OÖ: Der Mastschweinemarkt von 1. bis 7. November 2026
Aktuell häuft sich das Angebot an Europas Schlachthoframpen stetig an. Regional kommt es zu unterschiedlichen Abholverschiebungen. Das Bild zeichnet sich jedoch durchwegs in vergleichbaren Mustern aus. Überdurchschnittliches Angebot bei zögerlicher Nachfrage. In ganz Europa ist der Druck am Markt hoch und das Fleischgeschäft impulslos. Die Konsequenz sind kollektive Notierungsrückgänge.
In Österreich spürt man unweigerlich die Auswirkungen der angespannten Marktlage. Man ist sich bewusst, mit den EU-Partnern vernetzt zu sein, und das bedeutet in guten wie in schlechten Zeiten. Dem Schlachtbetrieb in Österreich muss jedoch auch klar sein: Obwohl das Fass momentan im EU-Ranking nach unten keinen Boden hat, kann eine generelle Angleichung an z.B. deutsche Preisverhältnisse nicht der Weisheit der letzter Schluss sein. Zu unterschiedlich sind im Produktionsverfahren Schweinemast die Ausgangsbedingungen. Nebenbei ist man mit einem durchschnittlichen Preisabstand 2026 von ca. 0,22 € von einem Angleich doch sichtlich weit entfernt. Dennoch konnte man sich dem Preissturz nicht entziehen. Das Überangebot, welches von Woche zu Woche mehr wird, entbehrt jeglicher Chance, sich der Preistendenz zu widersetzen. Vor diesen Hintergründen wurde an der Ö-Börse mit minus 8 Cent notiert.
Notierungspreis: 1,45 Euro
Basispreis: 1,35 Euro
Basispreis: 1,35 Euro