OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 31. August bis 6. September
Schlachtrinder:
In Deutschland herrscht, wie schon in den vergangenen Wochen, ein durchwegs ausgeglichener Markt. Der Handel mit Jungstieren läuft stetig. Das durchschnittliche Angebot lässt sich mehrheitlich ohne Probleme absetzen. Teilweise herrschen leichte Überhänge, die aber trotzdem am Markt platziert werden können. Die Preise notieren stabil. Im Bereich der Schlachtkühe wird aus einigen Regionen von kleinen Stückzahlen berichtet. Gleichzeitig fällt die Nachfrage ruhig aus. Dabei wird von stockenden Fleischgeschäften aufgrund der zuletzt hohen Schlachtmengen berichtet.
In Österreich ist das Angebot im Jungstierbereich durchschnittlich, bei einer guten Nachfrage, vor allem im Inland seitens des Lebensmitteleinzel- und Großhandels. Gleichzeitig führt die Sortimentsumstellung zu einer stärken Nachfrage nach Braten-, Koch- und Gulaschfleisch. Der Export ist nach wie vor differenziert zu sehen, da insbesondere in Polen die Preise aufgrund des höheren Angbots zurückgenommen wurden. Dennoch notieren die Jungstierpreise in Österreich nach oben.
Bei den Kuhschlachtungen war angebotsseitig in der letzten Woche ein wesentlicher Rückgang gegenüber den Höchstmengen der vergangenen Wochen zu verzeichnen. Das Angebot ging mir vor allem in Oberösterreich und Niederösterreich zurück, während die Mehrmengen im Westen noch überschaubar waren. Die Schlachthöfe drängen gleichzeitig auf eine Auslastung. Somit standen die Zeichen positiv für steigende Notierungspreise bei Schlachtkühen.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
In Österreich ist das Angebot im Jungstierbereich durchschnittlich, bei einer guten Nachfrage, vor allem im Inland seitens des Lebensmitteleinzel- und Großhandels. Gleichzeitig führt die Sortimentsumstellung zu einer stärken Nachfrage nach Braten-, Koch- und Gulaschfleisch. Der Export ist nach wie vor differenziert zu sehen, da insbesondere in Polen die Preise aufgrund des höheren Angbots zurückgenommen wurden. Dennoch notieren die Jungstierpreise in Österreich nach oben.
Bei den Kuhschlachtungen war angebotsseitig in der letzten Woche ein wesentlicher Rückgang gegenüber den Höchstmengen der vergangenen Wochen zu verzeichnen. Das Angebot ging mir vor allem in Oberösterreich und Niederösterreich zurück, während die Mehrmengen im Westen noch überschaubar waren. Die Schlachthöfe drängen gleichzeitig auf eine Auslastung. Somit standen die Zeichen positiv für steigende Notierungspreise bei Schlachtkühen.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 36/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Kalbin HK R2/3 | 5,78 Euro |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 8,55 Euro |
Nutzkälber:
Die Preise bei den Nutzkälbern sind leicht angestiegen.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 6,60 Euro/kg netto (7,50 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 6,80 Euro/kg netto (7,70 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 4,50 Euro/kg netto (5,10 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 4,50 Euro/kg netto (5,10 Euro/kg inkl. MwSt.)
Bei den Kälberpreisen ist eine deutliche Qualitätsdifferenzierung bei den Preisen festzustellen. Gut mastfähige Kälber oder Fleckvieh- und Fleischrassekreuzungen erzielen deutlich höhere Preise.
Detailinformation zu den Märkten und den Preisen finden sich unter: LK OÖ/Markt & Preise/Lebendrinder
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 6,60 Euro/kg netto (7,50 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 6,80 Euro/kg netto (7,70 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 4,50 Euro/kg netto (5,10 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 4,50 Euro/kg netto (5,10 Euro/kg inkl. MwSt.)
Bei den Kälberpreisen ist eine deutliche Qualitätsdifferenzierung bei den Preisen festzustellen. Gut mastfähige Kälber oder Fleckvieh- und Fleischrassekreuzungen erzielen deutlich höhere Preise.
Detailinformation zu den Märkten und den Preisen finden sich unter: LK OÖ/Markt & Preise/Lebendrinder
DI Michael Wöckinger