Trockenheit fordert neue Strategien bei Bodenherbiziden im Wintergetreide
Dennoch sollte die Bekämpfung von Ungräsern und Unkräutern im Herbst nicht vernachlässigt werden, denn besonders Problemgräser wie Ackerfuchsschwanz, Raygras und Windhalm lassen sich im Herbst am wirksamsten bekämpfen. Hier ist die zunehmende Verbreitung von Herbizidresistenzen bei Ackerfuchsschwanz, Raygras und Windhalm zu beachten. Gerade auf bekannten Problemstandorten sollten verfügbare Bodenherbizide konsequent genutzt werden, da im Frühjahr nur noch wenige Wirkmechanismen zur Verfügung stehen.
Empfehlenswert ist eine Behandlung in den frühen Morgenstunden, wenn Boden und Pflanzen noch taufeucht sind. Wer die Möglichkeit hat, sollte bei der Terminwahl auch einen angekündigten Niederschlag berücksichtigen, da viele Bodenherbizide dadurch rascher aktiviert werden. Morgentau allein reicht für die Aktivierung eines Bodenherbizids nur bedingt aus. Wichtig ist zudem, dass nach der Anwendung einige Tage gute Wachstumsbedingungen herrschen und keine Fröste unter -3 °C auftreten.
Besonders auf Flächen mit Ackerfuchsschwanz oder Weidelgras sollte trotz Trockenheit nicht zu lange zugewartet werden. Flufenacethaltige Herbizide (Aufbrauchsfrist: 10.12.2026, Ausnahme bei Cadou SC: Aufbrauchsfrist endet mit 05.12.2026) sollten möglichst in das frühe Auflaufen der Gräser appliziert werden. Bewährte Lösungen sind beispielsweise: 0,35 l/ha Mateno Duo + 0,5 l/ha Cadou SC, Carpatus SC/Battle Delta (0,5 l/ha-leichte Böden, 0,6 l/ha schwere Böden) oder 0,5 - 0,6 l/ha Battle Delta + 0,5 l/ha BeFlex.
Stehen keine flufenacethaltigen Produkte mehr zur Verfügung, so können prosulfocarbhaltige Herbizide (2400 g/ha Wirkstoff, z.B. Boxer, Cofeno, Fantasia, Jura, Roxy EC, etc.) eine Alternative darstellen. Besonders im Winterweizen und in Triticale können diese Produkte auch ihre zusätzliche Blattwirkung ausspielen. Wo keine Problemgräser vorhanden sind, kann die Behandlung etwas später erfolgen, wenn die Unkräuter aufgelaufen sind und wieder eine bessere Bodenfeuchtigkeit gegeben ist. Als wirksame Nachauflaufanwendung kommen 1 l/ha Viper Compact + 0,9 l/ha Axial 50 (Ungräser sollen vollständig aufgelaufen sein) in Betracht.
Empfehlenswert ist eine Behandlung in den frühen Morgenstunden, wenn Boden und Pflanzen noch taufeucht sind. Wer die Möglichkeit hat, sollte bei der Terminwahl auch einen angekündigten Niederschlag berücksichtigen, da viele Bodenherbizide dadurch rascher aktiviert werden. Morgentau allein reicht für die Aktivierung eines Bodenherbizids nur bedingt aus. Wichtig ist zudem, dass nach der Anwendung einige Tage gute Wachstumsbedingungen herrschen und keine Fröste unter -3 °C auftreten.
Besonders auf Flächen mit Ackerfuchsschwanz oder Weidelgras sollte trotz Trockenheit nicht zu lange zugewartet werden. Flufenacethaltige Herbizide (Aufbrauchsfrist: 10.12.2026, Ausnahme bei Cadou SC: Aufbrauchsfrist endet mit 05.12.2026) sollten möglichst in das frühe Auflaufen der Gräser appliziert werden. Bewährte Lösungen sind beispielsweise: 0,35 l/ha Mateno Duo + 0,5 l/ha Cadou SC, Carpatus SC/Battle Delta (0,5 l/ha-leichte Böden, 0,6 l/ha schwere Böden) oder 0,5 - 0,6 l/ha Battle Delta + 0,5 l/ha BeFlex.
Stehen keine flufenacethaltigen Produkte mehr zur Verfügung, so können prosulfocarbhaltige Herbizide (2400 g/ha Wirkstoff, z.B. Boxer, Cofeno, Fantasia, Jura, Roxy EC, etc.) eine Alternative darstellen. Besonders im Winterweizen und in Triticale können diese Produkte auch ihre zusätzliche Blattwirkung ausspielen. Wo keine Problemgräser vorhanden sind, kann die Behandlung etwas später erfolgen, wenn die Unkräuter aufgelaufen sind und wieder eine bessere Bodenfeuchtigkeit gegeben ist. Als wirksame Nachauflaufanwendung kommen 1 l/ha Viper Compact + 0,9 l/ha Axial 50 (Ungräser sollen vollständig aufgelaufen sein) in Betracht.