„Nur wer sich einbringt, kann etwas verändern“
Mit Mut, Weitblick und persönlichem Engagement hat die Vorsitzende des Bäuerinnen-Beirates im Bezirk Kirchdorf ihren landwirtschaftlichen Betrieb neu ausgerichtet und sich damit eine eigenständige Existenz aufgebaut. Gleichzeitig übernimmt sie Verantwortung in der Interessenvertretung der Landwirtschaft und gestaltet aktiv das gesellschaftliche Leben in ihrer Region mit.
Aufgewachsen ist Sabine auf einem Mutterkuhbetrieb in Steyrling. Ihr erster Berufsweg führte sie nicht direkt in die Landwirtschaft. Sie absolvierte eine Lehre zur Betriebselektrikerin und studierte anschließend Automatisierungstechnik. Erst später als junge Mutter entschied sie sich bewusst für die Landwirtschaft und absolvierte zusätzlich die Ausbildung zur landwirtschaftlichen Facharbeiterin in der Fachschule Schlierbach. Vor fünfzehn Jahren setzte sie gemeinsam mit ihrem Mann den großen Schritt der Hofstellenverlegung vom Ortskern hinauf zu den Weideflächen. Damit schuf sie die Grundlage für ihren heutigen Pferdeeinstellbetrieb. Sabine Sieberer ist gerne Bäuerin, schätzt die Arbeit mit Tieren und in der Natur sowie die Möglichkeit, ihre Zeit flexibel einzuteilen.
Neben ihrer Arbeit am Hof engagiert sie sich intensiv im öffentlichen Leben. Seit 2020 ist sie Vorsitzende des Bäuerinnen-Beirates im Bezirk Kirchdorf, seit 2021 Landwirtschaftskammerrätin. Auf Gemeindeebene ist sie im Gemeinderat und im Gemeindevorstand tätig. Ihr Leitsatz dabei ist klar: „Jammern allein bringt nichts – man kann nur etwas ändern, wenn man sich einbringt.“ Ihr ist wichtig, ein offenes Ohr für die Anliegen der bäuerlichen Bevölkerung zu haben, Probleme zu kennen und diese an die zuständigen Stellen heranzutragen. Besonders wichtig ist ihr der Zusammenhalt innerhalb der Landwirtschaft. Angesichts der sinkenden Anzahl an Betrieben und der gleichzeitig wachsenden Vielfalt ist es entscheidend, gemeinsam Lösungen zu finden.
Die Rolle der Frauen in der Landwirtschaft liegt ihr besonders am Herzen. Rund 36 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in Österreich werden bereits von Frauen geführt. Bäuerinnen sind wichtige Vermittlerinnen zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft.Auch die Bildungsarbeit ist Sabine Sieberer ein großes Anliegen. Aktionen wie der „Tag der Landwirtschaft“ an Schulen sieht sie als wertvolle Möglichkeit, Kindern und Jugendlichen Einblicke in die heimische Landwirtschaft zu geben und Bewusstsein für Lebensmittel zu schaffen. Auch der Dialog mit den Konsumentinnen und Konsumenten muss aktiv geführt werden, ist Sabine überzeugt.
Aufgewachsen ist Sabine auf einem Mutterkuhbetrieb in Steyrling. Ihr erster Berufsweg führte sie nicht direkt in die Landwirtschaft. Sie absolvierte eine Lehre zur Betriebselektrikerin und studierte anschließend Automatisierungstechnik. Erst später als junge Mutter entschied sie sich bewusst für die Landwirtschaft und absolvierte zusätzlich die Ausbildung zur landwirtschaftlichen Facharbeiterin in der Fachschule Schlierbach. Vor fünfzehn Jahren setzte sie gemeinsam mit ihrem Mann den großen Schritt der Hofstellenverlegung vom Ortskern hinauf zu den Weideflächen. Damit schuf sie die Grundlage für ihren heutigen Pferdeeinstellbetrieb. Sabine Sieberer ist gerne Bäuerin, schätzt die Arbeit mit Tieren und in der Natur sowie die Möglichkeit, ihre Zeit flexibel einzuteilen.
Neben ihrer Arbeit am Hof engagiert sie sich intensiv im öffentlichen Leben. Seit 2020 ist sie Vorsitzende des Bäuerinnen-Beirates im Bezirk Kirchdorf, seit 2021 Landwirtschaftskammerrätin. Auf Gemeindeebene ist sie im Gemeinderat und im Gemeindevorstand tätig. Ihr Leitsatz dabei ist klar: „Jammern allein bringt nichts – man kann nur etwas ändern, wenn man sich einbringt.“ Ihr ist wichtig, ein offenes Ohr für die Anliegen der bäuerlichen Bevölkerung zu haben, Probleme zu kennen und diese an die zuständigen Stellen heranzutragen. Besonders wichtig ist ihr der Zusammenhalt innerhalb der Landwirtschaft. Angesichts der sinkenden Anzahl an Betrieben und der gleichzeitig wachsenden Vielfalt ist es entscheidend, gemeinsam Lösungen zu finden.
Die Rolle der Frauen in der Landwirtschaft liegt ihr besonders am Herzen. Rund 36 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in Österreich werden bereits von Frauen geführt. Bäuerinnen sind wichtige Vermittlerinnen zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft.Auch die Bildungsarbeit ist Sabine Sieberer ein großes Anliegen. Aktionen wie der „Tag der Landwirtschaft“ an Schulen sieht sie als wertvolle Möglichkeit, Kindern und Jugendlichen Einblicke in die heimische Landwirtschaft zu geben und Bewusstsein für Lebensmittel zu schaffen. Auch der Dialog mit den Konsumentinnen und Konsumenten muss aktiv geführt werden, ist Sabine überzeugt.
Zur Person
KR Sabine Sieberer, Vorsitzende des Bäuerinnen-Beirates, Bezirk Kirchdorf
- verheiratet und Mutter von drei Kindern
- Pferdeeinstellbetrieb
- Ausbildung: Betriebselektrikerin, landw. Facharbeiterin
- seit 2020 Vorsitzende des Bäuerinnen-Beirates
- seit 2021 Landwirtschaftskammerrätin
- Gemeindevorständin in Klaus a. d. Pyhrnbahn