Oberösterreichs Bauernhöfe: Vorreiter bei Energieeffizienz und Versorgungssicherheit
Die neue Ausschreibung des Förderprogramms „Versorgungssicherheit im ländlichen Raum – Energieautarke Bauernhöfe 2025“ wurde am 25. März 2026 geöffnet. Für diese Fördertranche standen österreichweit vier Millionen Euro aus Mitteln des BMLUK zur Verfügung. Bereits am 28. April 2026 musste die Förderaktion aus budgetären Gründen wieder geschlossen werden, da die verfügbaren Mittel ausgeschöpft waren. Aus Sicht der Landwirtschaftskammer OÖ zeigt diese extrem kurze Einreichphase, wie groß der Investitionswille der bäuerlichen Betriebe an Energieeffizienz, erneuerbarer Wärme und höherer Energieeigenversorgung sind. Mit Unterstützung der Energieberatung der LK OÖ konnten bei dieser Fördertranche deutlich mehr als 50 Prozent der österreichweit verfügbaren Mittel von oberösterreichischen Betrieben beantragt werden. Das unterstreicht die Vorreiterrolle der OÖ Landwirtschaft.
„Oberösterreichs Bäuerinnen und Bauern zeigen, dass sie Verantwortung für Versorgungssicherheit, Klimaschutz und regionale Energieversorgung übernehmen. Die hohe Beteiligung am Programm Energieautarke Bauernhöfe bestätigt, dass auf den Betrieben großes Interesse besteht die Effizienzpotenziale umzusetzen und in erneuerbare Energieformen zu investieren. Mit der Energieberatung der Landwirtschaftskammer OÖ unterstützen wir die Betriebe dabei, erneuerbare Energien sinnvoll einzusetzen. Aus unserer Sicht sollte das Förderprogramm ,Versorgungssicherheit im ländlichen Raum – Energieautarke Bauernhöfe‘ unbedingt weitergeführt und mit ausreichenden Mitteln dotiert werden“, betont Franz Waldenberger, Präsident der Landwirtschaftskammer OÖ.