OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 22. bis 28. Juni 2026
Schlachtrinder:
Die Schlachtrindermärkte entwickeln sich EU-weit etwas differenziert. In Deutschland herrschen durchwegs stabile Marktverhältnisse. Im Jungstierbereich ist das Angebot nach wie vor ausreichend. Inwieweit sich das Ende des Wirtschaftsjahres auf Angebot und Preise auswirkt, bleibt offen. Experten gehen davon aus, dass das Angebot leicht steigend wird und die Preise etwas unter Druck kommen könnten. Kalbinnen- und Schlachtkuhpreise notieren in Deutschland stabil, wobei regionale Unterschiede zwischen Nord- und Süddeutschland herrschen.
In Österreich befindet sich das Angebot im Jungstierbereich, ähnlich wie in den Vorwochen, auf einem durchschnittlichen Niveau, bei gleichzeitig noch freundlicher Nachfrage. Die hohen Temperaturen der kommenden zwei Wochen werden die Nachfrage etwas nach unten drücken. Dennoch gelang es den Erzeugergemeinschaften, die Preisnotierungen leicht nach oben anzupassen. Der Widerstand der Schlachtunternehmen nimmt jedoch zu. Darum gilt weiterhin die Empfehlung, fertige Stiere zu vermarkten und nicht zu spekulieren, da sich die Marktsituation im Juli traditionell nicht verbessert.
Bei Schlachtkühen ist das Angebot nach wie vor etwas unterdurchschnittlich, bei einer sehr guten Nachfrage, vor allem im Export Richtung Schweiz, aber auch im Inland. Die Kalbinnen- und Kuhpreise tendeiren nochmals leicht nach oben.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
In Österreich befindet sich das Angebot im Jungstierbereich, ähnlich wie in den Vorwochen, auf einem durchschnittlichen Niveau, bei gleichzeitig noch freundlicher Nachfrage. Die hohen Temperaturen der kommenden zwei Wochen werden die Nachfrage etwas nach unten drücken. Dennoch gelang es den Erzeugergemeinschaften, die Preisnotierungen leicht nach oben anzupassen. Der Widerstand der Schlachtunternehmen nimmt jedoch zu. Darum gilt weiterhin die Empfehlung, fertige Stiere zu vermarkten und nicht zu spekulieren, da sich die Marktsituation im Juli traditionell nicht verbessert.
Bei Schlachtkühen ist das Angebot nach wie vor etwas unterdurchschnittlich, bei einer sehr guten Nachfrage, vor allem im Export Richtung Schweiz, aber auch im Inland. Die Kalbinnen- und Kuhpreise tendeiren nochmals leicht nach oben.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 26/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Kalbin HK R2/3 | 5,98 Euro |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 8,55 Euro |
Nutzkälber:
Die Preise bei den Nutzkälbern sind gestiegen.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,70 Euro/kg netto (10,90 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,70 Euro/kg netto (10,90 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 7,10 Euro/kg netto (8,00 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 7,10 Euro/kg netto (8,00 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,70 Euro/kg netto (10,90 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,70 Euro/kg netto (10,90 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 7,10 Euro/kg netto (8,00 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 7,10 Euro/kg netto (8,00 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger