Optimalen Zeitpunkt zur Ungräserbekämpfung nicht verpassen!
Falls bereits bestockte Ungräser auftreten, sollte mit dem Einsatz von gräserwirksamen Herbiziden nicht mehr zu lange zugewartet werden. Für gut wirksame Behandlungen braucht es möglichst warme, wüchsige Witterungsbedingungen, wobei die Nachttemperaturen nicht unter -3°C fallen sollten. Bei grenzwertigen Nachttemperaturen sollte die Anwendung spätestens um 15 Uhr abgeschlossen werden, um eine gute Wirkung zu gewährleisten.
Bei schwer bekämpfbaren Ungräsern sind für gute Bekämpfungserfolge die oberen Aufwandmengen zu verwenden. Im Winterweizen, Wintertriticale oder Winterroggen kann diese Behandlung mit Atlantis OD (1 l/ha), Axial 50 (1,2 l/ha), Axial Komplett (1,3 l/ha), Avoxa (1,8 l/ha), Broadway Plus (60g/ha + 1 l Netzmittel), Broadway (220 g/ha + 1,1 l Netzmittel) oder Puma extra (1,2 l/ha) erfolgen.
Bei Raygräsern zeigen Avoxa, Axial 50 und Axial Komplett teilweise leichte Wirkungsvorteile gegenüber reinen ALS-Hemmern.
In Gerste sind nur Axial 50 (mit Saracen Max mischbar), Axial Komplett und Puma extra (1 l/ha) zugelassen. Axial 50 und Axial Komplett sind nicht zur Trespenbekämpfung geeignet! Puma extra wirkt nur ausreichend gegen Ackerfuchsschwanz, Flughafer oder Windhalm, aber nicht gegen Raygräser oder Rispengräser. Wirkungssicherheit ist bei Puma extra nur bis EC 30 des Getreides gegeben, da sonst die Ungräser zu weit entwickelt sein könnten.
ALS-Hemmer resistenter Windhalm oder Einjährige Rispe können auch mit 2 l/ha Lentipur 500 erfasst werden. Ausreichende Bodenfeuchtigkeit ist hierbei von Vorteil. Für eine Wirkungsverbreiterung ist eine Tankmischung mit 50 g/ha Broadway Plus, 50 g/ha Pointer Plus, 25 g/ha Saracen Max, 25 g/ha Saracen Max + 30 g/ha Aim 40 WG oder 60 g/ha Flame Duo + 30 g/ha Aim 40 WG etc. möglich.
Dort wo z.B. in spät angebautem Winterweizen noch Unkräuter auflaufen werden, sollte mit der Unkrautbekämpfung in einem gesonderten Arbeitsgang noch zugewartet werden. Sind Mischungen mit Herbiziden gegen Unkräuter erforderlich oder geplant, so ist aufgrund häufiger Einschränkungen bei der Mischbarkeit Beratung erforderlich.
Bei schwer bekämpfbaren Ungräsern sind für gute Bekämpfungserfolge die oberen Aufwandmengen zu verwenden. Im Winterweizen, Wintertriticale oder Winterroggen kann diese Behandlung mit Atlantis OD (1 l/ha), Axial 50 (1,2 l/ha), Axial Komplett (1,3 l/ha), Avoxa (1,8 l/ha), Broadway Plus (60g/ha + 1 l Netzmittel), Broadway (220 g/ha + 1,1 l Netzmittel) oder Puma extra (1,2 l/ha) erfolgen.
Bei Raygräsern zeigen Avoxa, Axial 50 und Axial Komplett teilweise leichte Wirkungsvorteile gegenüber reinen ALS-Hemmern.
In Gerste sind nur Axial 50 (mit Saracen Max mischbar), Axial Komplett und Puma extra (1 l/ha) zugelassen. Axial 50 und Axial Komplett sind nicht zur Trespenbekämpfung geeignet! Puma extra wirkt nur ausreichend gegen Ackerfuchsschwanz, Flughafer oder Windhalm, aber nicht gegen Raygräser oder Rispengräser. Wirkungssicherheit ist bei Puma extra nur bis EC 30 des Getreides gegeben, da sonst die Ungräser zu weit entwickelt sein könnten.
ALS-Hemmer resistenter Windhalm oder Einjährige Rispe können auch mit 2 l/ha Lentipur 500 erfasst werden. Ausreichende Bodenfeuchtigkeit ist hierbei von Vorteil. Für eine Wirkungsverbreiterung ist eine Tankmischung mit 50 g/ha Broadway Plus, 50 g/ha Pointer Plus, 25 g/ha Saracen Max, 25 g/ha Saracen Max + 30 g/ha Aim 40 WG oder 60 g/ha Flame Duo + 30 g/ha Aim 40 WG etc. möglich.
Dort wo z.B. in spät angebautem Winterweizen noch Unkräuter auflaufen werden, sollte mit der Unkrautbekämpfung in einem gesonderten Arbeitsgang noch zugewartet werden. Sind Mischungen mit Herbiziden gegen Unkräuter erforderlich oder geplant, so ist aufgrund häufiger Einschränkungen bei der Mischbarkeit Beratung erforderlich.