Saatbau Linz setzt auf Innovation und starke Genetik
Agrarlandesrätin Michaela Langer Weninger verwies in ihren Grußworten auf die hohe Bedeutung der Pflanzenzüchtung, um resiliente Sorten für die klimatischen Herausforderungen zu finden. Sie dankt der Saatbau als wichtigen Partner der Landwirtschaft.
Präsident Mag. Franz Waldenberger verweist auf die international anerkannten Erfolge der Saatbau, vorrangig in der Mais- und Sojazüchtung. Das jüngst verabschiedete Dürrepaket bringt frisches Geld zu den Betrieben und soll die geringeren Erträge und hohen Betriebskosten abfedern.
Präsident Mag. Franz Waldenberger verweist auf die international anerkannten Erfolge der Saatbau, vorrangig in der Mais- und Sojazüchtung. Das jüngst verabschiedete Dürrepaket bringt frisches Geld zu den Betrieben und soll die geringeren Erträge und hohen Betriebskosten abfedern.
Geschäftsführer Ing. Josef Fraundorfer machte deutlich, dass sich das Unternehmen trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiterhin erfolgreich am Markt behaupten kann. Geopolitische Unsicherheiten, hohe Energiekosten und zunehmende Wetterextreme stellten die Landwirtschaft auch 2025 vor große Herausforderungen. Dennoch gelang es der Saatbau, ihre starke Marktstellung zu sichern und in wichtigen Bereichen weiter auszubauen.
Der Konzernumsatz lag mit 261,5 Millionen Euro nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Besonders erfreulich entwickelte sich das Saatgutgeschäft. Vor allem bei Ölsaaten und Leguminosen konnten Zuwächse erzielt werden. Die Nähe zu den landwirtschaftlichen Betrieben und die konsequente Ausrichtung auf deren Bedürfnisse werden von der Unternehmensführung als wesentliche Erfolgsfaktoren gesehen.
Unterschiedlich verlief die Entwicklung im Bereich Lebens- und Futtermittel. Hier machten sich eine zurückhaltende Nachfrage und anhaltender Preisdruck bemerkbar, wodurch die Erlöse leicht zurückgingen. Stabilität brachten hingegen der Biohandel sowie das Gewürzgeschäft. Die breite Aufstellung des Unternehmens erwies sich damit erneut als wichtiger Vorteil.
Unterschiedlich verlief die Entwicklung im Bereich Lebens- und Futtermittel. Hier machten sich eine zurückhaltende Nachfrage und anhaltender Preisdruck bemerkbar, wodurch die Erlöse leicht zurückgingen. Stabilität brachten hingegen der Biohandel sowie das Gewürzgeschäft. Die breite Aufstellung des Unternehmens erwies sich damit erneut als wichtiger Vorteil.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Pflanzenzüchtung. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 46 neue Sorten national und international registriert, darunter 19 Eigenzüchtungen. Ziel ist es, Kulturen zu entwickeln, die auch unter schwierigen klimatischen Bedingungen verlässliche Erträge liefern und gleichzeitig einen geringeren Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln ermöglichen. Damit leistet die Saatbau einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Landwirtschaft.
Größter Umsatzträger bleibt der Saatmais, der vor allem auf Basis der eigenen Genetik und mit einem Exportanteil von über 80 Prozent eine starke Marktposition einnimmt. Auch Sojabohnen behaupteten ihre führende Stellung in Mitteleuropa. Insgesamt umfasst das Sortiment mittlerweile rund 1.000 Sorten aus etwa 160 Kulturen. Das Saatgut wird in rund 40 Länder exportiert.
Größter Umsatzträger bleibt der Saatmais, der vor allem auf Basis der eigenen Genetik und mit einem Exportanteil von über 80 Prozent eine starke Marktposition einnimmt. Auch Sojabohnen behaupteten ihre führende Stellung in Mitteleuropa. Insgesamt umfasst das Sortiment mittlerweile rund 1.000 Sorten aus etwa 160 Kulturen. Das Saatgut wird in rund 40 Länder exportiert.
Auch international konnte die Saatbau ihre Marktpräsenz weiter stärken. Tochterunternehmen und Partnerbetriebe in Mittel- und Osteuropa entwickelten sich positiv. Wachstumspotenzial sieht das Unternehmen insbesondere in der Ukraine und in Kasachstan. Grundlage für die weitere Expansion bleibt die Entwicklung eigener Genetik.
Neben der Züchtung gewinnen digitale Technologien zunehmend an Bedeutung. Von innovativen Saatgutbehandlungen bis hin zum Einsatz künstlicher Intelligenz für standortangepasste Aussaatstärken arbeitet die Saatbau an Lösungen, die Ressourcen schonen und die Effizienz im Pflanzenbau erhöhen. Die Generalversammlung bestätigte mit der einstimmigen Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat den eingeschlagenen Kurs und den Rückhalt für die weitere strategische Entwicklung des Unternehmens.
Neben der Züchtung gewinnen digitale Technologien zunehmend an Bedeutung. Von innovativen Saatgutbehandlungen bis hin zum Einsatz künstlicher Intelligenz für standortangepasste Aussaatstärken arbeitet die Saatbau an Lösungen, die Ressourcen schonen und die Effizienz im Pflanzenbau erhöhen. Die Generalversammlung bestätigte mit der einstimmigen Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat den eingeschlagenen Kurs und den Rückhalt für die weitere strategische Entwicklung des Unternehmens.