Wieso Holz? Eine Ausstellung, die Antworten liefert
Genau hier setzt die Wanderausstellung
von proHolz OÖ
an. Sie beantwortet die Frage
mit belastbaren Zahlen, Daten
und Fakten sowie in Gesprächen
mit Expertinnen und
Praktikern, die den modernen
Holzbau aus eigener Erfahrung
schildern. Im Mittelpunkt stehen
die ökologischen, technischen
und wirtschaftlichen
Stärken von Holz. Zu sehen ist
sie ab sofort im Haus der Landwirtschaftskammer
Oberösterreich.
Sieben Fragen, sieben fundierte Antworten
Die Ausstellung räumt mit Mythen
auf. Holz brennt z.B. nicht
in innerhalb von Minuten ab.
Die äußere Schicht verkohlt
und schützt den Kern. So hält
ein Holzträger dem Feuer länger
stand als Stahl. Auch die Gesundheit
spielt eine Rolle. Wir
verbringen bis zu 90 Prozent
des Tages in Innenräumen.
Holzgeprägte Räumen steigern
das Wohlbefinden, sie senken
den Stress. Holz hat auch Tradition.
Das älteste bekannte
Holzbauwerk ist über 7.000 Jahre
alt, älter als die Pyramiden
von Gizeh. Neugierig, welches?
Dann komm vorbei.
Ein Wirtschaftsmotor für die Regionen
Holz trägt jeden zehnten in Österreich
erwirtschafteten Euro.
Jeder elfte Arbeitsplatz in Österreich
ist auf die Forst- und Holzwirtschaft
zurückzuführen, das
sind 444.000 Menschen. Die
Branche erwirtschaftet eine
direkte Bruttowertschöpfung
von 26,5 Milliarden Euro. Das
Potenzial ist groß. Eine Million
Festmeter mehr im Bau brächten
80 Millionen Euro mehr
an Wertschöpfung und 1.400
neue Arbeitsplätze. Sinkt die
Holzeinschlagsmenge hingegen
um zehn Prozent, sind über
15.000 Arbeitsplätze gefährdet,
dazu über weitere 10.000 bei
den Zulieferbetrieben. Das belegen
Studien von WIFO, Economica
und Econmove. Wer
Holz nutzt, sichert Arbeit und
Einkommen.
Best Practice aus OÖ
Ein zentrales Element der Ausstellung
sind Best-Practice-
Projekte aus dem OÖ-Holzbaupreis
2025. Holz ist der Rohstoff
der Zukunft. Wer mit Holz
baut, schont das Klima, denn
Holz speichert Kohlenstoff
über Jahrzehnte. Die prämierten
Bauten werden ausführlich
auf Plakaten und in verlinkten
Kurzvideos präsentiert. Eine
Broschüre zur Ausstellung enthält
die ausführlichen Interviews
und fasst die wichtigsten
Zahlen, Daten und Fakten zusammen.
Die Ausstellung ist noch bis
3. Juli in Linz, Auf der Gugl 3 zu
sehen. Der Eintritt ist frei, geöffnet
zu den Öffnungszeiten der
Landwirtschaftskammer. Führungen
gerne auf Anfrage bei
der Abteilung Forst und Bioenergie
unter 050 6902-1437.