. Von einer flächendeckenden Begrünung sind diese Varianten derzeit noch weit entfernt.
Der Versuch kann jederzeit besichtigt werden. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte Marion Gerstl unter 050/6902-1567.