OÖ: Der Mastschweinemarkt von 25. bis 31. Oktober 2026
Die Messlatte ist und bleibt die deutsche Notierung. In Deutschland selbst wird von regionalen Unterschieden im Angebot berichtet. Nach dem Notierungsrückgang in der Vorwoche konnte sich der Basispreis jedoch behaupten. Von der Verarbeitungsindustrie gibt es dadurch jedoch eher zaghaftes Kaufinteresse. Belastend wirken sich in vielen Ländern Probleme im Export aus. Selbst Italien bekommt die durch Unterbieten angeheizte preisliche Negativspirale durch vermehrten Importdruck aus Deutschland zu spüren.
In Österreich kann die Situation zur Gänze als schwierig beschrieben werden. Zwar wurde in der Vorwoche der Preisabstand zu Deutschland verringert, zufrieden sind jedoch weder Landwirte noch Schlachtbetriebe. Nachdem 2026 für die heimischen Schweinemäster als eines der herausforderndsten Jahre bezeichnet werden kann, klagt auch die Schlachtbranche über die Ungewissheit, welche durch die Preisgestaltungen aus Deutschland am Markt herrscht. Die verfügbaren Mengen an schlachtreifen Schweinen steigen von Woche zu Woche und quer durch die Branche reduziert sich alles auf die Frage, wann die Verarbeitungsindustrie sich endlich des übermäßigen Angebotes annimmt. Steigendes Lebendangebot und verhaltenes Fleischgeschäft sind die bittere Mischung, welche synonymhaft das Marktgeschehen in Österreich momentan dominiert. Es wird zwar mehr Ware abgenommen als in den vergangenen Wochen, diese kompensiert jedoch nicht die gleichzeitig steigenden Mengen auf der Angebotsseite. Vor diesen Hintergründen wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
Notierungspreis: 1,53 Euro
Basispreis: 1,43 Euro
Basispreis: 1,43 Euro