OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 8. bis 14. Juni 2026
Schlachtrinder:
In Deutschland ist das Angebot im Jungstierbereich aufgrund des Endes des Wirtschaftsjahres und der Feldarbeit rückläufig. Damit kann der Bedarf der Schlachtunternehmen nicht immer gedeckt werden und die Preise steigen nach oben an. Wie nachhaltig diese Preisentwicklung nach oben sein wird, ist aus heutiger Sicht schwierig einzuschätzen. Auch bei Schlachtkühen ist das Angebot rückläufig und die Preise entwickeln sich regional etwas unterschiedlich nach oben.
In Österreich ist das Angebot im Jungstierbereich seit Anfang Juni wieder rückläufig und kann den Bedarf nicht in allen Regionen decken. Die Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandels und des Großhandels ist für die Jahreszeit stabil. Etwas positive Impulse dürften auch vom beginnenden Sommertourismus kommen. Die Preise notieren nach oben.
Das Schlachtkuhangebot ist etwas rückläufig bei einer nach wie vor stabil guten Nachfrage. Vor allem bei Exporten Richtung Schweiz sind regional Preisaufschläge erzielbar. Die Kuhpreise notieren nach oben, ebenso in diesem Zug die Kalbinnenpreise.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 24/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
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| Kalbin HK R2/3 | 5,78 Euro |
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| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
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| Schlachtkälber HK R2/3 | 8,55 Euro |
Nutzkälber:
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt: Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,20 Euro/kg netto (10,40 Euro/kg 6,90 Euro/kg netto (7,80 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 6,90 Euro/kg netto (7,80 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger