OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 5. bis 11. Oktober 2026
Schlachtrinder:
In Deutschland herrscht weiterhin ein Nord-Süd-Gefälle. Beim Jungstier wird in der laufenden Woche der Handel im Norden als stetig beschrieben. Obwohl die Schlachtunternehmen über das Preisniveau und die schwierigen Fleischgeschäfte klafen, wir die Empfehlung leicht angehoben. In Bayern ist die Situation ähnlich wie in Österreich, die Marktverhältnisse sind stabil. Das Geschäft mit Schlachtkühen läuft regional unterschiedlich. In manchen Regionen fallen die Stückzahlen umfangreich aus, insgesamt lassen sich die Tiere jedoch mehrheitlich ohne Probleme vermarkten. Daher bleibt die Preisempfehlung noch unverändert.
In Österreich befindet sich das Jungstierangebot wie in den letzten Wochen auf einem relativ stabilen und ausgeglichenen Niveau. Für die Jahreszeit wird die Nachfrage als normal beschrieben. In den nächsten zwei Wochen dürften keine größeren Veränderungen erwartet werden, vor allem aufgrund der ausklingenden Saison in der Gastronomie. Traditionell finden in Österreich im Oktober auch Gänse- und Wildwochen statt. Die Jungstierpreise notieren stabil.
Bei Schlachtkühen ist das Angebot vor allem in den westlichen Bundesländern leicht steigend, die Tiere können stetig vermarktet werden. Entlastend wirken die Schweiz-Kontingente, welche vorige Woche wieder gestartet haben, sich aber noch auf einem niedrigen Niveau befinden. Die Schlachtzahlen sind in den letzten zwei bis drei Wochen wieder auf ein normales Niveau angestiegen. Die Preise notieren stabil.
Der Schlachtkälbermarkt präsentiert sich in der laufenden Woche ausgeglichen.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
In Österreich befindet sich das Jungstierangebot wie in den letzten Wochen auf einem relativ stabilen und ausgeglichenen Niveau. Für die Jahreszeit wird die Nachfrage als normal beschrieben. In den nächsten zwei Wochen dürften keine größeren Veränderungen erwartet werden, vor allem aufgrund der ausklingenden Saison in der Gastronomie. Traditionell finden in Österreich im Oktober auch Gänse- und Wildwochen statt. Die Jungstierpreise notieren stabil.
Bei Schlachtkühen ist das Angebot vor allem in den westlichen Bundesländern leicht steigend, die Tiere können stetig vermarktet werden. Entlastend wirken die Schweiz-Kontingente, welche vorige Woche wieder gestartet haben, sich aber noch auf einem niedrigen Niveau befinden. Die Schlachtzahlen sind in den letzten zwei bis drei Wochen wieder auf ein normales Niveau angestiegen. Die Preise notieren stabil.
Der Schlachtkälbermarkt präsentiert sich in der laufenden Woche ausgeglichen.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 41/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | 6,09 Euro |
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| Kalbin HK R2/3 | 5,98 Euro |
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| Kuh HK R2/3 | 4,31 Euro |
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| Schlachtkälber HK R2/3 | 9,05 Euro |
Nutzkälber:
Die Preise bei den weiblichen Nutzkälbern sind leicht gesunken.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 7,80 Euro/kg netto (8,85 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 8,20 Euro/kg netto (9,30 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 4,40 Euro/kg netto (5,00 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 4,40 Euro/kg netto (5,00 Euro/kg inkl. MwSt.)
Bei den Kälberpreisen ist eine deutliche Qualitätsdifferenzierung bei den Preisen festzustellen. Gut mastfähige Kälber oder Fleckvieh- und Fleischrassekreuzungen erzielen deutlich höhere Preise.
Detailinformation zu den Märkten und den Preisen finden sich unter: LK OÖ/Markt & Preise/Lebendrinder
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 7,80 Euro/kg netto (8,85 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 8,20 Euro/kg netto (9,30 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 4,40 Euro/kg netto (5,00 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 4,40 Euro/kg netto (5,00 Euro/kg inkl. MwSt.)
Bei den Kälberpreisen ist eine deutliche Qualitätsdifferenzierung bei den Preisen festzustellen. Gut mastfähige Kälber oder Fleckvieh- und Fleischrassekreuzungen erzielen deutlich höhere Preise.
Detailinformation zu den Märkten und den Preisen finden sich unter: LK OÖ/Markt & Preise/Lebendrinder
DI Michael Wöckinger