OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 21. bis 27. September 2026
Schlachtrinder:
In Deutschland wird der Handel mit Schlachtrindern weiterhin als stetig beschrieben. Die Einschätzungen zu den einzelnen Kategorien gehen allerdings auseinander. Die Vermarktung der Jungstiere läuft zügig, die Preisempfehlungen wurden leicht nach oben korrigiert. Bei den Schlachtkühen ist der Markt ausgeglichen, und es herrschen überwiegend stabile Marktverhältnisse.
In Österreich ist das Angebot im Jungstierbereich durchschnittlich, bei guter Nachfrage durch den Lebensmitteleinzel- und Großhandel. Aufgrund der Marksituation wurde die Notierung angehoben, insbesondere im Bereich der Qualitätsprogramme. Die Preissteigerungen werden hauptsächlich durch das Inlandsgeschäft gestützt. Der Export wird zunehmend schwieriger, da insbesondere andere Exportländer wie Polen zu niedrigen Preisen anbieten.
Der Schlachtkuhmarkt ist bei zufriendensteller Nachfrage durch ein unterdurchschnittliches Angebot geprägt. Saisonbedingt wird das Angebot in den westlichen Bundesländern etwas steigen. Im Oktober werden voraussichtlich wieder Kontingente für die Schweiz verfügbar sein. Die Preise notieren nach oben.
Der Markt bei Schlachtkälbern kommt ebenfalls in Bewegung und die Preise steigen.
In Österreich ist das Angebot im Jungstierbereich durchschnittlich, bei guter Nachfrage durch den Lebensmitteleinzel- und Großhandel. Aufgrund der Marksituation wurde die Notierung angehoben, insbesondere im Bereich der Qualitätsprogramme. Die Preissteigerungen werden hauptsächlich durch das Inlandsgeschäft gestützt. Der Export wird zunehmend schwieriger, da insbesondere andere Exportländer wie Polen zu niedrigen Preisen anbieten.
Der Schlachtkuhmarkt ist bei zufriendensteller Nachfrage durch ein unterdurchschnittliches Angebot geprägt. Saisonbedingt wird das Angebot in den westlichen Bundesländern etwas steigen. Im Oktober werden voraussichtlich wieder Kontingente für die Schweiz verfügbar sein. Die Preise notieren nach oben.
Der Markt bei Schlachtkälbern kommt ebenfalls in Bewegung und die Preise steigen.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 39/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | 6,09 Euro |
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| Kalbin HK R2/3 | 5,98 Euro |
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| Kuh HK R2/3 | 4,26 Euro |
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| Schlachtkälber HK R2/3 | 8,75 Euro |
Nutzkälber:
Die Preise bei den Nutzkälbern bewegen sich seitwärts.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 8,10 Euro/kg netto (9,00 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 8,30 Euro/kg netto (9,20 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80kg: ca. 4,60 Euro/kg netto (5,20 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 4,60 Euro/kg netto (5,20 Euro/kg inkl. MwSt.)
Bei den Kälberpreisen ist eine deutliche Qualitätsdifferenzierung bei den Preisen festzustellen. Gut mastfähige Kälber oder Fleckvieh- und Fleischrassekreuzungen erzielen deutlich höhere Preise. Die Preisspannen können dabei fast 100% betragen. Detailinformation zu den Märkten und den Preisen finden sich unter: LK OÖ/Markt & Preise/Lebenrinder.
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 8,10 Euro/kg netto (9,00 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 8,30 Euro/kg netto (9,20 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80kg: ca. 4,60 Euro/kg netto (5,20 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 4,60 Euro/kg netto (5,20 Euro/kg inkl. MwSt.)
Bei den Kälberpreisen ist eine deutliche Qualitätsdifferenzierung bei den Preisen festzustellen. Gut mastfähige Kälber oder Fleckvieh- und Fleischrassekreuzungen erzielen deutlich höhere Preise. Die Preisspannen können dabei fast 100% betragen. Detailinformation zu den Märkten und den Preisen finden sich unter: LK OÖ/Markt & Preise/Lebenrinder.
DI Michael Wöckinger