Rinderzucht: Rückblick auf das erste Vermarktungshalbjahr 2026
Die heimische Zuchtviehvermarktung konnte auch im ersten Halbjahr 2026 an die positive Entwicklung der vergangenen Jahre anknüpfen. Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Zuchtrindern blieb sowohl im Inland als auch auf den internationalen Märkten auf hohem Niveau. Dies spiegelte sich in einer erfreulichen Preisentwicklung sowie in einer insgesamt stabilen Absatzsituation wider.
Im Zeitraum Jänner bis Juni 2026 wurden insgesamt 60 Versteigerungen durchgeführt. Dabei konnten 12.020 Tiere erfolgreich vermarktet werden. 95% der aufgetriebenen Tiere konnten auch tatsächlich verkauft werden.
Über alle Rassen und Kategorien hinweg entwickelte sich das Preisniveau weiterhin positiv. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag im ersten Halbjahr 2026 bei 2.810 Euro und damit 6,6% über dem Vergleichszeitraum des 1. Halbjahres im Vorjahr. Der daraus resultierende Versteigerungsumsatz belief sich auf rund 29 Mio. Euro, jener über den Ab-Hof-Verkauf auf 8 Mio. Euro.
Im Zeitraum Jänner bis Juni 2026 wurden insgesamt 60 Versteigerungen durchgeführt. Dabei konnten 12.020 Tiere erfolgreich vermarktet werden. 95% der aufgetriebenen Tiere konnten auch tatsächlich verkauft werden.
Über alle Rassen und Kategorien hinweg entwickelte sich das Preisniveau weiterhin positiv. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag im ersten Halbjahr 2026 bei 2.810 Euro und damit 6,6% über dem Vergleichszeitraum des 1. Halbjahres im Vorjahr. Der daraus resultierende Versteigerungsumsatz belief sich auf rund 29 Mio. Euro, jener über den Ab-Hof-Verkauf auf 8 Mio. Euro.
Trächtige Zuchtkalbinnen sind wichtigste Vermarktungskategorie
Die trächtigen Zuchtkalbinnen stellten auch im ersten Halbjahr 2026 die bedeutendste Kategorie innerhalb des Versteigerungsgeschehens dar. Mit 4.105 verkauften Tieren bei einem Durchschnittspreis von 2.870 Euro entfiel ein Anteil von 34,2% der gesamten Vermarktung auf diese Kategorie. Die Durchschnittspreise in dieser Kategorie konnten um 16,3% bzw. um 403 Euro zulegen.
Weiters sehr stark nachgefragt waren Erstlingskühe mit insgesamt 3.512 verkauften Stk., das einem Anteil an der gesamten Vermarktung von 29,2% entspricht. Der durchschnittliche Verkaufspreis erreichte 2.959 Euro, um 3,3% mehr und bestätigte die anhaltend hohe Nachfrage nach dieser Kategorie.
Weiters sehr stark nachgefragt waren Erstlingskühe mit insgesamt 3.512 verkauften Stk., das einem Anteil an der gesamten Vermarktung von 29,2% entspricht. Der durchschnittliche Verkaufspreis erreichte 2.959 Euro, um 3,3% mehr und bestätigte die anhaltend hohe Nachfrage nach dieser Kategorie.
Spitzenpreise bei den Zuchtstieren
Ebenfalls positiv entwickelte sich die Vermarktung von Zuchtstieren. Insgesamt wurden 207 Stiere verkauft. Mit einem Durchschnittspreis von 3.418 Euro erzielte diese Kategorie erneut die höchsten Erlöse aller Kategorien. Die Durchschnittspreise konnten hier um 12,3% bzw. 375 Euro zulegen.
Die hohe Nachfrage nach genetisch leistungsstarken Vererbern zeigt, dass Investitionen in Zuchtarbeit und Leistungsprüfung weiterhin vom Markt honoriert werden, sowohl von inländischen als auch von internationalen Käufer:innen.
Die hohe Nachfrage nach genetisch leistungsstarken Vererbern zeigt, dass Investitionen in Zuchtarbeit und Leistungsprüfung weiterhin vom Markt honoriert werden, sowohl von inländischen als auch von internationalen Käufer:innen.
Zuchtviehexport schafft Einkommen für die heimischen Betriebe
Der Export von Zuchtrindern bleibt für die österreichische Rinderwirtschaft von zentraler Bedeutung. Auch im ersten Halbjahr 2026 stellte der internationale Absatzkanal einen wesentlichen Faktor für stabile Preise und zusätzliche Wertschöpfung dar.
Von den insgesamt 16.000 über Versteigerungen und Ab-Hof-Verkäufe vermarkteten Tieren wurden 11.500 Tiere exportiert. Dies entspricht einem Exportanteil von etwa 73%.
Den größten Anteil am Exportgeschehen stellte erneut die Rasse Fleckvieh mit 9.000 exportierten Tieren. Gleichzeitig konnten auch die weiteren Rassen ihre starke Position auf den internationalen Märkten behaupten.
Alleine durch die Exporttätigkeit wurde im ersten Halbjahr 2026 eine Wertschöpfung von rund 27 Mio. Euro für die heimischen Rinderhalterinnen und Rinderhalter erzielt. Das unterstreicht die hohe Bedeutung der österreichischen Zuchtarbeit und der internationalen Nachfrage nach heimischer Genetik.
Von den insgesamt 16.000 über Versteigerungen und Ab-Hof-Verkäufe vermarkteten Tieren wurden 11.500 Tiere exportiert. Dies entspricht einem Exportanteil von etwa 73%.
Den größten Anteil am Exportgeschehen stellte erneut die Rasse Fleckvieh mit 9.000 exportierten Tieren. Gleichzeitig konnten auch die weiteren Rassen ihre starke Position auf den internationalen Märkten behaupten.
Alleine durch die Exporttätigkeit wurde im ersten Halbjahr 2026 eine Wertschöpfung von rund 27 Mio. Euro für die heimischen Rinderhalterinnen und Rinderhalter erzielt. Das unterstreicht die hohe Bedeutung der österreichischen Zuchtarbeit und der internationalen Nachfrage nach heimischer Genetik.
Positiver Ausblick für das zweite Halbjahr
Die Entwicklung der ersten sechs Monate zeigt, dass die heimische Zuchtviehvermarktung weiterhin auf einem soliden Fundament steht. Die Kombination aus hoher Zuchtqualität, professioneller Vermarktung und stabiler Nachfrage im In- und Ausland schafft gute Voraussetzungen für die kommenden Monate.
Sollten die Marktbedingungen auf vergleichbarem Niveau bleiben, ist auch für das zweite Halbjahr 2026 von einer insgesamt positiven Vermarktungsentwicklung auszugehen. Die österreichischen Zuchtbetriebe können damit weiterhin von einer starken Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Zuchtrindern profitieren.
Sollten die Marktbedingungen auf vergleichbarem Niveau bleiben, ist auch für das zweite Halbjahr 2026 von einer insgesamt positiven Vermarktungsentwicklung auszugehen. Die österreichischen Zuchtbetriebe können damit weiterhin von einer starken Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Zuchtrindern profitieren.