OÖ: Kälberversteigerung in Regau am 2. November 2026
Bei der gestrigen Kälberversteigerung war der Auftrieb für diese Jahreszeit durchschnittlich. Insgesamt wurden 451 Kälber aufgetrieben, von denen alle verkauft werden konnten. Im Vergleich zum letzten Termin waren diesmal spürbar weniger private Käufer anwesend. Umso wichtiger waren die Handelsfirmen, die mit umfangreichen Ankäufen für eine vollständige Markträumung sorgten. Die Qualität der angebotenen Kälber war sehr unterschiedlich. Gut entwickelte Tiere waren gefragt, schwächere Kälber mussten deutliche Abschläge hinnehmen. Dies führte zu einer großen Preisdifferenzierung. Während sich die Stierkälberpreise behaupten konnten, waren die weiblichen Kälber diesmal etwas günstiger.
332 Stierkälber kosteten bei einem Durchschnittsgewicht von 93 kg durchschnittlich 7,70 Euro netto je kg (-0,10), was einen Bruttopreis von 811,52 Euro je Kalb bedeutet, wobei für sehr gute Qualitäten Preise bis 11,00 Euro netto erzielt wurden. Fleckviehkälber kosteten bis 90 kg im Schnitt 7,58 Euro, bis 100 kg 8,02 Euro, bis 110 kg 8,04 Euro und bis 120 kg 7,67 Euro. Rund 48 % der angebotenen Kälber wurden von den Firmen Wiestrading GmbH, Österr. Rinderbörse GmbH und Agrarmarketing Gerner angekauft. Größere Mengen kauften auch die Firmen Purkhauser und Kaufmann Agrar sowie einige regionale Mäster.
Bei den 91 angebotenen weiblichen Nutzkälbern gab das Preisniveau etwas nach. Das Preisband reichte je nach Qualität von 3,00 Euro bis 8,30 Euro. Der Durchschnittspreis bei einem Durchschnittsgewicht von 87 kg betrug 5,51 Euro netto (-0,26).
Die 27 angebotenen weiblichen Zuchtkälber waren ebenfalls etwas günstiger als zuletzt. Der Durchschnittspreis bei einem Durchschnittsgewicht von 99 kg betrug 612,28 Euro. Den Höchstpreis von rund 813 Euro brutto erzielte der Betrieb Penetsdorfer Franz aus Schwanenstadt für ein sehr gut entwickeltes Meverik-Kalb aus einer leistungsstarken Similaun-Tochter.
Bei den 91 angebotenen weiblichen Nutzkälbern gab das Preisniveau etwas nach. Das Preisband reichte je nach Qualität von 3,00 Euro bis 8,30 Euro. Der Durchschnittspreis bei einem Durchschnittsgewicht von 87 kg betrug 5,51 Euro netto (-0,26).
Die 27 angebotenen weiblichen Zuchtkälber waren ebenfalls etwas günstiger als zuletzt. Der Durchschnittspreis bei einem Durchschnittsgewicht von 99 kg betrug 612,28 Euro. Den Höchstpreis von rund 813 Euro brutto erzielte der Betrieb Penetsdorfer Franz aus Schwanenstadt für ein sehr gut entwickeltes Meverik-Kalb aus einer leistungsstarken Similaun-Tochter.
Nächste Kälberversteigerung:
Montag, 16. November 2026
Versteigerungsbeginn: Stierkälber 10 Uhr, Zuchtkälber 13 Uhr
Versteigerungsbeginn: Stierkälber 10 Uhr, Zuchtkälber 13 Uhr
Verkaufsergebnis
| Kälber | Angebot | Verkauf | Preis € netto | Preis € brutto | Gewicht | Gesamt € brutto |
| Stierkälber | 332 | 332 | 7,70 | 8,70 | 93 kg | 811,52 |
| Fleckvieh | 254 | 254 | 7,76 | 8,77 | 94 kg | 821,44 |
| Fleischrasse-Kreuzung | 62 | 62 | 8,36 | 9,45 | 94 kg | 888,75 |
| sonst. Rassen | 16 | 16 | 3,75 | 4,24 | 84 kg | 354,74 |
| weibl. Zuchtkälber | 27 | 27 | 5,50 | 6,21 | 99 kg | 612,28 |
| weibl. Nutzkälber | 91 | 91 | 5,51 | 6,23 | 87 kg | 542,45 |
| GESAMT | 450 | 450 |