OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 29. Juni bis 5. Juli 2026
Schlachtrinder:
In Deutschland ist im Jungstierbereich aufgrund des Endes des Wirtschaftsjahres das Angebot größer geworden als in den vergangenen Wochen. Gleichzeitig hinkt der Absatz aufgrund der hohen Temperaturen deutlich hinterher. Die Preise für Jungstiere ebenso jene für Kalbinnen und Kühe notieren nach unten.
Auch in Österreich hat das Angebot im Jungstierbereich etwas zugenommen. Gleichzeitig ist aufgrund der Rekordtemperaturen der Fleischkonsum rückläufig und damit auch die Bestellungen durch den Lebensmitteleinzelhandel und den Großhandel. Auch die Exportsituation im Jungstierbereich ist aufgrund von billigeren Ländern wie z.B. Polen angespannt. Die Rinderpreise notieren nach unten. Dennoch wäre es sehr wichtig, dass keine Mengen derzeit vorgezogen werden und den Markt zusätzlich belasten.
Bei Schlachtkühen ist die Situation ähnlich wie in der Vorwoche. Angebot und Nachfrage halten sich in etwa die Waage. Auch hier wird die Exportsituation in den nächsten Wochen bei anhaltender Trockenheit in Europa herausfordernder werden. Dennoch notieren in Österreich die Preise für Kalbinnen und Kühe stabil.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Auch in Österreich hat das Angebot im Jungstierbereich etwas zugenommen. Gleichzeitig ist aufgrund der Rekordtemperaturen der Fleischkonsum rückläufig und damit auch die Bestellungen durch den Lebensmitteleinzelhandel und den Großhandel. Auch die Exportsituation im Jungstierbereich ist aufgrund von billigeren Ländern wie z.B. Polen angespannt. Die Rinderpreise notieren nach unten. Dennoch wäre es sehr wichtig, dass keine Mengen derzeit vorgezogen werden und den Markt zusätzlich belasten.
Bei Schlachtkühen ist die Situation ähnlich wie in der Vorwoche. Angebot und Nachfrage halten sich in etwa die Waage. Auch hier wird die Exportsituation in den nächsten Wochen bei anhaltender Trockenheit in Europa herausfordernder werden. Dennoch notieren in Österreich die Preise für Kalbinnen und Kühe stabil.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 27/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Kalbin HK R2/3 | 5,98 Euro |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 8,55 Euro |
Nutzkälber:
Die Preise bei den Nutzkälbern sind gleichgeblieben, außer die männlichen Nutzkälber bei 80 kg, diese sind im gestiegen im Preis.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,90 Euro/kg netto (11,20 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 7,10 Euro/kg netto (8,05 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 7,10 Euro/kg netto (8,05 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,90 Euro/kg netto (11,20 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 7,10 Euro/kg netto (8,05 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 7,10 Euro/kg netto (8,05 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger