OÖ: Der Mastschweinemarkt von 8. bis 14. November 2026
Trotz der Notierungsrücknahme in nahezu jedem relevanten Erzeugerland vergangene Woche verhält sich die Schlachtbranche zögernd. Das Fleischgeschäft kommt nicht in Schwung und kann mit "impulslos" umschrieben werden. In einigen EU-Ländern steigt zur ohnehin sinkenden Notierung auch der Importdruck. In Summe versucht man quer durch Europa, mit den vorherrschenden Marktbedingungen umzugehen. Die Last auf der Erzeugerseite ist erdrückend.
In Österreich steht das stetig zunehmende Überangebot einer gleichbleibend verhaltenen Nachfrage gegenüber. Die Preisrücknahmen der vergangenen Wochen führten nicht zur gewünschten Trendwende. Zu hoch ist der Preisabstand zu Deutschland. Abzuwarten bleibt, wann die Verarbeitungsindustrie veranlasst sein wird, in großem Stil zu ordern. Spürbar wird die Trägheit am Markt durch beispielsweise steigende durchschnittliche Schlachtgewichte. In Österreich liegt es mittlerweile bei 101,12 kg. Gebietsweise sind die Rückstellungen an schlachtreifen Schweinen deutlich höher als in den übrigen Regionen Österreichs. Aufgrund der existenziell bedrohlichen, wirtschaftlichen Lage wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
Notierungspreis: 1,45 Euro
Basispreis: 1,35 Euro
Basispreis: 1,35 Euro